Archive for the ‘Parodontologie’ Category

Putzen gegen Zucker

Freitag, Februar 1st, 2013

Parodontitis zählt zu den häufigsten Erkrankungen überhaupt – mehr als 50 Prozent der Erwachsenen in Deutschland leiden unter einer mindestens mittelschweren Form der Zahnbettentzündung. Sie bedroht nicht nur die Mundgesundheit, sondern wirkt sich auf den gesamten Körper aus. Infolge einer chronischen Infektion mit Parodontitiskeimen schüttet das Immunsystem bestimmte Entzündungsbotenstoffe aus, die spezialisierte Abwehrzellen in den Kampf gegen die Erreger schicken. Leider mindern die Botenstoffe jedoch die Wirkung des Hormons Insulin, das von der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Insulin fördert die Aufnahme des Blutzuckers in die Zellen. Wird seine Aktivität gehemmt, verbleiben mehr Zuckermoleküle im Blut – der Zuckerspiegel steigt. Eine fortgeschrittene Parodontitis erschwert die Einstellung des Blutzuckers, begünstigt starke Schwankungen des Zuckerspiegelsund erhöht so das Risiko für Folgeerkrankungen wie Nierenschäden oder eine Verkalkung der Herzgefäße. Umgekehrt gilt aber auch: Diabetes erhöht die Gefahr, an Parodontitis zu erkranken. Denn zu hohe Zuckerwerte schädigen auf Dauer vor allem die kleinen Blutgefäße – und das schwächt
unter anderem die Widerstandskraft des Zahnfleischs, Infektionen werden begünstigt. Untersuchungen zeigten: Langjährige Diabetiker erkranken häufiger und schwerer parodontal als Nichtdiabetiker. Falls Diabetiker unter Parodontitis leiden, verbessert eine effektive Therapie durch den Zahnarzt in Kombination mit guter häuslicher Mundhygiene nicht nur die Zahngesundheit, sondern auch die Stoffwechseleinstellung – das Insulin wirkt wieder besser. In wissenschaftlichen Studien konnten die Blutzuckerwerte nach wirksamer Behandlung einer Parodontitis gesenkt werden. Zweimal täglich mindestens zwei Minuten gründlich Zähneputzen – das ist die Grundregel.

Insbesondere älteren Patienten ist dazu eine elektrische Zahnbürste zu empfehlen. Viele Senioren haben aufgrund einer eingeschränkten manuellen Geschicklichkeit Probleme, mit der Handzahnbürste alle Gebissbereiche gut zu reinigen. Eine elektrische Bürste kann den Putzerfolg verbessern: Der rotierende Bürstenkopf führt die empfohlenen Putzbewegungen automatisch aus und erleichtert es, alle Zahnpartien zu erreichen.

Quelle:“Lückenlos“

Parodontitis ist Männersache

Freitag, Februar 1st, 2013

Männer haben ein deutlich höheres Risiko als Frauen, an Zahnfleischentzündungen zu erkranken. Das ergab eine Studie der Universität von Maryland (USA). Dass Männer häufiger und stärker unter Parodontitis leiden, sei zum großen Teil genetisch bedingt, so die Forscher.
Männer sollten also die halbjährlichen Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt unbedingt wahrnehmen, damit bereits erste Anzeichen einer Parodontitis erkannt werden.

Quelle: „Lückenlos“

Zahnfleischerkrankung

Donnerstag, Januar 10th, 2013

Die Gingivitis ist eine Entzündung des Zahnfleisches aufgrund der Plaqueauflagerung am Zahnfleischsaum

Bakterien produzieren bei der Gingivitis Gifte (Toxine), die Entzündungen am Zahnfleisch und Zahnhalteapparat verursachen, in diesem Stadium der Zahnfleischerkrankung entstehen aber noch keine Zahnfleischschmerzen.

Zahnfleischerkrankung und Zahnfleisch-Schmerzen

Das frühe Stadium einer Zahnfleischerkrankung wird als Gingivitis bezeichnet.

Die Zahnfleischerkrankung ist durch eine Blutung am Zahn oder Zahnzwischenraum (Approximalflächen) gekennzeichnet. Entzündungen des Zahnfleisches führen zu sichtbaren Rötungen, Schwellungen oder Blutungen meist aber erst im fortgeschrittenen Stadium, wenn es eigentlich bereits zu spät ist. Bei der Zahnfleischerkrankung ist das Zahnfleisch ist meist lokal geschwollen. Selten wird dieses frühe Stadium der Zahnfleischentzündung durch überstehende Zahnfüllungen oder als eine Nichtverträglichkeit (Allergie) von Zahnkronen oder Brücken beobachtet. In diesem Stadium der Zahnfleischerkrankung kann durch die lokale medikamentöse Behandlung vom Zahnarzt lokal ein Antibiotikum in den Zahnzwischenraum gespritzt werden. Bei richtiger Zahnpflege, Prophylaxe und weiteren Mundspülungen kann diese Erkrankung im Mund schnell und effizient behandelt werden. Lokale Zahnfleischschmerzen können aber auch aufgrund einer lokalen, örtlichen Verletzung durch Fremdkörper oder Verbrennungen durch heisse, scharfe Speisen oder Getränke entstehen. Oft ist hier das Zahnfleisch schon durch eine systemische Allgemeinerkrankung oder die chronische Einnahme von Medikamenten vorgeschädigt und bildet so keine effiziente Barriere mehr für den Schutz von Zahnfleischschmerzen. Auch hier kann durch eine lokale Behandlung mit Wundsalben oder Spülungen der Zahnfleisch schmerz und die lokale Entzündung schnell behoben werden.

Zahnfleischerkrankung

Entzündliche Zahnfleischerkrankungen sollte man immer behandeln lassen, denn es kommt zu Rötungen, Schwellungen und Zahnfleischrückgang.

Im weiteren Verlauf einer Entzündliche Zahnfleischerkrankungen entstehen zwischen Zähnen und Zahnfleisch so genannte Zahnfleischtaschen, worin sich die Keime ungehindert vermehren können und im Laufe der Zeit auch den Knochen angreifen.

Im Anfangsstadium von Rötungen reicht eine gründliche, professionelle Entfernung aller harten und weichen Beläge beim Zahnarzt meist aus.

Bei einer fortgeschrittenen Parodontalerkrankung ist die Parodontalbehandlung und Parodontalchirurgie am Zahnhalteapparat gefragt.

Mit mikrochirurgischen Operationstechniken kann das Zahnfleisch sehr gezielt und schonend eröffnet werden, um die bakteriellen Ablagerungen auch unter dem Zahnfleisch zu entfernen. Gleichzeitig kann auch zurückgebildetes Knochengewebe regeneriert oder mit Ersatzmaterial wieder aufgebaut werden. Mit modernen Labortests lassen sich die Parodontitiskeime identifizieren, so dass eine zielgerichtete Behandlung mit Antibiotika möglich ist. Erfolgt bei einer Zahnfleischerkrankung keine Behandlung, verlieren die Zähne ihren festen Halt, wackeln und fallen schlimmstenfalls aus. Zudem können die Bakterien über das Zahnbett auch in andere Bereiche des Körpers gelangen und schwere Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes begünstigen.

Warnhinweis einer Zahnfleischerkrankung durch:

Zahnstein oder viel Zahnbelag
Zahnfleischbluten
Dunkelrotes Zahnfleisch mit evtl. auch bläulicher Verfärbung
Schwellungen vom Zahnfleisch
Lockerung der Zähne
Zahnfleischrückgang bzw. Rückbildung vom Zahnfleisch
Mundgeruch
Berührungsempfindlichkeit und Schmerzempfindlichkeit vom Zahnfleisch

Quelle:“DGZMK“

Zahnfleischschwund

Donnerstag, November 8th, 2012

Entzündetes Zahnfleisch ist oft schuld am Verlust von Zähnen, das sich durch gute Zahnhygiene vermeiden lässt.

Die durch Zahnfleischrückgang freiliegenden Zahnhälse sind besonders empfindlich gegenüber Karies sowie äusseren Reizen wie heiss, kalt, süss, sauer oder Berührungen.

Zahnfleischschwund ist die Rückbildung vom Zahnfleisch nach entzündlichen Prozessen wie Gingivitis oder Parodontitis (Parodontose) sowie auch durch Verletzung vom Zahnfleisch (Gingiva) an einzelnen Zähnen. Zahnfleischschwund kann auch entstehen durch eine falsche Zahnputztechnik, meist durch horizontales Schrubben und oder auch mit zu viel Druck. Zahnfleischschwund kann nicht mehr rückgängig gemacht, sondern höchstens durch Gewebetransplantation verbessert werden.

Zahnfleischschwund ist eine Krankheit

Das Zahnfleisch bietet einen Schutz für die Zähne.

Das Zahnfleisch bedeckt den Zahn vom Kieferknochen bis zum Zahnhals, auf dem die Zahnkrone sitzt. Somit werden der Zahn und der Kieferknochen abgedichtet und damit vor dem Befall von Krankheitserregern geschützt. Die Zähne sind im Kieferknochen eingebettet und je mehr dass man darauf kaut, umso widerstandsfähiger wird das ganze Zahngebiss. Weichgekochte Nahrung bietet dies nicht, sodass bei falscher Ernährung es vorkommen kann, dass in jungen Jahren bereits eine Zahnlockerung mit anschliessendem Knochenabbau erfolgen kann. Die Folge sind Zahnfleischentzündung bzw. Zahnbettentzündung und Zahnbettschwund. Zwischen Zahn und Zahnfleisch bilden sich Zahntaschen resp. Zahnfleischtaschen, die sich entzünden und vereitern. Bleibt die Entzündung unbehandelt, greift sie die Wurzelhaut des Zahns und anschliessend den Kieferknochen an, was mit schmerzendem und leicht blutendem Zahnfleisch anfängt, denn Zahnfleischbluten ist ein Alarmsignal und deutet auf eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) hin.

Krankheiten entstehen durch Übersäuerung

Der Zahnfleischschwund ist in Beziehung mit dem ph-Wert im Mund.

Zahnfleischschwund ist abhängig vom ph-Wert in der Mundhöhle und dieser hängt wiederum mit dem ph-Wert des Dünndarms zusammen. Übersäuerung im Mund beschleunigt den Angriff auf die Zahnhartsubstanz (Zahnschmelz). Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ist deshalb auch sehr wichtig für die Zähne und Ihrer Gesundheit (Speichel – PH-Wert). Ein normaler pH-Wert vom Mundspeichel liegt bei 7 bis 7,1, was einem neutralen oder leicht basischen Milieu entspricht. Viele Krankheiten der Zähne und dem Zahnfleisch können entstehen durch Übersäuerung, so auch durch die Magensäure. Medikamente und Arzneimittel überfluten den Körper mit Säure und verbrauchen sehr viele Basenstoffe.

Die eigentliche Parodontose ist weitgehend schmerzlos und deshalb gefährlich und unberechenbar.

Das Zahnfleisch weicht langsam zurück und legt die Zahnhälse frei.

Die Zähne reagieren sehr empfindlich auf Kälte, Wärme und Süssigkeiten was bedeutet, dass der Abbau des Kieferknochens in diesem Stadium bereits begonnen hat.

Wenn sich Zahnfleisch und Kieferknochen abbauen, verliert der Zahn seinen Halt und fällt aus, was Zahnverlust bedeutet. Bei der Zahnfleischrezession entsteht keine Entzündung im Gegensatz zu Parodontitis, wo eine Entzündung stattfindet. Zahnfleischbluten kann eine erste Andeutung auf eine Parodontose-Erkrankung sein. Verursacht durch bakterielle Zahnbeläge, die den Zahnhalteapparat und somit die Verankerung des Zahnes im Kiefer gefährdet, gibt es bei Parodontitis ist immer eine Entzündung. Die Entzündung kann altersunabhängig auftreten und spielt vor allem bei Erwachsenen ab dem 30. Lebensjahr eine immer grössere Rolle. Vorstufe ist eine unbehandelte Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Wird die Gingivitis nicht behandelt, breiten sich die Bakterien weiter aus, sodass sich ein grösserer Bereich des Zahnhalteapparates entzündet. Im ungünstigsten Fall ist der betroffene Zahn gefährdet und eine Schädigung vom Kieferknochen möglich. Die Parodontitis hat auch ungünstige Auswirkungen bei Herz- und Kreislauferkrankungen. Eine Schwangerschaft kann durch die Parodontitis negativ beeinflusst werden und schlechte Mundhygiene, Rauchen und Krankheiten, wie Diabetes, können zusätzlich die Entwicklung einer Parodontitis begünstigen.

Zahnfleischschmerzen

Donnerstag, November 8th, 2012

Zahnfleischentzündungen sind meist schmerzarm bis schmerzlos, eine Sonderform ist die ANUG als akuten Gingivitis, die sehr starke Zahnfleischschmerzen verursachen kann.

Die Zähne sind während der Schwangerschaft meist empfindlicher, denn die Mundschleimhaut ist aufgrund der hormonellen Umstellung auflockert und somit das Zahnfleisch leichter angreifbar und in den ersten Schwangerschaftswochen kommt es verstärkt zum Erbrechen, was die Zähne durch die stark säurehaltige Magensäure angreift und es zu Zahnerosionen mit Abrasionen kommen kann.

Wenn die Zähne schmerzen machen sich viele Zahnpatienten gedanken, dass es sich bei dem schmerzenden Zahn um Karies handeln muss, doch vielfach sind es Zahnfleischschmerzen.

Das es sich bei schmerzenden Zähnen um Karies handeln muss ist zum teil nicht ganz korrekt, denn nicht immer nur der Zahn ist die Ursache für die Schmerzen, sondern es kann auch sein, dass die Schmerzen vom Zahnfleisch kommen. Zahnfleischschmerzen entstehen akut oder chronisch, wenn durch eine akute Verletzung oder einen lang dauernden Krankheitsverlauf wie Parodontose Gewebsschädigungen am Zahnfleisch entstehen. Zahnfleischschmerzen, die durch eine Zahnfleischerkrankung ausgelöst werden, sind einer Entzündung des Zahnfleisches ausgesetzt, die sich auf den Kieferknochen und das Stützgewebe, das die Zähne umgibt, ausweiten kann. Diese Zahnfleischerkrankung wird durch die Bakterien der Plaque ausgelöst, einen klebrigen, gelblichen, zähen, lebendigen Belag aus Bakterien, der sich bei falscher Zahnpflege ständig auf den Zähnen bildet. Die darauf entstehenden Bakterien können nicht nur Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch infizieren, sonder auch das umliegende Gewebe des Zahnhalteapparates wie Kieferknochen und Bindegewebe, in dem die Zähne durch die so genannten  Sharpey-Fasern (Bindegewebsfasern) aufgehängt sind. Oft sind Zahnschmerzen nicht nur durch die Karies ausgelöst, die dann den Zahnnerven schon erreicht hat, sondern eben auch durch Zahnfleischschmerzen als lokale Reaktion auf einen nicht physiologischen Reiz.

Zahnfleischschmerzen

Zahnfleischschmerzen sind Folge einer örtlichen Verletzung durch Fremdkörper oder Verbrennungen durch zu heisse Speisen oder Getränke.

Zahnfleischentzündungen sind meistens schmerzarm oder sogar schmerzlos. Zahnfleischschmerzen als Folge von örtlichen Verletzung durch Fremdkörper oder Verbrennungen durch zu heisse Getränke  sind durch Wundsalben und Spüllösungen gut behandelbar. Parodontitis, können wie gewisse Erkrankungen des Körpers Zahnfleischschmerzen verursachen. Starke Zahnfleischschmerzen können entstehen durch akute Gingivitis. Bei den extremen geschwulstartigen Zahnfleischwucherungen kann es zu Einbissverletzungen der Gegenkieferzähne kommen, die meist durch eine bakterielle Infektion zu Entzündung und starken Schmerzen führt. Eine Sonderform der akuten Gingivitis ist die ANUG (acute necrotizing ulcerative gingivitis), auch Plaut- Vincent-Gingivitis genannt. Betroffen sind meist Jugendliche oder junge Erwachsene zwischen dem 15. und 30. Lebensjahr. Erreger sind kleine, grosse und mittelgrosse Spirochäten, Kokken und Stäbchenbakterien. Die Bakterien dringen schnell in das Gewebe vor, das durch eine schon vorhandene Gingivitis vorgeschädigt ist. Anzeichen sind: Starke Zahnfleischschmerzen, Mundgeruch, fauler metallischer Geschmack und Fieber.

Quelle:“Lückenlos“

Zahnfleisch geschwollen

Donnerstag, November 8th, 2012

Wenn das Zahnfleisch geschwollen ist und zugleich beim Zähneputzen blutet, ist das oft ein Anzeichen einer Parodontalerkrankung .

Ein Grund für geschwollenes Zahnfleisch kann neben ungenügender Mund hygiene ein erhöhter Konsum von Zigaretten und Alkohol sein, denn beiden Genussmittel sind für das Zahnfleisch ungesund aufgrund deren Inhaltsstoffe.

Geschwollenes Zahnfleisch

Gerötetes, leicht geschwollenes Zahnfleisch oder Zahnfleischbluten beim Zähneputzen sind ein Zeichen für Zahnfleischerkrankungen.

Neben Blutungen erscheint das Zahnfleisch aufgrund der Entzündung auch gerötet und geschwollen. Rotes, geschwollenes Zahnfleisch, blutendes Zahnfleisch, Mundgeruch, Zahnfleischrückgang, sich lockernde Zähne und  Zahnwanderungen deuten auf Parodontitis hin. Die Hauptursachen von Zahnkaries und Parodontitis ist Plaque, ein fast unsichtbarer, bakterieller Zahnbelag indem Millionen von Bakterien leben. Bakterieller Zahnbelag bildet schädliche Stoffe, die Zähne und Zahnfleisch angreifen. Wenn das Zahnfleisch rot und geschwollen ist, zugleich beim Zähneputzen blutet, ist das oft das erste Anzeichen einer Parodontalerkrankung. Die Gingivitis ist zu erkennen an einem geröteten und geschwollenen Zahnfleisch, das leicht blutet, denn gesundes Zahnfleisch ist fest und blassrosa, der Zahnfleischrand läuft dünn aus und liegt dem Zahn eng an und blutet beim Zähneputzen nicht.

Angeschwollene Zahnfleisch bei Gingivitis

Wenn bei Gingivitis nichts gegen das angeschwollene Zahnfleisch unternommen wird, kann dies zu Zahnausfall bzw. zum Verlust der Zähne führen.

Ein Grund für geschwollenes Zahnfleisch kann auch eine zu harte Zahnbürste die benutzt wurde sein, die das Zahnfleisch zu stark reizte.

Bei der Mundpflege ist darauf zu achten, dass mit einer nicht zu harten Zahnbürste das Zahnfleisch um die Zähne massiert wird, denn dies fördert die Durchblutung vom Zahnfleisch.

Die Gingivitis ist das Anfangsstadium der Zahnfleischerkrankung, denn Plaque-Bakterien greifen an den Saumzellen des Zahnfleisches an und können diese vom Zahn lösen. Wenn schädliche bakterielle Zahnbeläge (Plaque) im Randbereich zwischen Zahnfleisch und Zahn nicht regelmässig und sorgfältig entfernt werden, kann dies zu einer oberflächlichen Zahnfleischentzündung (Gingivitis) führen, wo das Zahnfleisch anschwillt und zwischen Zahn und Zahnfleischrand eine Pseudotasche bildet, eine kleine Vertiefung in denen sich schädliche Bakterien einnisten können. Sofern diese Entzündung nicht behandelt wird, bilden sich durch entzündliche Rückbildungsprozesse echte Zahnfleischtaschen, die sich vertiefen und mit normaler Zahnbürste nicht mehr zu reinigen sind. Bakteriengiftstoffe dringen in das aufgeweichte Zahnfleisch ein, was zu einer Entzündung führt. Die Anaerobier sind parodontitisverursachende Bakterienarten, die ohne Sauerstoff leben können und in den Zahnfleischtaschen perfekte Lebensbedingungen vorfinden sodass sich diese rasant vermehren und immer mehr Giftstoffe produzieren können. Das Zahnfleisch schwillt an, wird weicher, rötet sich und kann schmerzen. Beim Essen oder Zähneputzen blutet das Zahnfleisch und schützt somit Zahnwurzel und Kiefer nur noch beschränkt vor den schädlichen Wirkungen der Bakterien. Bei einer subakut oder chronisch verlaufenden Quecksilbervergiftung treten Mundentzündungen mit Speichelfluss und Zahnfleischverfärbung auf. Wenn das Zahnfleisch geschwollen ist, sollte man die Schwellung vom Zahnarzt untersuchen lassen, damit diese rechtzeitig beseitigt werden kann, denn das geschwollene Zahnfleisch kann verschiedene Ursachen haben und ein Merkmal einer Zahnfleischentzündung sein, im Besonderen, wenn es gereizt und dunkelrot ist. Die immer tieferen „Zahntaschen“ führen letztlich zur Zerstörung des Zahnhalteapparates und des Knochens, was zur Zahnlockerung und schliesslich zum Zahnausfall führt.

Ouelle: „Lückenlos“

Zahnfleischtasche

Donnerstag, November 8th, 2012

Tiefe der Zahnfleischtasche kann gemessen werden.

Wenn man von der Zahnfleischtasche spricht, ist ein Spalt zwischen Zahn und umgebendem Zahnfleisch bzw. Kieferknochen entstanden.

Wenn sich das Zahnfleisch vom Zahn löst, entstehen Zahnfleischtaschen.

Löst sich das Zahnfleisch vom Zahn, so spricht man von einer Zahnfleischtasche, was das wichtigstes Symptom entzündlicher Zahnbetterkrankungen ist. Parallel zur Zahnfleischtasche bilden sich an der Zementoberfläche Ablagerungen bzw. Konkremente. Es entsteht eine Vertiefung der Zahnfleischfurche bei entzündlichen Zahnfleischerkrankung bzw. Zahnhalteapparaterkrankung. Die Taschentiefe der Zahnfleischtasche kennzeichnet den Abstand zwischen dem oberen Zahnfleischrand und dem Taschenboden. Der Taschenabszess ist ein von tiefen Zahnfleischtaschen ausgehender Abszess. Der Entzündungsprozess bei der Parodontitis führt unbehandelt zu einem fortschreitenden Knochenabbau bzw. zu Knochentaschen das vertikale Einbrüche im Kieferknochen sind. Knochentasche (Bursa) ist ein Parodontologischer Begriff und bedeutet Beutel oder Tasche.

Zu unterscheiden sind bei Zahnfleischtaschen:

Pseudotasche: Anschwellung des Zahnfleischrandes.
Echte Tasche: Verlust von Knochen am Zahnhalteapparat und Verschiebung des Zahnfleischansatzes zur Wurzelspitze hin.
Zwischen Zahn und angrenzendem Zahnfleisch kann es zur Bildung einer Zahnfleischtasche kommen, falls Zahnbeläge zu spät von den betroffenen Zähnen entfernt werden. Bakterien können sich einnisten und eine Zahnfleischentzündung auslösen (Zahnfleischbluten). Reagiert man nicht rechtzeitig kann eine Parodontitis entstehen und zum Zahnverlust führen.

Konkremente

Konkrement bedeutet harter Zahnbelag bzw. Zahnhartbelag unter dem Zahnfleisch.

Konkremente sind dunkel verfärbte, fest anhaftende, harte Ablagerungen innerhalb einer Zahnfleischtasche (subgingival) auf der Wurzeloberfläche des Zahnes. Subragingival bedeutet oberhalb des Zahnfleischsaumes. Im Gegensatz zu echtem Zahnstein haften die Konkremente äusserst fest an der Zahnoberfläche an und sind nur mühsam zu entfernen. Die Konkremententfernung ist ein Bestandteil der Zahnbehandlung von Zahnfleischerkrankungen.

Taschentiefe bei Zahnfleischtaschen

Bei Entzündungen des Zahnfleisches (Gingiva) entstehen sog. Zahnfleischtaschen.

Die Taschentiefe kennzeichnet den Abstand zwischen dem oberen Zahnfleischrand und dem Taschenboden.

Die Taschentiefe gibt Hinweise auf das Ausmass der Zerstörung des Zahnhalteapparats bei einer Parodontitis, sowie auf den Grad von Zahnfleischwucherungen bzw. Zahnfleischpolyp.

Als Zahnfleischpolyp bezeichnet man eine entzündliche Zahnfleischwucherung infolge chronischer Reizung durch scharfe Kanten wie z.B. kariöse Defekte, überstehende Füllungen usw.

Die Taschentiefe beim Zahnfleisch ist ein Begriff zur Feststellung der Schwere einer Zahnfleischerkrankung.

Mit einer Parodontalsonde wird der Abstand vom Zahnfleischrand bis zum Boden der Zahnfleischtasche gemessen. Eine Taschentiefe von etwa 2 mm gilt noch als normal. Taschentiefen darüber sollten behandelt werden, da sie einer Reinigung von aussen nicht mehr zugänglich sind. Die Taschentiefe ist ein Begriff zur Feststellung der Schwere einer Zahnfleischerkrankung. Taschentiefen von über zwei Millimeter sollten behandelt werden, da sie einer Reinigung von aussen wie auch einer Selbstreinigung nicht mehr zugänglich und häufig krankhaft entzündet sind. Der Taschenabszess ist ein von tiefen Zahnfleischtaschen ausgehender Abszess. Unter einem Abszess (Eitergeschwulst) versteht man eine Eiteransammlung im Körpergewebe wie beim Zahnabszess.

Taschenabszess

Der Taschenabszess ist ein von tiefen Zahnfleischtaschen ausgehender Abszess, der sich in den parodontalen Geweben ausbreitet, im Normalfall im Zahnfleisch, seltener in den Weichgeweben des harten Gaumens. Ohne Behandlung kann beim Taschenabszess Spontandurchbruch oder Entleerung durch die Zahnfleischtasche erfolgen.

Quelle: „Lückenlos“

Probleme mit Zahnfleisch

Donnerstag, November 1st, 2012

Zu Zahnfleischblutungen kann es infolge hormoneller, bakterieller, chemischer oder mechanischer Reizeinwirkung kommen.
Es gibt Patienten die grosse Problem mit dem Zahnfleisch haben und anfällig auf Zahnfleischentzündung sind.

Zahnfleischprobleme

Unter Zahnfleischprobleme versteht man ZahnfleischblutenZahnfleischentzündung und Zahnfleischschwund.

Zahnfleischerkrankungen basieren gewöhnlich auf einer Entzündung des Zahnfleisches. Zahnfleischprobleme können aber auch entstehen durch Zahnfleischschwund was als Gingivarezession bezeichnet wird, womit der Zahnfleischrückgang ohne Krankheit oder Zahnfleischentzündung gemeint ist. Entzündete Zahnfleischprobleme haben besonders Leute die ein sehr dünnes Zahnfleisch besitzen, was vererblich ist. Zahnfleischschwund wird als Gingivarezession bezeichnet und ist ein Zahnfleischrückgang ohne Krankheit und ohne Zahnfleischentzündung. Beim Problem Zahnfleischschwund unterscheiden Zahnärzte die Entstehung des schwindenden Zahnfleisches. So können Zähneknirschen oder Zähnebeissen und Zähnepressen eine Überbelastung durch den Zahndruck Auslöser für Zahnfleischprobleme sein, denn das Knirschen mit den Zähnen begünstigt das Zurückziehen vom Zahnfleisch. Auch können Belagsanlagerungerungen wie Plaque und Zahnstein zu Parodontose führen. Auslöser für den Rückgang vom Zahnfleisch sind bakterielle Infektionen. Als Parodontose bezeichnet man das plötzliche, krankhafte oder auch altersbedingte Zurückgehen vom Zahnbett ohne entzündlichen Prozess, was auch genetisch bedingt sein kann. Schreitet der Prozess vom Zahnfleischrückgang weiter voran, können die Zähne im Zahnbett nicht mehr gehalten werden, sodass es zu Zahnverlust kommt.

Rückgang vom Zahnfleisch ohne Entzündung

Zahnfleisch kann ohne Entzündung zurückgehen, was zu empfindlichen Zahnhälsen und Zahnwurzeln führt die freigelegt sind.

Für das Zahnfleischproblem ohne Entzündung bzw. dem Zahnfleischschwund gibt es verschiedene Ursachen, so durch Überbeanspruchung vom Zahnfleisch, mangelnder Mundhygiene oder falschem „Zähne putzen“. Am Zahnfleischrückgang kann ein sehr dünnes Zahnfleisch oder ein Lippenbändchen-Piercing sowie bei einigen Personen das Rauchen oder ein bestimmter Knochen zusammen mit dem Zahnstein Schuld sein. Der Zahnfleischrückgang ohne Entzündung kann in vier Stufen eingeteilt werden, wobei bei den ersten zwei Stufen keine Schäden entstehen und ein ästhetisches Problem darstellen, denn es liegt noch kein Gewebeschwund und Kiefer-Knochschwund vor. In den Stufen 3 und 4 besteht aber die Gefahr, dass die Zahnhälse und Zahnwurzeln zunehmend freiliegen und beschädigt werden können, was zu Zahnausfall führen kann. Durch das Zahnfleischproblem bzw. dem Zahnfleischrückgang kann der ästhetische Eindruck von langen Zähnen mit wenig Zahnfleischüberdeckung stören. Das Zahnfleischproblem durch freiliegende Zahnhälse kann mit Hilfe von plastisch-chirurgischen Methoden wieder mit festem, stabilem Zahnfleisch dauerhaft bedeckt werden, sofern kein Knochenabbau stattfindet oder stattgefunden hat.

Ursachen für nicht entzündlichen Zahnfleischrückgang:

Falsche Zahnputztechnik
Zähneknirschen und Zähnepressen
Vererbtes dünnes und empfindliches Zahnfleisch mit genetischer Ursache

Quelle: „Lückenlos“

Parodontitis

Donnerstag, November 1st, 2012

Parodontitis sind entzündliche Vorgänge innerhalb des Zahnhalteapperates und beinhalten immer eine Entzündung vom Zahnfleisch (Gingivitis).

Ansammlung von Biofilm auf Zahnfleisch sowie Gingivitis, Periodontitis (Wurzelhautentzündung) und Karies.

Paradontitis / Parodontose

Parodontitis  wird auch als Paradontitis oder Parodontose geschrieben und ist eine Erkrankung des Zahnbettes, verursacht durch bakterielle Zahnbeläge, die zu einer Entzündung vom Zahnfleisch führt.

Dringt die Entzündung in tiefere Teile des Zahnbettes vor, spricht man von Parodontitis. Die Parodontitis wird umgangssprachlich häufig auch Parodontose genannt, denn Parodontose ist ein Sammelbegriff für alle entzündliche und nichtentzündliche Erkrankungen vom Zahnbett.

Das Fortschreiten der Parodontitis hat einen Abbau des Kieferknochens und Zahnlockerungen zur Folge, was zum Zahnausfall führen kann.

Das körpereigene Immunsystem versucht, den Angriff der Plaquebakterien abzuwehren, doch dabei werden auch Kieferknochen angegriffen und zerstört.

Parodontitis kann gleichzeitig chronische Leiden verursachen, denn im Körper ist vieles miteinander vernetzt.

Das Parodontitisrisiko ist die Summe der Einflussfaktoren, die eine Erkrankung des Zahnhalteapparates begünstigen können. Bei der Parodontitis apicalis handelt es sich um eine Entzündung, die im Gewebe um die Wurzelspitze herum, also hauptsächlich im Knochen, lokalisiert ist. Heimtückisch ist, dass Parodontitis meistens schmerzfrei verläuft, die akute Parodontitis apicalis kann aber starke Zahnschmerzen verursachen und bei Nichtbehandlung die so genannte „dicke Backe“ verursachen. Parodontitis-Patienten leiden unter Zahnfleischbluten, Tascheneiterungen, Mundgeruch, Zahnwanderung und Zahnlockerung, was zu Zahnverlust führen kann.

Parodontitis, eine Entzündung

Als Parodontitis werden Entzündungen im Bereich des Zahnhalteapparates (Parodont) bezeichnet (Parodontalerkrankungen), welche akut oder chronisch verlaufen und apikal oder marginal lokalisiert sein können.

Bei Parodontitis apikalis chronica ist der Zahn klopfempfindlich und bei festem zubeissen kann es schmerzhaft sein. Möglich ist, dass eine chronisch vorhandene, in der Regel symptomlose, Parodontitis akut exazerbiert, was bedeutet, dass sie in einen aktiven Entzündungsherd übergeht und zu verschiedenen Beschwerden führt wie heftige, ausstrahlende Schmerzen und Druckempfintlichkeit bzw. Berührungsempfindlichkeit vom Zahn. Eine Parodontitis marginalis entwickelt sich im Normalfall aus einer isolierten Mundschleimhautentzündung und schreitet langsam voran. Im weiteren Krankheitsverlauf zieht sich der Kieferknochen zurück, so dass es zur Ausbildung echter Parodontaltaschen kommt. Schreitet diese Entwicklung weiter fort, finden die Zähne der betroffenen Region keinen Halt mehr und werden locker. Zahnverlust muss nicht zwingend sein, ist jedoch eine durchaus mögliche Auswirkung dieser Erkrankung in ihrem Spätstadium. Parodontitis interradicularis ist eine entzündliche Zerstörung bei mehrwurzligen Zähnen des Gebietes zwischen den Zahnwurzeln.

Frühgeburten durch Parodontitis

Frauen neigen in der Schwangerschaft vermehrt zum Zahnfleischbluten, was im Zusammenhang mit erhöhter Belastung des mütterlichen Organismus stehen kann.

Eine Entzündung des Zahnhalteapparates bzw. Zahnbettentzündung birgt das Risiko einer Frühgeburt durch Parodontitis oder eines zu geringen Geburtsgewichtes. Es ist davon auszugehen, dass bestimmte in der Mundhöhle vorhandene Bakterien „Botenstoffe“ produzieren, die über die Blutbahn der Mutter zum Mutterkuchen des Fötus gelangen und dessen Wachstum hemmen können. In dessen Folge können eine Weitung des Muttermundes und eine Verkrampfung der Gebärmutter einsetzen.

Akute Parodontitis

Dienstag, Oktober 30th, 2012

Bei einer akuten apikalen Parodontitis kommt es zu einer schmerzhaften Anschwellung des Zahnhalteapparates.

Der Zahn schmerzt bereits bei leichter Berührung und wird aufbiss- und klopfempfindlich.

Akute apikale Parodontitis

Bohrt man den Zahn auf (Trepanation) und bereitet den Wurzelkanal auf, so verspürt der Patienten bei einer akuten apikalen Parodontitis in den meisten Fällen eine sofortige Erleichterung.

Schreitet die akute Entzündung jedoch in die Markräume des umgebenden Knochens fort, so entsteht eine Knochenentzündung (Ostitis). Eine weitere Ausbreitung der Entzündung erfolgt in den meisten Fällen nach aussen zur Knochenhaut hin, wo es zu einer teilweise sehr schmerzhaften Knochenhautentzündung (Periostitis) kommt. Sobald die Entzündung die Knochenhaut durchbrochen hat, lassen die Schmerzen häufig nach. Die Entzündung dringt in das umliegende Weichgewebe ein und bildet dort ein entzündliches Infiltrat (eindringen). In jedem Stadium dieses Entzündungsweges von der Parodontitis über die Ostitis (Knochenentzündung) und Periostitis (Knochenhautentzündung) bis zum entzündlichen Weichteilinfiltrat kann es zu einer Vereiterung kommen. Der Eiter besteht dabei aus abgestorbenen weissen Blutkörperchen, eingeschmolzenem Gewebe und Krankheitserregern. Ist die Vereiterung abgekapselt, so spricht man von einem Abszess. Ist sie jedoch flächenhaft ohne erkennbare Grenze, so liegt eine Phlegmone vor. Bei einer Vereiterung in der Kieferhöhle spricht man von einem Kieferhöhlenempyem. Breitet sich die anfängliche Knochenentzündung (Ostitis) flächenhaft im Knochenmark aus, so entsteht eine Osteomyelitis (Knochenmarkentzündung). Dabei kann der erkrankte Knochenbereich absterben und als Sequester (abgestorbenes Knochenstück) abgesondert werden. Für die Schwellung im Wangenbereich wird teilweise noch der alte Ausdruck Parulis (dicke Backe) gebraucht. Dieser Begriff ist jedoch unscharf, da er nur allgemein eine Wangenschwellung beschreibt, ohne näher auf die Ursache einzugehen. Die Behandlung eines Abszesses erfolgt durch eine Inzision (Einschnitt). Der Eiter kann dadurch abfliessen und die akute Entzündung in ein chronisches Stadium übergehen. Gleichzeitig ist der Schuldige Zahn zu trepanieren (aufzubohren). Ist die akute Entzündung abgeklungen, so muss der verursachende Zahn noch definitiv versorgt oder extrahiert (entfernt) werden.

Quelle:“Lückenlos“