Archive for the ‘Konservierende Zahnheilkunde’ Category

Harte Füllungen

Donnerstag, Juli 4th, 2013

Harte Füllungen sind aus Materialien wie Gold-Legierungen, Keramik oder in seltenen Fällen Kunststoff gefertigt. Als so genannte „Einlagefüllungen“ (Inlays oder Onlays) werden sie nach dem Beschleifen und einem genauen Abdruck des Zahns in einem zahntechnischen Labor passgenau hergestellt. Die fertige Füllung wird dann vom Zahnarzt eingesetzt. Sie zeichnen sich durch eine wesentlich längere Haltbarkeit als plastische Füllungen aus und fügen sich passgenau in das Gebiss ein. Je nach Material unterscheiden sich die Füllungen.

Wie sieht eine gute Füllung aus?

Dienstag, Juli 2nd, 2013

Eine Füllung muss den verschiedensten Anforderungen gerecht werden, um dauerhaft zu bestehen. Sie sollte so geformt sein, dass sie je nach Lage optimalen Halt findet und sich mit der verbleibenden Zahnsubstanz verbinden kann. Die Einheit aus Füllung und Zahn muss dem auf ihr lastenden Kaudruck standhalten und so geformt sein, dass sie alle Bereiche exakt einschließt, an denen sich erneut Karies bilden könnte. proDente hat im Folgenden einige Anhaltspunkte zusammengestellt anhand der sich eine Füllung überprüfen lässt:

Bei jeder Füllung, die in Kontakt zu Nachbarzähnen steht, ist es wichtig, dass ein Kontaktpunkt zwischen Füllung und Nachbarzahn besteht. Dieser Kontaktpunkt darf jedoch nur punktförmig sein. Die Zahnseide muss bei der täglichen Zahnpflege mit leichtem Druck durch den Zwischenraum gleiten können.
Am seitlichen Übergang zwischen Zahn und Füllung darf keine Stufe vorhanden sein. Die Zahnseide muss an einer glatten Oberfläche problemlos auf- und abgleiten und darf nicht „hängen bleiben“.
Besonders in den Kauflächen müssen nach einer Füllung die Zähne des Ober- und Unterkiefers wieder genau aufeinanderliegen. Es darf nicht das Gefühl entstehen, dass beim Aufeinanderbeißen ein Zahn höher ist. Nach erfolgter Behandlung prüft der Zahnarzt die so genannte „Okklusion“ mit einem dünnen Farbpapier. Ist die Füllung zu hoch, wird sie entsprechend abgeschliffen.
Nach dem Legen und Aushärten wird die neue Füllung poliert. Diese Politur glättet die Oberfläche und schafft einen glatten Übergang zwischen Füllung und Zahn. Schädlicher Zahnbelag kann sich so schwerer auf dem Zahn ablagern.

Weiche Füllungen

Dienstag, Juli 2nd, 2013

Grob unterteilt werden können die Materialien zunächst in weiche und harte Füllungen. Weiche Füllungen aus Amalgam oder Komposit eignen sich am Besten bei kleinen und mittelgroßen Defekten. Sie werden vom Zahnarzt direkt in die Kavität eingebracht und härten dann im Mund, beziehungsweise im Zahn, aus.

Kunststoff (Komposit)

Montag, Juli 1st, 2013

Komposite bestehen heute nur noch zu 20 Prozent aus Kunststoff. Deshalb ist der Begriff „Kunststofffüllung“ eigentlich irreführend. Die darin eingebetten Füllstoffe, wie Glas- Keramik und Quarzpartikel machen heute den weitaus größeren Anteil dieses Materials aus. Nach dem Einbringen in den Zahn härten Kompositfüllungen durch den Einsatz von blauem Licht im Zahn aus. In der Regel sind sie universell einsetzbar und entsprechen auch in ihrer Farbe den ästhetischen Ansprüchen. Die neuen Kunststoffe halten heute den mechanischen Anforderungen beim Kauen problemlos stand und werden daher bei Bedarf oder auf Wunsch des Patienten als Alternative zum Amalgam eingesetzt. Durch den höheren Schrumpfungsgrad beim Aushärten können durch Mikrorisse jedoch Probleme beim Übergang von der Füllung zum Zahn entstehen.

Füllen

Montag, Juli 1st, 2013

Wenn trotz regelmäßiger Zahnpflege Karies-Bakterien Karies-Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
einen Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
zerstören, muss die kariöse Stelle entfernt und gefüllt werden.
Welches Material am besten geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren wie Größe und Lage des Defekts ab und muss im Einzellfall bestimmt werden. Häufig sind verschiedene Materialien zur Reparatur möglich, die sich in ihren Eigenschaften und dem Preis unterscheiden.

Kompomer

Mittwoch, Juni 26th, 2013

Kompomere sind eine Mischung aus dem mineralischen Glas-Ionomer-Zement und Komposit, eignet sich bei Defekten an Milchzähnen und Zahnhalsfüllungen. Die ständige Zugabe von Fluoriden verringert das Risiko von Randspaltenkaries.

Relativ neu ist ein Gemisch aus Kunststoff und Glas, hat ähnliche Eigenschaften wie Zahnschmelz. Es soll laut Herstellerangaben bei Aushärtung nur wenig schrumpfen, ist belastbar und soll sehr bioverträglich sein.

Milchzähne fallen sowieso aus

Dienstag, Juni 4th, 2013

„Milchzähne fallen eh aus“ – lange Zeit maßen viele Eltern der Zahnpflege im Milchgebiss keine besondere Bedeutung zu. Die Folge: stark zerstörte Milchzähne oder gar deren vorzeitiger Verlust. In den letzten Jahren findet in den Köpfen der Eltern glücklicherweise ein Umdenken statt und damit hat sich die Zahngesundheit der Kinder deutlich verbessert.

Aus zahnärztlicher und kieferorthopädischer Sicht ist die gründliche Pflege und der Erhalt der Milchzähne äußerst wichtig. Hat sich im Milchgebiss erst mal Karies ausgebreitet, ist das Risiko für das bleibende Gebiss deutlich erhöht. Außerdem ermöglicht ein gesundes Milchgebiss problemloses Kauen, eine gute Aussprache und nicht zuletzt eine normale Gebissentwicklung.

Milchzähne brauchen sorgfältige Pflege

Deshalb sollten schon Babys erste Zähnchen einmal täglich unter Verwendung eines Hauchs fluoridhaltiger Zahncreme sanft mit einer weichen Zahnbürste gereinigt werden. Bereits mit dem Durchbruch der ersten Zähne ist die erste Kinderzahnbürste gefragt. Mit etwa drei Jahren sind Kinder aufgrund ihrer motorischen Fähigkeiten bereits in der Lage, eine Zahnbürste zu benutzen. Jetzt heißt es üben, üben, üben.

Füllungen und Kronen für Milchzähne

Wird die tägliche Zahnpflege vernachlässigt oder das Dauernuckeln von süßen oder sauren Getränken beim Zubettgehen zum festen Ritual, sind von Karies befallene Milchzähne, die behandelt werden müssen, die Folge. In der Regel kommen hierbei plastische Füllungsmaterialien zum Einsatz. Ihre Verwendung erfordert jedoch wegen der Verarbeitungsempfindlichkeit dieser Werkstoffe eine gute Mitarbeit der kleinen Patienten.

Ist der Zahn bereits stark zerstört, kann er mit hohem technischem Aufwand mit einer Stahlkrone wiederhergestellt werden. Die Stahlkronen werden vorwiegend im Backenzahnbereich eingesetzt. Eine weitere Behandlungsmöglichkeit von tief zerstörten Milchmolaren sind Wurzelkanalbehandlungen. Sie setzen jedoch einen kooperativen Patienten voraus.

Die letzte Möglichkeit: Zahn ziehen

Ist der zerstörte Zahn nicht mehr zu retten, wird er gezogen. Dann muss der Zahnarzt prüfen, ob ein festsitzender oder abnehmbarer Lückenhalter notwendig ist, um eine mögliche Lückeneinengung zu verhindern und somit einer Zahnstellungsanomalie vorzubeugen. Lückenhalter werden meist im Molarenbereich eingesetzt, wenn die Lückeneinengung nach sechs Monaten mehr als 1 mm beträgt. Festsitzende Lückenhalter bestehen in der Regel aus einer Band- bzw. Stahlkronen-Drahtschlaufen-Kombination.

Perfekte Optik für das Gebiss – Ein Inlay aus Keramik ist nahezu unsichtbar

Freitag, Mai 31st, 2013

Lohnende Investition

Renate Bender fühlt sich wohl mit ihren Keramikinlays und ist überzeugt, dass sich die Investition gelohnt hat. In der Regel muss der Patient mit 400 bis 600 € pro Keramikinlay rechnen. Dafür hat sie nun sehr hochwertige und haltbare Füllungen erhalten, die ihren hohen ästhetischen Ansprü­chen genügen. Selbstbewusst und frei kann die Patientin lachen lachen
Lachen ist gesund!
und die Zähne zeigen – in der Gewissheit, ein makel­loses Gebiss Gebiss
Gesamtheit der Zähne des Ober- und Unterkiefers. Das erste Gebiss, die Milchzähne, besitzt 20, das bleibende Gebiss 32 Zähne. Es besteht aus einem oberen und einem unteren -> Zahnbogen.
zu haben. Zur Lebensdauer der Inlays kann sie auch selbst viel beitragen: durch gute Mundhygiene Mundhygiene
Maßnahmen zur Entfernung von Zahnbelägen mit Hilfsmitteln wie Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnstocher, Zahnseide und Wasserstrahlgeräte.
und min­des­tens einmal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung professionelle Zahnreinigung
Hiermit werden alle Maßnahmen zusammen gefasst, die der Reinigung der Zahnoberflächen dienen. Durchgeführt werden diese Maßnahmen in der Regel von besonders weitergebildetem Personal (z.B. Prophylaxeassistentin, Dentalhygienikerin) in der zahnärztlichen Praxis. Die Professionelle Zahnreinigung beinhaltet die Entfernung von Zahnstein und anderen hartnäckigen Belägen und Verfärbungen. Anschließend werden die Zähne poliert, um eine erneute Ansiedlung der Bakterien zu erschweren. Eine regelmäßige Professionelle Zahnreinigung ist nicht nur eine kosmetische Maßnahme, sondern sie ist wesentliche Voraussetzung für die Gesunderhaltung der Zähne und des Zahnhalteapparats.
beim Zahnarzt. Dabei wer­den auch die Bereiche gesäubert, die die Patientin selbst mit Zahnbürste und Zahnseide Zahnseide
Hilfsmittel zur Reinigung der Zahnzwischenräume, besonders bei eng stehenden Zähnen. Zahnseide sollte einmal pro Tag zusätzlich zur Reinigung der Zähne mit der Zahnbürste verwendet werden.
kaum erreicht und die deshalb Angriffs­fläche für Bakterien Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
bieten. Denn für die noch gesunden Zähne gilt natürlich: Die beste Füllung im Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
ist gar keine – und da hilft nur eine optimale Vorsorge, zu Hause und vom Zahnarzt.

Zahnersatz aus dem Computer

Montag, Mai 27th, 2013

Cerec ist die Bezeichnung für ein computergesteuert hergestelltes Keramik-Inlay Keramik-Inlay
Im zahntechnischen Labor individuell angefertigte Versorgung eines Zahndefektes ( s. a. Gußfüllung).
das direkt nach der Karies-Entfernung Karies-Entfernung
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
in einer Behandlung in den Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
eingesetzt werden kann.

Mit einer speziellen Kamera wird nach dem Entfernen der Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
innerhalb von Sekunden eine dreidimensionale Aufnahme des zu behandelnden Zahnes gemacht. Diese Aufnahme ermöglicht eine exakte Vermessung des gesamten Zahns und des entstandenen Lochs. Aus den gewonnen Daten konstruiert der geschulte Zahnarzt oder ein speziell ausgebildeter Zahntechniker eine passgenaue Füllung direkt am Bildschirm. Diese Daten gehen dann an eine Schleifeinheit, die die Füllung in etwa 10 Minuten aus einem Keramikblock, in der Zahnfarbe des Patienten, herausfräst. Damit ist in der gleichen Zahnarzt-Sitzung ein direktes Einsetzen des Inlays möglich.

Als Nachteil bei diesem Verfahren kommt es häufiger zu größeren Randspalten (Klebefugen), die bei einem im zahntechnischen Labor gefertigten Inlay Inlay
Im zahntechnischen Labor individuell angefertigte Versorgung eines Zahndefektes ( s. a. Gußfüllung).
, durch exakteres Arbeiten von qualifizierten Zahntechnikern, nicht auftreten.

Karies entfernen

Mittwoch, Mai 22nd, 2013

Um den Zahn vor weiterem Schaden zu bewahren, ist in aller Regel eine zahnärztliche Behandlung unumgänglich. Mit Hilfe eines Zahnarztbohrers müssen die von der Zahnfäule betroffenen Stellen restlos entfernt werden um ihr Ausbreiten zu verhindern und den Zahn zu retten.

Dafür wird zunächst ein geeigneter Zugang zur Karies durch gesunde Zahnhartsubstanz geschaffen. Dies geschieht meist mit schnell rotierenden diamantbeschichteten Bohrern, die wassergekühlt werden, und so eine für den Zahn schädliche Hitzeentwicklung vermeiden. Um die bräunliche und weiche Karies möglichst vollständig zu entfernen, kommen dann unterschiedliche Methoden zur Anwendung:

Am häufigsten ist der Einsatz sogenannter Rosenbohrer. Diese „schaufeln“ die Karies bei geringer Drehzahl und ohne Wasserkühlung rotierend heraus. Mit Handinstrumenten – sogenannten Excavatoren – kann bei kleineren kariösen Stellen die Karies wie mit einem kleinen Löffel ausgekratzt werden. Besonders bei kleinen Kindern, bei denen der Einsatz rotierender Instrumente durch plötzliche, unkontrollierte Bewegungen zu gefährlich wäre, kann ihr Einsatz sinnvoll sein.

Während der Behandlung wird der Zahn mit einem Wasser-Luft-Gemisch (mindestens 50 ml Wasser/min) gekühlt und gleichzeitig gereinigt. Überschüssiges Wasser, Speichel und die ausgebohrte Karies entfernt die Zahnarzthelferin mit einem großen Sauger oder kleinen Speichelzieher.