Archive for the ‘Implantologie’ Category

Chirurgische Zahnbehandlungen von A bis Z

Freitag, Oktober 11th, 2013

Kieferknochen wird aufgebaut

Oft kommen jegliche Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
erhaltende Maßnahmen zu spät und es bleibt nur noch eine letzte Möglichkeit: der Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
muss gezogen werden. Jetzt ist es wichtig, die Lücke so schnell wie möglich zu schließen, damit keine bleibenden Veränderungen im Gebiss Gebiss
Gesamtheit der Zähne des Ober- und Unterkiefers. Das erste Gebiss, die Milchzähne, besitzt 20, das bleibende Gebiss 32 Zähne. Es besteht aus einem oberen und einem unteren -> Zahnbogen.
entstehen. Eine Möglichkeit bilden Implantate, welche sich als Anker für Brücken und Prothesen eignen. „Implantatgetragener Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
kommt der Natur am nächsten, deshalb fühlen sich die Patienten damit auch sehr wohl“, beschreibt Dr. Silke Liebrecht, proDente-Expertin und Oberärztin im Zentrum für Zahn- Zahn-
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Köln, den Wert der künstlichen Zahnwurzeln für den Patienten.
Eine Voraussetzung für das erfolgreiche Einsetzen eines Implantats ist jedoch ein gesunder und starker Kieferknochen. Patienten, welche über Jahrzehnte hinweg klassische Brücken und Prothesen getragen haben, verfügen meist über zu wenig Knochen rund um das Implantat Implantat
In der Zahnmedizin: künstliche Zahnwurzel im Kiefer zum Ersatz eines fehlenden Zahnes, an der eine Krone, Brücke oder Prothese befestigt werden kann.
. Hier ‚augmentieren’ die Spezialisten in leichteren Fällen. „Der Arzt entnimmt zum Beispiel in einem ambulante Eingriff am Kinn oder im Mund im Bereich des hinteren Ober- und Unterkiefer Knochensplitter und fügt sie dort ein, wo das Implantat Implantat
In der Zahnmedizin: künstliche Zahnwurzel im Kiefer zum Ersatz eines fehlenden Zahnes, an der eine Krone, Brücke oder Prothese befestigt werden kann.
gesetzt werden soll“, erklärt Dr. Liebrecht. Der Zweiteingriff am Kinn oder im Kiefer ist in der Regel gefahrlos. Werden nur geringe Mengen Knochensplitter benötigt, können diese während der Implantation gewonnen werden, indem Knochenspäne beim Bohrvorgang mit speziellen Filtern aufgefangen werden.

Fest macht sicher

Donnerstag, Oktober 10th, 2013

Eine Zahnlücke ist kein schöner Anblick. Die meisten Menschen legen daher Wert darauf, Lücken schnellstmöglich zu schließen. Viele wissen nicht, dass eine dauerhafte Lücke außerdem gravierende Folgeschäden hervorrufen kann: benachbarte Zähne kippen in die Lücke, es entstehen Fehlbelastungen im Kiefer und damit möglicherweise Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen. Moderner Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
verhindert körperliche Folgebeschwerden und garantiert dem Träger zugleich ein strahlendes Lachen Lachen
Lachen ist gesund!
. Diesem steht eine breite Palette an Möglichkeiten zur Verfügung, seine Zahnlücken zu schließen.

Entscheidend bei der Auswahl des passenden Zahnersatzes ist die Ausgangsituation im Kiefer. Fehlt nur ein Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
, gilt das Implantat Implantat
In der Zahnmedizin: künstliche Zahnwurzel im Kiefer zum Ersatz eines fehlenden Zahnes, an der eine Krone, Brücke oder Prothese befestigt werden kann.
als die optimale Lösung in der modernen Zahnmedizin. „Besonders empfiehlt sich diese künstliche Zahnwurzel Zahnwurzel
Sie dient der Verankerung der Zähne im Kiefer. An der Wurzelspitze treten Nerven und Gefäße in den Wurzelkanal ein. Die Wurzel bildet sich bei der Zahnentwicklung zuletzt und bewirkt durch ihr Wachstum den Zahndurchbruch.
, wenn die Nachbarzähne noch völlig gesund sind und man so deren Abschleifen vermeiden kann“ erklärt Dr. Silke Liebrecht, Zahnärztin und Expertin der Initiative proDente e.V. Die künstliche Zahnwurzel Zahnwurzel
Sie dient der Verankerung der Zähne im Kiefer. An der Wurzelspitze treten Nerven und Gefäße in den Wurzelkanal ein. Die Wurzel bildet sich bei der Zahnentwicklung zuletzt und bewirkt durch ihr Wachstum den Zahndurchbruch.
aus Titan Titan
Leichtes, schmiedbares Metall, sehr bioverträglich, das vor allem bei der Herstellung von Implantaten verwendet wird.
wird in den Kieferknochen eingesetzt, mit dem sie fest verwächst. Auf dem Wurzelaufbau wird die Krone Krone
Ist die Stabilität eines Zahnes als Folge sehr großer Kariesschäden oder Füllungen nicht mehr gegeben, werden Zähne ,,überkront“. Dabei wird die Zahnkrone des natürlichen Zahnes durch „Beschleifen“ reduziert, um Platz für die vom Zahntechniker angefertigte künstliche Krone zu schaffen. Kronen werden aus Metalllegierungen, aus Keramik oder aus einer Kombination von beiden (-> Metallkeramik) angefertigt.
befestigt.

Implantate sind auch sehr hilfreich bei großen Lücken, die nur schwer mit einer Brücke Brücke
Im wahrsten Sinne des Wortes eine Brücke von einem gesunden Zahn über eine Zahnlücke hin zum nächsten Zahn. Brückenglieder ersetzen die fehlenden Zähne, die Nachbarzähne werden dabei als tragende Pfeiler genutzt.
geschlossen werden können. „Und wer gar keine Zähne hat, dem können Implantate als eine feste Verankerung der Prothese Prothese
Künstlicher Ersatz von fehlenden Zähnen. Im engeren Sinne versteht man darunter herausnehmbaren Zahnersatz. Bei Teilprothesen sind noch eigene Zähne vorhanden, an denen die Ersatzzähne befestigt werden. Durch Totalprothesen werden alle Zähne eines oder beider Kiefer ersetzt. Siehe auch Kombinationsarbeit.
oder einer umfangreichen Brücke Brücke
Im wahrsten Sinne des Wortes eine Brücke von einem gesunden Zahn über eine Zahnlücke hin zum nächsten Zahn. Brückenglieder ersetzen die fehlenden Zähne, die Nachbarzähne werden dabei als tragende Pfeiler genutzt.
dienen“, so Liebrecht. Für die implantatgestützte Teil- oder Vollprothese Vollprothese
Totalprothese, „dritte Zähne“ genannt; herausnehmbarer Zahnersatz bei kompletter Zahnlosigkeit im Ober- oder Unterkiefers. Die Prothesenbasis besteht in der Regel aus rosafarbenem Kunststoff, in den fabrikgefertigte Kunststoffzähne eingearbeitet werden; nur selten werden Keramikzähne verwendet (zu schwer und bruchanfällig). Die Totalprothese liegt der Schleimhaut des Kieferknochens auf, so dass die Kaukräfte auf diese weitergeleitet werden. Der Prothesenhalt kommt durch den Unterdruck und die Kapillarkräfte zwischen Prothesenbasis und Schleimhaut zustande sowie durch die Stabilisierung der Muskulatur, der Zunge, den Lippen, der Wange und den Zusammenbiss. Um eine gut sitzende Vollprothese zu erhalten, ist eine aufwändige – Abformung und Bissnahme nötig.
werden zwei bis vier künstliche Zahnwurzeln in den Kiefer eingepflanzt. Zur Befestigung der Prothese Prothese
Künstlicher Ersatz von fehlenden Zähnen. Im engeren Sinne versteht man darunter herausnehmbaren Zahnersatz. Bei Teilprothesen sind noch eigene Zähne vorhanden, an denen die Ersatzzähne befestigt werden. Durch Totalprothesen werden alle Zähne eines oder beider Kiefer ersetzt. Siehe auch Kombinationsarbeit.
an den Implantaten gibt es unterschiedliche Systeme die der Zahntechniker anwendet: Stegkonstruktionen, Druckknopf-, und Magnetsysteme. Eine besonders elegante und aufwändige Form ist die Teleskopprothese: Dabei werden zunächst Innenkronen auf der künstlichen Wurzel fest verankert. Darüber wird die äußere Prothese Prothese
Künstlicher Ersatz von fehlenden Zähnen. Im engeren Sinne versteht man darunter herausnehmbaren Zahnersatz. Bei Teilprothesen sind noch eigene Zähne vorhanden, an denen die Ersatzzähne befestigt werden. Durch Totalprothesen werden alle Zähne eines oder beider Kiefer ersetzt. Siehe auch Kombinationsarbeit.
gestülpt, die herausnehmbar ist. Implantatgestützte Prothesen erfüllen somit den Wunsch nach absolut festem Halt der ‚Dritten‘. „Je fester der Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
desto sicherer fühlt sich der Träger“, weiß Zahnarzt Joachim Hoffmann aus seinem Praxisalltag. Bei guter Pflege halten Implantate sehr lang. Als Faustregel sagt man, dass nach zehn bis 15 Jahren noch bis zu 90 Prozent der Implantate fest im Kiefer sitzen.

Keine Express-Heilung mit Implantaten

Dienstag, September 24th, 2013

In letzter Zeit häufen sich Darstellungen, die eine schnellstmögliche Versorgung mit Implantaten versprechen. Sofortimplantation heißt das Stichwort. Doch allzu oft werden so bei den Patienten falsche Erwartungen geweckt. Die schnelle Form der durch Implantate getragenen Versorgung ist nur zu empfehlen, wenn der Mundraum völlig gesund ist. Entzündungen in Form einer Parodontitis müssen vorab behandelt werden und ausgeheilt sein. Das verlängert zwar die Behandlung erhöht aber die Erfolgsaussichten deutlich.

Statistisch betrachtet sind in zehn Jahren noch mehr als 95 Prozent der Implantate in einem guten Zustand. Doch was ist die mögliche Ursache, bei einem Misserfolg? Der Fachbegriff lautet hier „Periimplantitis“ und bezeichnet eine Entzündung des umgebenden Gewebes. Die Hauptursache für das Scheitern eines Implantats lässt sich jedoch verhindern.
Der Zahnarzt muss präzise beraten. Drei Aspekte sollten beachtet werden, wenn das Implantat erfolgreich einheilen soll:

  1. eine genaue Beratung und Therapieempfehlung des Zahnarztes
  2. eine gute Vorbehandlung und
  3. angemessene Zahnpflege nach dem Eingriff.

Grundsätzlich können auch Parodontitispatienten einen Zahnersatz wählen, der mit Implantaten im Kiefer verankert ist. Dafür muss jedoch ein individuelles Konzept entwickelt werden. Um Komplikationen zu vermeiden, sollte der Zahnarzt bei der Positionierung von Implantaten auf Brücken- und Verbindungskonstruktionen verzichten.

Eine Frage des Alters?

Zudem sollte das Alter der Patienten berücksichtigt werden. Bei der Wahl des Implantats ist ein entscheidendes Kriterium, ob der Patient in der Lage ist, den Zahnersatz entsprechend zu reinigen. Hier können bestimmte Anfertigungen, wie Teleskopkonstruktionen, eine Alternative sein. Diese implantatgestützten Lösungen lassen sich zur gründlichen Reinigung herausnehmen, bieten aber dennoch den Tragekomfort eines festsitzenden Zahnersatzes.

Pflege, Pflege, Pflege

Gerade nach einer erfolgreichen Implantation sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen extrem wichtig. Bei diesen Terminen beobachtet der Zahnarzt die Reaktionen des Mundraums auf die Fremdkörper. Es erfolgt im Einzelnen eine Untersuchung der Zahnfleischtaschentiefe, der Blutungsneigung, der Farbe und Konsistenz des Gewebes um das Implantat. Darüber hinaus sollte der Zahnarzt den Plaqueindex, die Eiterbildung und den Knochenverlust bestimmen. Ebenso wichtig ist eine eingehende Beratung über die nun angezeigte häusliche Zahnpflege. Denn vor Entzündungen im Bereich des Implantats schützte eine optimale Zahnpflege immer noch am Besten.

Ohne Rauch eine sichere Sache

Dienstag, September 24th, 2013

Erste Langzeitstudien belegen: Die Lebensdauer von implantatgetragenem Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
stehen denen von konventionellen Kronen und Brücken in nichts nach. So zeigt eine Untersuchung über 7 Jahre eine Verweildauer zwischen 93,5% und 98%. Eine weitere Meta-Studie (hier werden verschiedene Untersuchungen zusammengefasst) ermittelte einen Verbleib von 95 % aller Implantate nach fünf Jahren. Gut für ältere Patienten: Die Ergebnisse unterschieden sich in den verschiedenen Altersgruppen nicht Sogar Patienten, die über 80 Jahre alt sind, können mit einer erfolgreichen Therapie rechnen.

Mögliche Gefahren bei Implantaten

Montag, September 16th, 2013

Die Zahnmedizin optimiert die Implantattherapie immer weiter. Dabei steigt der Komfort für Patienten bei gleichzeitig abnehmenden Komplikationen. Die Implantation an sich ist in der Regel unkompliziert und wird ambulant bei lokaler Betäubung durchgeführt. Dennoch gibt es Risiken, die der Patient bei seiner Entscheidung in Betracht ziehen sollte.

Die Zahnmedizin unterscheidet hierbei zwei Arten von Risiken. Auf der einen Seite stehen die Komplikationen, die während des Eingriffs entstehen können (Intraoperative Komplikationen), auf der anderen Seite die Störungen, die den Heilungsverlauf in der Zeit nach dem Eingriff beeinflussen können (Postoperative Komplikationen).

Implantate keine Allheilmittel

Mittwoch, September 11th, 2013

„Es gibt an Implantaten genauso entzündliche Zahnfleischerkrankungen, wie an natürlichen Zähnen“, darauf macht proDente-Experte Prof. Dr. Becker aufmerksam. „Die Entzündungen an Implantaten sind oftmals sogar schlimmer und schreiten schneller voran“, führt Becker weiter aus. Das liegt am Aufbau eines Implantats. Die Oberfläche des Implantats ist an der Stelle wo das Verbindungsstück aus dem Zahnfleisch herausragt glatt und somit einfach zu reinigen. Wenn der Zahnersatz jedoch nicht gründlich gepflegt wird entsteht ein so genannter Biofilm, der sich bis zum Bereich der Schraube ausdehnt und zu einer Zahnfleischentzündung führt.  „Von den Gewindegängen und rauen Oberflächen den Biofilm zu entfernen ist viel schwieriger, als bei einem natürlichen Zahn“, so Becker.

Der Zahnarzt muss herausfinden, wo die Ursache der Zahnschäden liegen. Hat es bislang Versäumnisse bei der Zahnpflege gegeben, muss der Zahnarzt ein offenes Gespräch mit den Patienten führen. „Einfach Geld auf den Tisch legen und Implantate einsetzen lassen ist dann keine nachhaltige Lösung“, kommentiert Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente.  Der Patient muss nach dem Eingriff bereit sein, seine Zähne und den implantatgetragenen Zahnersatz regelmäßig und genau zu pflegen.

Genetisches Risiko

Es gibt Patienten, die aufgrund ihrer Gene erhöhte Entzündungsraten aufweisen. Das betrifft auch Entzündungen an Implantaten. Bakterien erreichen bei diesen Menschen einfacher das Gewebe und lösen eine Antwort der Immunabwehr aus. Eine Überreaktion des Körpers führt dann zu einer Entzündung, die Knochen und Weichgewebe schädigt.

Parodontose-Patienten sind Risiko-Patienten

Stellt der Zahnarzt schon bei der ersten Untersuchung eine Parodontitis fest, gelten diese Patienten bei einer Zahnersatzbehandlung mit Implantaten als Risikopatienten. Das bedeutet eine große Verantwortung für Zahnarzt und Patient. Die Patienten müssen schon im Vorfeld besonders sorgfältig untersucht und aufgeklärt werden. Auch die Therapie wird auf die Situation ausgerichtet. Die mögliche Anzahl und die Länge der Implantate wird davon abhängen wie stark der Patient mit einer Zahnfleischentzündung vorbelastet ist.  Denn: Wenn die Therapie nicht anschlägt, ist ein Implantat deutlich schwieriger wieder zu entfernen, als ein natürlicher Zahn.  Das Implantat wird nicht einfach gezogen sondern mit Hilfe von Bohrern und Fräsen herausoperiert.

Wie sicher ist OsteoGraft?

Montag, Juni 17th, 2013

Falls Sie sich Gedanken zur Infektionsübertragung durch Spendergewebe machen, können wir Ihnen versichern, dass alle Spender umfassend getestet sowie nach medizinischen und sozialen Ausschlusskriterien geprüft werden. Zusätzlich wird OsteoGraft einem überprüften Prozess zur Virusinaktivierung unterzogen. DBM ist die am häufigsten untersuchte Form allogenen Knochens. Seine Sicherheit und Effizienz ist dokumentiert. Unsere Aufklärungspflicht beinhaltet, Sie darauf hinzuweisen, dass eine Übertagung von Krankheiten niemals 100%ig ausgeschlossen werden kann. Hierbei handelt es sich jedoch um ein geprüftes und zugelassenes Arzneimittel und bietet somit eine hohe Sicherheit. Allogenen Transplantate wurden in über 5.000.000 chirurgischen Eingriffen von über 10.000 Chirurgen und Zahnärzten ohne einen einzigen Fall von Krankheitsübertragung eingesetzt. Studien belegen den mehr als 15-jährigen, erfolgreichen klinischen Einsatz. Es handelt sich um die umfangreichste untersuchte Form von Spenderknochen. Der Herstellungsprozess inaktiviert alle klinisch bedenklichen Viren, einschließlich HIV, HBV und HCV.

Was ist OsteoGraft?

Montag, Juni 17th, 2013

OsteoGraft steht für allogene knochenmatrix. Grundsätzlich ist dies allogener Knochen, dem das Knochenmineral entfernt wurde. Das verbleibende Material enthält Wachstumsfaktoren, die wesentlich zur Vereinfachung des Heilungsprozesses beitragen. OsteoGraft ist eine besondere Form der allogenen Knochenmatrix, welche speziell zur Knochendefektregeneration entwickelt wurde. Um Ihrem Zahnarzt die Anwendung zu erleichtern, ist das knochenregenerationsmaterial in verschchiedenen Formen (Spritzenform, flexible Streifen, Putty, Blöcke) erhältlich. Ihr Zahnarzt setzt dieses Material aus mehreren Gründen ein, vor allem aber, weil es aktiv zur erfolgreichen Knochenregeneration in Verbindung mit einem hohen Behandlungsstandart beiträgt.

OsteoGraft in Kürze:

Dienstag, Juni 11th, 2013

– Allogener Knochen ist Knochen, welcher von einem selektierten Gewebespender entnommen, verarbeitet und zur Knochenregeneration eingesetzt wird.

– OsteoGraft fördert die aktive Knochenneubildung

– DBM ist der am meisten erforschte allogene Knochenersatz mit dokumentierter
Sicherheit und Effizienz.

– Allogene Transplantate wurden in über 5.000.000 chirurgischen Eingriffen von
mehr als 10.000 Chirurgen und Zahnärzten seit 15 Jahren eingesetzt.

– Patienten haben weniger Schmerzen und weisen eine schnellere Geneseung auf,      weil die zusätzliche Entnahme von Knochen an  einer zweiten Operationsstelle begrenzt oder vermieden wir.

– OsteoGraft entspricht dem akutellen Stand der Knochenregenerationstechnologie und eignet sich für eine Vielzahl Knochenchirurgischer Eingriffe.

– Ihr Zahnarzt wird Sie gerne weiter informieren.

Implantant aus Keramik??

Donnerstag, Januar 10th, 2013

ZAHNIMPLANTATE – Zahnimplantat Keramik

Zahnimplantat Keramik

Nachdem Keramikimplantate seit Ende der 80er Jahre wegen ungünstiger Materialeigenschaften nicht mehr zum Einsatz kamen, erleben Dental-Keramik-Implantate seit einigen Jahren wieder eine Renaissance.

Zahnimplantate aus Keramik bestehen aus stabilisierter Zirkoniumoxid-Keramik, welche extrem bruchstabil und biologisch sehr gut verträglich ist.

Die neuen Keramikimplantate bestehen aus stabilisierter Zirkoniumoxid-Keramik, welche extrem bruchstabil und nach bisheriger Erfahrung biologisch sehr gut verträglich ist. Keramikimplantate haben den Vorteil, dass sie der natürlichen Zahnfarbe durch die Farben weiss statt grau, deutlich näher zu kommen, was bei ästhetischen Versorgungen von Vorteil sein kann, insbesondere wenn das bedeckende Zahnfleisch extrem dünn ist. Geworben wird mit der hervorragenden Biokompatibilität bzw. Gewebefreundlichkeit der Keramik.

Reintitan ist extrem biokompatibel, denn es ist weltweit kein einziger Fall einer Titanallergie nachgewiesen worden.

Heute gibt es auch zweiteilige Implantate aus Zirkonoxidkeramik, die durch die Möglichkeit von Implantataufbauten (Abutments) das Problem mit der eingeschränkten Anwendbarkeit löst.

In punkto Langlebigkeit müssen Keramikimplantate daher erst noch den Beweis antreten, ob sie die Ergebnisse der Titanimplantate erreichen, was aufgrund der Alterungseigenschaften von Zirkonoxid kritisch betrachtet wird. Auch ist die optimale Oberflächenbeschaffenheit für die Knocheneinheilung für einige Implantattypen noch nicht geklärt. Die Geschwindigkeit der Ossteointegration bzw. die integration in den Kieferknochen ist zurzeit auf jeden Fall als deutlich langsamer einzustufen als bei den modernen Titanoberflächen. Dadurch entsteht die Notwendigkeit, die Zahnimplantate durch Schienung vor zu früher Belastung zu schützen, denn Keramikimplantate bestehen vielfach aus einem Stück. Dies ist eine Aufgabe, die nicht immer erfolgreich gelöst werden kann, denn eine Sofortbelastung ist bei Keramikimplantaten nicht möglich. Allerdings reagiert das Zahnfleisch bzw. Weichgewebe besonders positiv auf Zirkonoxid und ist dort dem Titan wohl überlegen. Problematisch ist die Tatsache, dass der Aufbau bei den meisten, einteiligen Zirkonimplantaten zurzeit noch nicht flexibel gewählt werden kann, was eine besonders exakte Positionierung der Implantate bei der Implantation erfordert. Da durch Beschleifen des Aufbaus hier die individuelle Form erzielt werden muss, besteht die Gefahr, Rissen und Alterungsprozessen des Zirkonoxids Vorschub zu leisten. Es gibt zwar mittlerweile auch zweiteilige Implantate aus Zirkonoxidkeramik, die durch die Möglichkeit von Implantataufbauten (Abutments) das Problem mit der eingeschränkten Anwendbarkeit gelöst haben. Wie stabil diese Verbindungen allerdings im Kaueinsatz über Jahre sein werden, wird sich erst herausstellen.

Keramikimplantate

Keramik-Zahnimplantate stellen eine Alternative zu Titan-Zahnimplantaten dar, wenn Zahnpatienten eine metallfreie Versorgung wünschen.

Keramikimplantate werden eingesetzt wie die Zahnimplantate aus Titan.

Ein Keramikimplantat, ist eine künstliche Zahnwurzel aus Keramik, die in eine Zahnlücke eingesetzt wird.

Keramik ist das verträglichste Material für den Körper. Das Keramikimplantat besteht im Normalfall aus dem Material Zirkon. Zahnimplantate aus Zirkonium-Keramik (Zirkoniumdioxid), liefern bisher deutlich bessere Ergebnisse als Zahnimplantate aus Titanlegierungen. Keramikimplantate haben vielfach ein Gewinde. Bei Keramik-Implantaten die kein Gewinde haben, hat es Löcher, in das der Kieferknochen hineinwachsen kann. Das Keramikimplantat hat Ästhetisch gesehen einen Vorteil, denn es entspricht der Zahnfarbe der eigenen natürlichen Zähne. Zieht sich das Zahnfleisch zurück, haben Keramikimplantate gegenüber Titanimplantaten einen Vorteil, denn Zahnkronen, die auf ein Keramikimplantat aufgesetzt werden, sind vielfach auch aus Keramik. Auch Operationsinstrumente bestehen vielfach aus Keramik. Das Keramik-Implantat ist sehr gewebefreundlich, denn das Zahnfleisch zieht sich am Keramik-Zahnimplantat hoch. Damit wird auch die Zahnkrone, die auf das Keramik-Implantat gesetzt wird, in die Zahnfleischumgebung integriert. Ein Nachteil vom Keramikimplantat ist, dass Keramik-Zahnimplantate im Gegensatz zum Titan-Implantat nicht mit speziellen Substanzen, die das Einwachsen unterstützen, beschichtet werden können. Keramikimplantate sind aber angeraut, damit der Knochen gut anwachsen kann. Keramik-Implantate sind für eine Sofortimplantation nicht geeignet, da es langsamer in den Knochen einwächst und die Gefahr einer Knochenauflösenden Entzündung höher ist als beim Titan-Implantat. Das Keramikimplantat ist im Gegensatz zum Titan-Implantat schwieriger zu entfernen oder zu verschieben, sofern dies überhaupt einmal erforderlich wird. Zirkonoxid-Implantate gelten als metallfrei, was bei Allergie-Zahnpatienten grossen Anklang findet. Zahnimplantate aus Keramik (Zirkonoxid-Keramikimplantate) haben bei ästhetischen Versorgungen einen Vorteil, insbesondere wenn das bedeckende Zahnfleisch extrem dünn ist.

Quelle“DGZMK“