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Mögliche Gefahren bei Implantaten

Montag, Februar 3rd, 2014

Postoperative Komplikationen

Neben den intraoperativen Komplikationen, die in der Regel eher selten vorkommen, bestehen Risiken für Komplikationen, die während des drei- bis sechsmonatigen Heilungsverlaufs (Einheilung) auftreten können. Einige dieser Komplikationsrisiken können Patienten über eine sorgfältige Mundhygienereduzieren.

  • Frühkomplikationen

Hierzu zählen die Risiken, die mit jedem operativen Eingriff einhergehen. Zu nennen sind unter anderem: Wundheilungsstörungen, Wundinfektionen, Schwellungen sowie postoperative Blutungen.
Solche Frühkomplikationen können in seltenen Fällen zu einer Entzündung am Implantat führen, die einen Implantatsverlust zur Folge haben kann. Dieses Szenario ist jedoch, unter normalen Voraussetzungen und bei Befolgung der Zahnpflegeinstruktionen des Zahnarztes, unwahrscheinlich.

  • Spätkomplikationen

Spätkomplikationen können im weiteren Verlauf der Heilungsphase auftreten. Hierbei kann es passieren, dass das Implantat aufgrund einer Entzündungnicht richtig einheilt und schlimmstenfalls wieder entfernt werden muss. Ein erhöhtes Risiko besteht für starke Raucher, da sich die Inhaltsstoffe einer Zigarette grundsätzlich schädlich auf jeglichen Wundheilungsprozess auswirken. Auch mangelnde Mundhygieneist häufig ein Grund für Komplikationen, da Entzündungen begünstigt werden.

Generell können Patienten einer Implantation jedoch beruhigt entgegen sehen. Wird in der Voruntersuchung festgestellt, dass der Kieferknochen intakt ist und somit für einen Eingriff in Frage kommt und folgt man in der Zeit nach der Operation den empfohlenen Hygienehinweisen, steht einer erfolgreichen Einheilung des Implantates nichts im Wege.

Perfekter Zahnersatz mit Grenzen

Freitag, Dezember 13th, 2013

Gehen ein oder mehrere Zähne verloren – ob durch Erkrankung oder Unfall – soll möglichst perfekter Ersatz her, um dem Patienten ein ganz normales Leben zu ermöglichen. „Implantatgetragene Kronen, Brücken und Prothesen sind häufig die ideale Lösung und können auch bei schwierigen Fällen zum Einsatz kommen“, erklärt Dr. Silke Liebrecht, proDente-Expertin und Oberärztin  im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Köln. Trotzdem sind auch die künstlichen Zahnwurzeln nicht für jeden Patienten geeignet.

Mit Implantaten lassen sich einzelne Zähne, Brücken und herausnehmbare Prothesen fest im Kiefer verankern. „Ihre großen Vorteile sind der sichere Halt und die Lebensqualität, die sie dem Patienten damit bieten: Jungen wie Älteren“, so Dr. Liebrecht. Denn eine Altersgrenze für Implantationen gibt es nicht. Grundsätzlich sind sie nach Abschluss des Wachstums – bei Frauen etwa ab 18, bei Männern ab 20 Jahren – jederzeit möglich. „Wenn der Patienten gesundheitlich fit genug für den Eingriff ist, steht dem auch im hohen Alter nichts im Weg“, erläutert Dr. Liebrecht.

Einschränkungen durch Krankheiten

Dennoch sind auch dem Einpflanzen künstlicher Zahnwurzeln Grenzen gesetzt: Bei bestimmten Erkrankungen kommen Implantate nicht in Frage. Dazu zählen unter anderem Störungen der Blutgerinnung, bestimmte Knochenleiden, eine unbehandelte oder nicht gut eingestellte Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) sowie schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Einschränkungen gibt es auch im Falle von Drogen- und Medikamentenmissbrauch sowie bei Rauchern: „Dann ist das Risiko erheblich größer, dass die künstliche Wurzel nicht richtig einwächst oder nach dem Einheilen vorzeitig verloren geht.“

Zahnarzt sorgt für gewissenhafte Vorbereitung

Vor einer Implantation müssen Entzündungen an Zähnen, Zahnfleisch oder Mundschleimhaut unbedingt behandelt werden und ganz ausheilen. Alle geschädigten Zähne sollten saniert sein, außerdem untersucht der Zahnarzt besonders gründlich den Kieferknochen: Denn, wenn nicht genügend Knochensubstanz vorhanden ist, kann die künstliche Zahnwurzel nicht fest verankert werden. Altersbedingter Knochenschwund (Osteoporose) spricht allerdings nicht grundsätzlich gegen eine Implantation.

Hat sich der Knochen bereits zurückgebildet – beispielsweise durch das langfristige Tragen einer herausnehmbaren Prothese –, kann der Zahnarzt den Kieferknochen sogar wieder aufbauen. Dazu eignet sich neben Knochenersatzmaterial besonders gut körpereigener Knochen, der in kleineren Mengen in einem ambulanten Eingriff aus dem benachbarten Kieferknochen oder aus dem Kinn entnommen werden kann. Größere Mengen werden dagegen aus dem Becken des Patienten gewonnen und an  der betroffenen Stelle eingesetzt. Diese Behandlung ist aber mit einem stationären Aufenthalt verbunden. Im Unterkiefer besteht die Möglichkeit, Kieferknochen über Dehnungsschrauben zu gewinnen. Erst wenn der transplantierte Knochen nach mehreren Monaten eingeheilt ist, kann der Zahnarzt die künstliche Zahnwurzel einsetzen.

Gute Erfolgsaussichten

Bei einer guten Vorbereitung wächst die künstliche Zahnwurzel in der Regel problemlos ein und bleibt dem Patienten viele Jahre lang erhalten.  „Langzeituntersuchungen zeigen, dass nach 15 Jahren noch 75-90% der Implantate und der darauf verankerte Zahnersatz erfolgreich im Mund sind“, so Dr. Liebrecht. „Dazu ist natürlich eine sorgfältige  Pflege des Zahnersatzes durch den Patienten erforderlich.“ Dann können die künstlichen genau wie die eigenen Zähne benutzt werden und der Patient nimmt seinen Zahnersatz gar nicht mehr wahr.

Interview „Neue Knochen gewinnen“

Montag, Dezember 9th, 2013

Mit Zahnimplantaten erhalten viele Menschen ihr Lächeln zurück, können wieder fest zubeißen und gut kauen. Voraussetzung für ein Zahnimplantat ist jedoch ein gesunder und ausreichend vorhandener Kieferknochen. Ist dies nicht der Fall, kann die moderne Zahnmedizin gezielt nachhelfen. Dr. Silke Liebrecht, Oberärztin im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Köln, schildert im Interview mit proDente welche Möglichkeiten es gibt.

Manchen Patienten fehlt genügend Kieferknochen für ein Implantat. Müssen sie darauf verzichten?

Nein. Wenn für eine Implantation nicht genügend Knochenhöhe und –breite zur Verfügung steht, um eine ausreichend lange und breite Implantatschraube verankern zu können, kann beispielsweise mit Hilfe der Augmentation neuer Knochen in der Region gewonnen werden. Positiv daran ist, dass mit dieser Methode eine Implantatverankerung auch bei wenig Knochenangebot möglich geworden ist. Kritisch ist, dass dies mit einem größeren chirurgischen Aufwand verbunden ist, der natürlich zum einen mehr Operationsrisiken in sich birgt, zum anderen aber auch mit mehr Kosten verbunden ist.

Die moderne Zahnmedizin verwendet neben eigenem Knochenmaterial vom Patienten künstliches  Knochenersatzmaterial oder gar gezüchtete Knochen zum Kieferaufbau. Was kann man sich darunter vorstellen?

Es sind inzwischen zahlreiche Knochenersatzmaterialien entwickelt worden.
Das Knochenersatzmaterial wird dabei aus Tierknochen, Korallen und  Algen gewonnen oder synthetisch hergestellt. Es dient als Stützmaterial und wird zusätzlich mit speziellen Folien oder Membranen abgedeckt. Die Knochenneubildung geht vom körpereigenen Restknochen aus. Da Knochen die Fähigkeit zur Regeneration und Neubildung haben, heilen diese Defekte knöchern aus. Es gibt inzwischen auch erste Versuche körpereigenen Knochen außerhalb des Körpers zu züchten. Allerdings sind diese Methoden noch nicht hinreichend klinisch nachuntersucht worden.

Was ist der Unterschied zwischen ‚Augmentation’ und ‚Sinuslift’?

Beide Methoden dienen der Knochengewinnung für eine Implantation. Bei der Augmentation wird Knochen (vom Patienten) oder Knochenersatzmaterial auf den Kieferkamm in der zu implantierenden Region aufgelagert. Bei größeren Mengen wird dies häufig mit patienteneigenem Knochen z.B. aus dem Kinn oder auch Beckenkamm durchgeführt. Nach einer Heilungszeit von bis zu ca. 6 Monaten wird anschließend implantiert. Bei kleineren Defekten kann die Augmentation zusammen mit der Implantation erfolgen.

Der Sinuslift ist eine Methode der Augmentation, der nur im Oberkiefer im Bereich der Kieferhöhle zum Einsatz kommt. Bei stark ausgewölbten Kieferhöhlen ist meist nicht genügend eigener Knochen vorhanden, um das Implantat fest darin zu verankern. Um hier Knochen zu gewinnen, wird die Kieferhöhlenschleimhaut von der knöchernen Kieferhöhlenwand über einen seitlichen Zugang gelöst und der Zwischenraum mit eigenem Knochen oder Knochenersatzmaterial aufgefüllt. Der so gewonnene Knochen dient der zusätzlichen Implantatverankerung.

Wieviel Zeit liegt zwischen der Einheilung des Knochenersatzmaterials und dem Setzen des Implantates?

Die Einheilungszeit des Knochenersatzmaterials hängt u.a. von der Größe des Knochendefektes und der Struktur des eingesetzten Füllmateriales ab. Sie kann bis zu sechs Monate dauern. Dagegen ist es bei kleinen Knochendefekten möglich, das Knochenersatzmaterial zusammen mit dem Implantat einzubringen, so dass hier keine zusätzliche Einheilungszeit erforderlich ist.

Ist der Patient in der Zwischenzeit ohne prothetische Versorgung?

Nein. In der Zwischenzeit kann der Patient beispielsweise mit einer provisorischen Brücke oder Prothese versorgt werden. Der aufgebaute Kieferkamm soll allerdings während der Einheilungszeit möglichst wenig belastet werden, um eine optimale Knochenregeneration zu erzielen. Aus diesem Grund müssen vor allem Prothesen in der Einheilungszeit gut kontrolliert werden.

Ist eine Sofortimplantation möglich, wenn ein Knochenaufbau erfolgen muss?

Bei kleinen Knochendefekten kann die Sofortimplantation zusammen mit der Augmentation durchgeführt werden. Dabei ist es wichtig, dass das Implantat ausreichend stabil im Knochen verankert werden kann (Primärstabilität). Fehlt das Knochenangebot vor allem in der Höhe, muss auf die Sofortimplantation verzichtet und zunächst Knochen aufgebaut werden.

Hält ein aufgebauter Kieferknochen für die Ewigkeit?

Das hängt von dem verwendeten Knochenersatzmaterial und der Größe des Defektes ab. Klinische Studien konnten aber zeigen, dass beispielsweise der neu gebildete Knochen bei der Verwendung von patienteneigenem Knochen in Kombination mit Knochenersatzmaterial auch langfristig stabil war und mit dem nichtaufgebauten Knochen bei Implantaten zu vergleichen war.

Müssen aufgebaute Kiefer und implantierte Zähne besonders gepflegt werden?

Die Mundhygiene entspricht den Anforderungen eines natürlichen Zahnes, das heißt die Implantate sind mit Zahnbürste und Interdentalbürste zu reinigen.
Etwas schwieriger erweist sich oft die Reinigung  implantatgetragener Stegprothesen, da die Implantatoberfläche auch unter dem Steg gut gesäubert werden muss. Bei den regelmäßigen Implantatkontrollen hat der Zahnarzt natürlich ein besonderes Augenmerk auf die Mundhygiene. Sollte diese nicht perfekt sein, wird der Patient von seinem Zahnarzt erneut unterwiesen.

Implantate fast wie echte Zähne – Moderne Lösung für jedes Alter

Montag, Dezember 9th, 2013

Implantate erweitern die Möglichkeiten für einen optimalen Zahnersatz erheblich. In vielen Fällen kann Patienten wieder ein festsitzender Zahnersatz geboten werden. Oder ein herausnehmbarer Zahnersatz wird durch Implantate stabil abgestützt. Implantate ersetzen nicht nur fehlende Zähne, sie bieten auch eine Reihe von Vorteilen gegenüber herkömmlichen Behandlungsmethoden.

Zur Versorgung mit Kronen und Brücken  müssen oft gesunde Nachbarzähne beschliffen werden. Dadurch geht gesunde Zahnsubstanz verloren. Bei der Bearbeitung eines Zahnes besteht ferner das Risiko einer Schädigung des Zahnnervs. Dies würde eine Wurzelkanalbehandlung nach sich ziehen. Durch eine Implantation kann der Verlust gesunder Zahnsubstanz verhindert werden, da die Nachbarzähne unangetastet bleiben.

Schutz vor Fehlbelastung eigener Zähne

Durch Zahnlücken werden die verbliebenen Zähne zwangsläufig vermehrt belastet. Brückenpfeiler müssen so erhöhte Kaukräfte aufnehmen, die vorher auf mehrere Zähne verteilt wurden. Auch Ankerzähne und Haltezähne für Prothesen sind stärkerer Beanspruchung ausgesetzt und können sich frühzeitiger lockern. Dies fällt besonders negativ ins Gewicht, wenn der Zahnhalteapparat durch Parodontose bereits geschwächt ist. Einer solchen Kettenreaktion können Implantate entgegenwirken.

Die Belastbarkeit von festsitzendem Zahnersatz ist in der Regel dem herausnehmbaren Zahnersatz überlegen. Gerade Implantate erhöhen den Tragekomfort deutlich und  sind damit ein Stück Lebensqualität.

Erhalt des Kieferknochens

Ähnlich wie Muskeln, die nicht mehr trainiert werden, schwindet auch der Kieferknochen bei Nichtgebrauch. Implantate belasten den Kieferknochen wieder physiologisch, das heißt sie stimulieren den Knochen in ähnlicher Weise wie die eigenen Zähne. So wird der Knochenabbau gestoppt oder verlangsamt.

Implantate: Haltbarkeit

Die Erfolgsquote von Implantationen ist mittlerweile gut dokumentiert. Das Maß für den Erfolg einer Implantation ist die so genannte Zehn-Jahres-Verweildauer, das heißt: Wie viele Implantate sind nach zehn Jahren noch im Mund und in Funktion? Die Antworten auf diese Frage fallen durchweg positiv aus. In Routinefällen sind nach zehn Jahren  noch 90 Prozent der Implantate funktionstüchtig. Im Einzelfall beeinflussen Besonderheiten wie  ungenügende Mundhygiene  oder bestimmte Allgemeinerkrankungen das Ergebnis negativ.

Auf die Erfahrung kommt es an

Montag, Dezember 2nd, 2013

Ein Implantat als fester, angenehmer Zahnersatz soll es sein. Doch wie findet man für diese Behandlung einen geeigneten Zahnarzt? Schließlich geht es um einen Eingriff, der viel Know-how und Erfahrung voraussetzt. „Wer sich auf die Suche nach einem Fachmann macht, hat verschiedene Möglichkeiten, sich zu informieren“, weiß Dr. Silke Liebrecht proDente-Expertin und Oberärztin im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Köln.

Die beste Empfehlung ist ein zufriedener Patient. Wer sich ein Implantat einsetzen lassen will, kann sich zunächst einmal im Freundeskreis umhören – vielleicht haben einige Bekannte ja bereits gute Erfahrungen in Sachen Implantate mit einem bestimmten Zahnarzt gemacht. „Welcher Arzt sich auf Implantationen spezialisiert hat, zeigen auch entsprechende Angaben auf dem Praxisschild oder auch im Telefonbuch“, erklärt Dr. Liebrecht.

Mindestens 50 Eingriffe pro Jahr

Wer offiziell den „Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie“ angibt, muss dafür bestimmte Kriterien erfüllen, die die verschiedenen medizinischen Fachgesellschaften aus dem Bereich der Zahn-Implantologie festgelegt haben. Die Zahnärzte müssen Fortbildungen absolviert und außerdem eine vorgegebene Zahl von Implantaten eingesetzt haben – mindestens 50 pro Jahr, mindestens 200 insgesamt.

Zu finden sind diese Spezialisten auch im Internet: über die Webseiten der einzelnen Fachgesellschaften – etwa Deutsche Gesellschaft für Implantologie, Deutsche Gesellschaft für zahnärztliche Implantologie, Bundesverband der niedergelassenen implantologisch tätigen Zahnärzte sowie über das Deutsches Zentrum für orale Implantologie (BDZI).

Keine Scheu vor Fragen

„Doch nicht nur die fachlichen Qualitäten eines Zahnarztes zählen, auch der persönliche Kontakt zwischen Arzt und Patient muss stimmen, damit sich der Patient bei seinem Implantologen gut aufgehoben fühlt“, weiß Dr. Liebrecht um den Wert eines guten Vertrauensverhältnisses.

Um genau dafür ein Gefühl zu bekommen, sollten sich Patienten nicht scheuen, dem Zahnarzt einige konkrete Fragen zu stellen:

    1. Implantiert der Zahnarzt selbst, oder führt er Aufklärungsgespräch und Vorarbeiten durch, arbeitet aber mit einem Implantologen zusammen, welcher das Implantat setzt?
    2. Führt der Zahnarzt eine gewissenhafte und sorgfältige Planung durch? Dazu sollte neben der klinischen Untersuchung ein Röntgenbild und Planungsmodelle der Kiefer vorliegen, mit deren Hilfe der Zahnarzt dem Patienten auch das Vorgehen erläutern kann. Zur Diagnostik gehört weiter das Abklären anderer Erkrankungen – eventuell auch in Zusammenarbeit mit anderen Ärzten des Patienten.
    3. Wie viele Implantate hat er bereits eingesetzt? Ein Anhaltspunkt für eine ausreichende Erfahrung können beispielsweise die oben genannten Mindestzahlen sein.
    4. Arbeitet der Zahnarzt mit einem zahntechnischen Meisterlabor zusammen? Die Herstellung von implantatgetragenen Kronen, Brücken und Prothesen (Suprakonstruktionen) erfordert auch vom Zahntechniker besondere Kenntnisse und Fertigkeiten. Der Zahntechnikermeister verfügt hierbei über die höchste Qualifikation.
    5. Bildet der Zahnarzt sich fort? Häufig hängen Zahnärzte Nachweise über ihre Fortbildungen in der Praxis aus. Darüber hinaus können Patienten gezielt nachfragen und die Reaktion des Arztes beurteilen.
    6. Bietet die Praxis eine umfassende Prophylaxe und professionelle Zahnreinigung an? Auch nach dem Einsetzen von Implantaten sollte das Gebiss regelmäßig eine solche professionelle Zahnreinigung erhalten, um eine optimale Mundhygiene zu gewährleisten – am besten sollte die Implantatversorgung und die Nachsorge in der selben Praxis stattfinden.

 

  1. Was genau kommt auf den Patienten zu? Der Zahnarzt sollte sich Zeit nehmen, alle Behandlungsschritte erklären und über Risiken aufklären.
  2. Was kostet den Patienten das Implantat? Weil die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten in der Regel nicht und die privaten Krankenkassen u.U. nur einen Teil der Kosten übernehmen, sollte vor der Behandlung geklärt werden, welche Kosten entstehen und welchen Betrag der Patient tragen muss. Dazu sollte ein schriftlicher Heil- und Kostenplan erstellt werden, den der Patient seiner Krankenkasse zur Kostenregelung vorlegen kann.

Knochenaufbau macht Implantate möglich

Montag, Dezember 2nd, 2013

Wenn es um den Ersatz von einzelnen oder mehreren Zähnen geht, sind heute in vielen Fällen Implantate eine sehr gute Lösung. Die künstlichen Zahnwurzeln dienen als Anker für Kronen, Brücken und Prothesen. Eine Voraussetzung für das erfolgreiche Einsetzen eines Implantats ist jedoch ein gesunder und starker Kieferknochen. Patienten, welche über Jahrzehnte hinweg klassische Brücken und Prothesen getragen haben, verfügen meist über zu wenig Knochen rund um das Implantat. Hier kann die moderne Implantologie mit einem Kieferknochenaufbau Abhilfe schaffen.

Entscheidend für den Erfolg eines Zahnimplantates ist ein bestimmtes Knochenvolumen. Je mehr Knochen vorhanden und je dichter ein Kieferknochen ist, umso besser. Ein Implantat sollte mindestens von1 mm besser von 2 mm Knochensubstanz umgeben sein. Auch in der Höhe muss genügend Knochensubstanz vorhanden sein, so dass eine ausreichende Implantatlänge möglich ist. Neun bis zehn Millimeter sollten hierbei nur in Ausnahmefällen unterschritten werden.

Kieferknochen einfach verstärken

Mangelt es an genügend Knochensubstanz ‚augmentieren’ die Spezialisten in leichteren Fällen. „Der Arzt entnimmt zum Beispiel in einem ambulante Eingriff am Kinn oder im Mund im Bereich des hinteren Ober- und Unterkiefer Knochensplitter und fügt sie dort ein, wo das Implantat gesetzt werden soll“, erklärt Dr. Silke Liebrecht, Oberärztin im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Köln und proDente-Expertin.  Der Zweiteingriff am Kinn oder im Kiefer ist in der Regel gefahrlos. Es kann in Einzelfällen aber durchaus zu postoperativen Schmerzen und Schwellungen kommen.
Werden nur geringe Mengen Knochensplitter benötigt, können diese während der Implantation gewonnen werden, indem Knochenspäne beim Bohrvorgang mit speziellen Filtern aufgefangen werden. Eine weitere Möglichkeit bietet künstlicher Knochenersatz. Er wird meist aus Beta-Tricalciumphosphat oder aus Meeresalgen im Labor synthetisch hergestellt. „Leider ist der künstliche Knochenersatz nicht ausreichend  – es muss 50 % Eigenknochen dazugemischt werden“, so Dr. Liebrecht.

Der ‚Sinuslift’ für die komplizierten Fälle

In komplizierten Fällen wenden Implantologen den sogenannten ‚Sinuslift’, eine Operation im Oberkiefer, an. Bei den betroffenen Patienten ist der Knochen im Oberkiefer so gering, dass ein Implantat keinen stabilen Halt hat. Beim Sinuslift verstärkt der Implantologe die entsprechende Stelle mit Knochenmaterial, indem der Boden der Kiefernhöhle angehoben wird. Je nach Fall, erfolgt die Implantation gleichzeitig mit dem Knochenaufbau oder erst nachdem der eingelagerte Knochen sicher eingeheilt ist. Je nach Ausmaß des Eingriffes, muss man in diesen Fällen zwischen drei und neun Monaten warten, da der menschliche Knochen langsam wächst.

Modernste Zahnmedizin züchtet Knochen

Seit zwei Jahren werden bei Sinuslift-Operationen zunehmend gezüchtete Kieferknochentransplantate eingesetzt. Dr. Liebrecht: „Dafür wird dem Patienten ein ca. ein Zentimeter großes Stück Knochenhaut des Kiefers entnommen. Anschließend werden daraus unter sterilen Laborbedingungen autologe Kambiumzellen isoliert.“ Diese haben die Fähigkeit, Knochengewebe zu produzieren. Die isolierten Zellen werden vermehrt und bilden schließlich Knochenchips von ein Zentimeter Durchmesser und drei Millimeter Dicke. Je größer der Defekt im Kiefer, um so mehr gezüchtete Knochenchips kommen zum Einsatz. „Bislang sind nach der Transplantation von gezüchteten Kieferknochen keine Abstoßungsreaktionen aufgetreten“, berichtet Dr. Liebrecht. In der Regel verwächst das Transplantat in drei bis vier Monaten mit dem Knochen.

Implantate werden immer beliebter

Donnerstag, November 28th, 2013

Ein unbeschwertes Lächeln und kräftiges Kauen nach Herzenslust – entweder mit den eigenen oder mit perfekten künstlichen Zähnen. Mit Implantaten lassen sich Zähne heute optimal ersetzen. Gut verträgliche Materialien und schonende Behandlungsverfahren tragen dazu bei, dass auf Implantaten fest verankerter Zahnersatz immer beliebter wird.

Rund 450.000 künstliche Zahnwurzeln setzen Zahnärzte jedes Jahr in Deutschland ein. Sie dienen als Basis für einzelne künstliche Zähne oder als Anker für Brücken, festsitzende oder herausnehmbare Prothesen. „Implantatgetragener Zahnersatz, kommt der Natur am nächsten, deshalb fühlen sich die Patienten damit auch sehr wohl“, beschreibt Dr. Silke Liebrecht, proDente-Expertin und Oberärztin im Zentrum für Zahn-,  Mund- und Kieferheilkunde der Universität Köln, den Wert der künstlichen Zahnwurzeln für den Patienten.

Verträglich und haltbar

Insgesamt besteht ein implantierter Zahnersatz aus drei Komponenten: einer künstlichen Wurzel, die vom Zahnarzt in den Kieferknochen eingesetzt wird, einem Verbindungsstück und einer künstlichen Zahnkrone bzw. der Brücke oder Prothese, die im zahntechnischen Labor von hoch qualifizierten Zahntechnikern gefertigt wird.

„Zum Einsatz kommen absolut bioverträgliche Materialien, die darüber hinaus funktional und haltbar sind“, so Dr. Liebrecht. Die künstliche Wurzel besteht in der Regel aus dem Metall Titan. Sie wird in Form einer Schraube oder eines Zylinders hergestellt und ist ca. zwischen acht und 16 Millimeter lang.

Auf dieser Zahnwurzel wird ein Verbindungsstück und anschließend der Zahn bzw. die Brücke oder Prothese befestigt. Das Verbindungsstück – auch Implantatpfosten genannt – ist meist aus Titan oder Keramik, die Zahnkrone oder -brücke wird wie eine herkömmliche Krone aus Metall mit einer Keramikverblendung oder Keramik gefertigt.

Schrittweise zu neuen Zähnen

Der Einsatz des Implantats erfolgt schrittweise: Am Anfang steht eine gründliche Untersuchung und Planung der Implantatposition. Stellt der Zahnarzt dabei Zahn- oder Zahnfleischerkrankungen fest, müssen diese zuerst behandelt werden und ausheilen, bevor die Implantation beginnen kann.

Außerdem muss der Kieferknochen genügend Substanz aufweisen. Ist er zu dünn, verpflanzt der Implantologe z.B. vom Kinn Knochensplitter, welche an der betreffenden Stelle um das Implantat wieder eingesetzt werden. Werden nur geringe Mengen Knochensplitter benötigt, können diese während der Implantation gewonnen werden, indem Knochenspäne beim Bohrvorgang mit speziellen Filtern aufgefangen werden.

Eine weitere Möglichkeit bietet künstlicher Knochenersatz. Er wird meist aus Hydroxylapatit im Labor synthetisch hergestellt. Bei größeren Knochendefekten muss Eigenknochen dazugemischt werden.

Erst wenn der Kieferknochen gesund und stark ist, wird die künstliche Zahnwurzel eingesetzt, in der Regel ambulant unter örtlicher Betäubung. In den folgenden drei bis acht Monaten muss das Implantat einheilen und fest mit dem Kieferknochen verwachsen. Diesen Prozess kontrolliert der Zahnarzt regelmäßig. Zum Schluss werden das Verbindungsstück und die neue Zahnkrone oder Brücke eingesetzt. „Eine sorgfältige Mundhygiene ist bei Implantaten mindestens genauso wichtig wie bei den eigenen Zähnen“, mahnt Dr. Liebrecht.

Etwa jedes halbe Jahr sollte eine professionelle Zahnreinigung stattfinden, um eine optimale Sauberkeit und damit eine lange Haltbarkeit des Implantates zu gewährleisten.

Eine lohnende Investition

Die Kosten eines Implantats sind individuell sehr unterschiedlich. Sie hängen von der Anzahl der ersetzten Zähne und vom Umfang des notwendigen Eingriffs ab. Durchschnittlich kostet die Implantation einer künstlichen Wurzel etwa 1.500 Euro. Darin sind die Materialkosten, das Arzthonorar und Begleitleistungen wie Röntgen enthalten. Dazu kommen noch einmal Kosten in ähnlicher Höhe für die künstliche Zahnkrone. Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen den ‚befundorientierten Festzuschuss’. Das heißt, ob der Patient sich für eine Brücke oder ein Implantat entscheidet, er bekommt immer denselben Zuschuss. Für ein Einzelimplantat im Frontzahnbereich beträgt der Festzuschuss mit 20 % Bonus ca. 470.- Euro. „Trotz der vergleichsweise hohen Kosten ist ein Implantat eine lohnende Investition“, ist Dr. Liebrecht überzeugt. „Denn der Patient kann für viele Jahre so kauen und lachen wie mit seinen echten eigenen Zähnen.“

Zahnersatz von A bis Z

Donnerstag, November 28th, 2013

Implantatgetragene Kronen und Brücken sind in der modernen Zahnmedizin und Zahntechnik häufig die ideale Lösung. Für Implantologen längst ein Routineingriff, sind viele Patienten unsicher und haben viele Fragen. Hier einige davon:

Ist der Eingriff schmerzhaft?

Eine lokale Betäubung verhindert Schmerzen während des operativen Eingriffs. Danach reichen in den meisten Fällen  übliche Schmerzmittel aus.

Werden sich die neuen Zähne so anfühlen wie meine eigene?

Ja – sie funktionieren wie Ihre natürlichen Zähne, wenn Sie kauen, sprechen oder lachen. Die meisten Patienten spüren keinerlei Unterschied.

Werden die neuen Zähne so aussehen wie meine eigenen?

Ja – normalerweise kann nur das geschulte Auge eines Zahnarztes einen Unterschied erkennen. Es können aber  auch mit der Behandlung verbunden ästhetische Korrekturen vorgenommen werden.

Bleiben meine natürlichen Zähne unversehrt?

Ja – mit dem Zahnimplantat müssen Sie keine gesunden Zähne opfern, um die Fehlenden zu restaurieren.

Spielt mein Alter eine Rolle?

Nein – Ihre Gesundheit ist entscheidend. Wenn Sie unter 18 sind, muss sichergestellt sein, dass das Knochenwachstum abgeschlossen ist.

Wie sicher sind Zahnimplantate?

Zahnimplantate zeigten in weltweiten klinischen Studien hervorragende Ergebnisse im Hinblick auf Ästhetik und Haltbarkeit. Auch die Überlebenszeit liegt nach neuen Untersuchungen nach 7 Jahren immerhin bei 96 Prozent.

Muss ich während der Behandlungszeit ohne Zähne sein?

Nein – es gibt immer eine Möglichkeit einer provisorischen Versorgung, Ausnahmen bilden hier lediglich  Patienten mit frischen Knochentransplantaten.

Kann ich sofort wieder arbeiten gehen?

Die meisten Patienten sind in der Lage, am nächsten Tag wieder arbeiten zu gehen

Muss ich das Rauchen einstellen?

Es ist sehr empfehlenswert, das Rauchen einzustellen. Rauchen stört den Heilungsprozess und kann die Langzeitprognose verringern.

Implantatträger müssen Zahnpflege umstellen

Donnerstag, November 28th, 2013

Der Schwachpunkt jedes Implantates ist der Übergang von der Mundhöhle zum Kieferknochen – der Implantathals. Wenn der Zahnersatz nicht gründlich gepflegt wird, entsteht hier eventuell ein so genannter Biofilm. Der Biofilm dehnt sich bis zum Bereich der Schraube aus und führt zu einer Zahnfleischentzündung.  „Von den Gewindegängen und rauen Oberflächen den Biofilm zu entfernen ist viel schwieriger, als bei einem natürlichen Zahn“, so proDente-Experte Prof. Dr. Becker.

Umso mehr muss gerade dieses Gebiet besonders gut gereinigt und gepflegt werden, soll es nicht durch eindringende Bakterien zu der gefürchteten Periimplantitis mit einem möglichen Abstoßen des Implantates kommen.

Dreimal täglich zwei Minuten

Handzahnbürste oder elektrische Zahnbürsten mit Kunststoffborsten und kurzem Kopf sind erste Wahl. Alle drei Monate gehört eine neue Kollektion in den Zahnputzbecher. Für die Zwischenräume sollten einmal täglich Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten eingesetzt werden.

Doch auch die Technik kommt es an: nicht zu stark oder zu lang putzen. Verbiegen sich nach einer Woche ihre Borsten, schrubben Sie zu fest. Das kann zu einem Zahnfleischrückgang führen oder den Zahnschmelz beschädigen. 150 g Druck genügen. Ein Test mit der Küchenwaage gibt darüber Aufschluss. Drücken Sie Ihre Bürste einfach in die Mitte der  Waage bis 150 g erreicht sind.
Ebenfalls kann der Einsatz Interdentalbürsten die Teile des Zahnfleisches beschädigen, die die Zahnzwischenräume ausfüllt und bedeckt. Vorzugsweise sollte eine solche Bürste entsprechend nur bei bereits zurückgegangenen Zahnzwischenräumen angewendet werden. Wird die Zahnzwischenraumbürste schräg in den Zwischenraum eingeführt, kann auch der Draht Beschädigungen der Zahnsubstanz oder am Implantat hervorrufen.

Kontrolle in der Praxis

Gerade nach einer erfolgreichen Implantation sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen extrem wichtig. Bei diesen Terminen beobachtet der Zahnarzt die Reaktionen des Mundraums auf die Fremdkörper. Es erfolgt im Einzelnen eine Untersuchung der Zahnfleischtaschentiefe, der Blutungsneigung, der Farbe und Konsistenz des Gewebes um das Implantat. Darüber hinaus sollte der Zahnarzt den Plaqueindex, die Eiterbildung und den Knochenverlust bestimmen. Ebenso wichtig ist eine eingehende Beratung über die nun angezeigte häusliche Zahnpflege. Denn vor Entzündungen im Bereich des Implantats schützte eine optimale Zahnpflege immer noch am Besten.

Reinigung vom Profi

Ziel ist eine schonende und gründliche Entfernung von Plaque und Zahnstein (PZR) an allen Zahn- und Implantatoberflächen einschließlich der Suprakonstruktionen. Um Zahnstein an Implantatoberflächen zu entfernen, werden statt Metallinstrumenten spezielle Kunststoff- oder Karbon-Aufsätz verwandt. Mit dem Einsatz von Pulver-Wasser-Strahlgeräten wird eine glattere Oberfläche erreicht, als bei als herkömmlichen Instrumenten.

Periimplantitis: wenn das Implantat entzündet ist

Montag, November 25th, 2013

Annähernd eine Million Zahnimplantate werden jährlich in Deutschland eingepflanzt. Ein Ende der Entwicklung ist nicht abzusehen. Implantate zählen mit einer Erfolgsrate von über 90 Prozent zu den sehr sicheren Formen des Zahnersatzes. Doch der zunehmende Erfolg hat auch eine Schattenseite. Mit dem Erfolg der Implantate kommt es vermehrt zu entzündlichen Erkrankungen des Zahnfleisches rund um das Implantat – der Periimplantitis.

Die Krankheit ähnelt im Verlauf der Volkskrankheit Parodontitis (Parodontose). Doch was genau löst ein Periimplantitis aus?

Mangelnde Pflege

Eine der Hauptursachen ist eine mangelnde Pflege des implantierten Zahnersatzes. Hinzu kommt das ähnlich wie bei den natürlichen Zähnen das Rauchen dem Zahnersatz schadet. Nach Untersuchungen der Charité in Berlin steigt das Risiko, innerhalb von 10 Jahren Implantate zu verlieren, bei Rauchern um den Faktor 10. Auch eine schlecht eingestellte Zuckerkrankheit (Diabetes) kann ein Zahnimplantat gefährden. Ältere Menschen sind grundsätzlich nicht gefährdeter. Allerdings führen körperliche Beeinträchtigungen – beispielsweise bei behinderten Menschen oder im hohen Alter – zu einer schlechteren Zahnpflege. Auch das stellt eine mögliche Gefahr dar. Zudem kann die Krankheit durch eine vererbte Veranlagung ausgelöst werden.

Im schlimmsten Fall Verlust

Die möglichen Komplikationen führen im schlimmsten Fall zum Verlust des Implantates. Daher wird Patienten neben einer individuellen häuslichen Zahnpflege geraten, konsequent auf die Nachsorge zu achten. Treten dennoch Entzündungen rund um das Implantat auf, sollte frühzeitig eine Therapie eingeleitet werden.