Mögliche Gefahren bei Implantaten

Postoperative Komplikationen

Neben den intraoperativen Komplikationen, die in der Regel eher selten vorkommen, bestehen Risiken für Komplikationen, die während des drei- bis sechsmonatigen Heilungsverlaufs (Einheilung) auftreten können. Einige dieser Komplikationsrisiken können Patienten über eine sorgfältige Mundhygienereduzieren.

  • Frühkomplikationen

Hierzu zählen die Risiken, die mit jedem operativen Eingriff einhergehen. Zu nennen sind unter anderem: Wundheilungsstörungen, Wundinfektionen, Schwellungen sowie postoperative Blutungen.
Solche Frühkomplikationen können in seltenen Fällen zu einer Entzündung am Implantat führen, die einen Implantatsverlust zur Folge haben kann. Dieses Szenario ist jedoch, unter normalen Voraussetzungen und bei Befolgung der Zahnpflegeinstruktionen des Zahnarztes, unwahrscheinlich.

  • Spätkomplikationen

Spätkomplikationen können im weiteren Verlauf der Heilungsphase auftreten. Hierbei kann es passieren, dass das Implantat aufgrund einer Entzündungnicht richtig einheilt und schlimmstenfalls wieder entfernt werden muss. Ein erhöhtes Risiko besteht für starke Raucher, da sich die Inhaltsstoffe einer Zigarette grundsätzlich schädlich auf jeglichen Wundheilungsprozess auswirken. Auch mangelnde Mundhygieneist häufig ein Grund für Komplikationen, da Entzündungen begünstigt werden.

Generell können Patienten einer Implantation jedoch beruhigt entgegen sehen. Wird in der Voruntersuchung festgestellt, dass der Kieferknochen intakt ist und somit für einen Eingriff in Frage kommt und folgt man in der Zeit nach der Operation den empfohlenen Hygienehinweisen, steht einer erfolgreichen Einheilung des Implantates nichts im Wege.

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