Er hat gebohrt!

Zucker und säurehaltige Lebensmittel sowie mangelnde Mundhygiene und Vorsorge, machen den Kariesbefall der Zähne zu einer der Volkskrankheiten in Deutschland. Nahezu 100 Prozent der Bundesbürger im Erwachsenenalter hatten in ihrem Leben bereits eine Zahnkaries. Haben die Karies-Bakterien den Zahnschmelz zerstört, kann nur noch der Bohrer helfen. Mit ihm trägt der Zahnarzt den erkrankten Bereich des Zahns ab und verhindert so ein Ausbreiten der Karies. Der Zahn wird anschließend gefüllt oder gegebenenfalls wieder aufgebaut um seine Kauleistung wieder erfüllen zu können.

Zahnbelag beherbergt Bakterien, die für die Entstehung der Karies verantwortlich sind. Er haftet fest am Zahn, ist klebrig und lässt sich nicht so einfach wegspülen. Nur mit den entsprechenden Hilfsmitteln wie Zahnbürste, Zahnpasta und Zahnseide können die Zähne regelmäßig davon befreit werden Damit ein Zahn an einer Karies erkranken kann, müssen die den Zahn zahlreich besiedelnden Bakterien über eine ausreichend lange Zeit hinweg Nährstoffe – beispielsweise Zucker – zur Verfügung haben die sich als Belag auf den Zähnen festsetzen. Die Bakterien verwandeln den Zucker zu Säuren, die die Zahnsubstanz angreifen und zerstören.

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