Archive for Oktober, 2013

Schmerzfrei – ohne lang anhaltende Taubheit

Montag, Oktober 21st, 2013

Pro und contra Adrenalin

Die in Deutschland mit 90 Prozent am meisten verbreitete Substanz ist das Articain. Weitere Zusätze sind das Adrenalin Adrenalin
Hormon des Nebennierenmarkes. Wird bei Stress ausgeschüttet. Es reguliert unter anderem den Blutfluss des Körpers (erhöht den Blutdruck, die Herzfrequenz und Herzkraft) und die Speichelsekretion.
und so genannte Sulfite, die als Hilfsstoffe dienen. Das Adrenalin Adrenalin
Hormon des Nebennierenmarkes. Wird bei Stress ausgeschüttet. Es reguliert unter anderem den Blutfluss des Körpers (erhöht den Blutdruck, die Herzfrequenz und Herzkraft) und die Speichelsekretion.
bewirkt eine Gefäßverengung und führt – je nach Konzentration – zu einer Verlängerung der Betäubungsdauer. Als Nebenwirkung ist allerdings ein lang anhaltendes Taubheitsgefühl von Zunge Zunge
Auch Lingua oder Glossa; von Schleimhaut überzogener beweglicher Muskelkörper mit vielseitigen, unterschiedlichen Funktionen: ist ein Tastorgan, durch ihre Muskelkraft entscheidend am Herunterschlucken der Nahrung beteiligt, wichtig für den Saugakt und die Sprache und ein vielfältiges Geschmacksorgan. Sie ist in die Zungenspitze, den Zungenkörper und den Zungengrund oder -wurzel unterteilt und beim gesunden Menschen von einer blassroten Farbe. Ihre Schleimhaut besitzt zahlreiche Drüsen und trägt fadenförmige Papillen (Erhabenheiten der Schleimhaut), wobei die beiden letzteren Träger von Geschmacksknospen sind. Diese Papillen bieten jeder Art von Bakterien eine ideale Lebensgrundlage (warm, feucht und nahrhaft). Durch mechanischen Druck und Reiben der Zunge am Gaumen und an den Zähnen beim Sprechen und Kauen werden die vorderen zwei Drittel und ein Großteil der Seitenränder ständig „natürlich“ gereinigt, das aus den Drüsen austretende Sekret optimiert diesen Prozess.
, Lippe, Kinn oder Wange bekannt, das auch nach einer kurzen Behandlungszeit oft mehrere Stunden anhält und nicht nur das Wohlbefinden, sondern unter Umständen auch die Leistungsfähigkeit nach einer Behandlung beeinträchtigen kann. Zusätzlich müssen die Patienten sehr vorsichtig bei der Nahrungsaufnahme und bei heißen Getränken sein. Ideal wäre es, darauf zu verzichten.

X!Mit Hochdruck in die Zwischenräume

Dienstag, Oktober 15th, 2013

Aber auch die beste elektrische Zahnbürste erspart nicht die separate Reinigung der Zahnzwischenräume. Sie machen einen großen Anteil der gesamten Zahnoberfläche aus. Philips Sonicare AirFloss ist ein einfach anzuwendendes und effektives Produkt für die häusliche Reinigung der Zahnzwischenräume. Das Gerät arbeitet mit einem Hochdruck- Sprühstrahlgemisch aus Luft und Mikrotröpfchen.

XGroßputz beim Profi

Dienstag, Oktober 15th, 2013

Für wen und wie oft wird die professionelle Zahnreinigung empfohlen?
Sie ist prinzipiell für jeden Menschen sinnvoll. Als Richtwert empfiehlt die Bundeszahnärztekammer einen halbjährlichen Rhythmus. Besonders dringend ist die professionelle Zahnreinigung allen Patienten zu raten, die ein erhöhtes Parodontitisrisiko haben – wie
etwa Diabetiker oder Raucher. Wer bereits an Parodontitis erkrankt ist, sollte die Maßnahme unbedingt mindestens einmal im Halbjahr durchführen lassen. In diesem Fall ist sie wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Therapie.

„Zahnzwischenräume einmal täglich“

Dienstag, Oktober 15th, 2013

Wer mit schönen Zähnen glänzen möchte, muss mehr tun, als täglich die Zahnbürste zu benutzen. Zahnseide, Mundspüllösungen, Zahnzwischenraumbürsten – zahlreiche Hilfsmittel auf dem Markt unterstützen die richtige Pflege. Dabei stellen sich viele Fragen bei der Wahl des geeigneten Mittels. Zahnarzt Dr. Lutz Laurisch gibt im Gespräch mit proDente Auskunft über die Eigenschaften der einzelnen Prophylaxehelfer.

Welche Hilfsmittel eignen sich am besten, um die Zahnzwischenräume zu reinigen?

Das ist von der individuellen Zahn- und Zahnfleischsituation abhängig, aber auch von der Geschicklichkeit der Person. Für enge Zwischenräume bleibt die Zahnseide die beste Reinigungshilfe, die bei korrekter Anwendung und ohne Verletzungen des Zahnfleisches eine optimale Plaqueentfernung erreicht. Bei größeren Zwischenräumen, besonders im Seitenzahnbereich, sind Zahnzwischenraumbürsten überlegen. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen, sodass eine geeignete Auswahl getroffen werden kann. Ihr Vorteil ist eine leichtere Handhabung. Zahnhölzchen und vergleichbare Kunststoffsticks eigenen sich eher zur Entfernung von Essensresten und bleiben bei der Plaqueentfernung deutlich hinter den Ergebnissen von Zahnseide und Zahnzwischenraumbürstchen zurück.

Es gibt viele verschiedene Zahnseiden, z. B. gewachste und ungewachste. Wie wählt man aus?

Die beiden genannten Arten gibt es schon seit Langem auf dem Markt. Gewachste Zahnseide gleitet leichter in die Zwischenräume und über raue Stellen hinweg. Sie wird Anfängern gerne empfohlen. Ungewachste besitzt eine bessere Reinigungswirkung und hat Vorteile bei der Anwendung von Fluoriden. Inzwischen sind jedoch viele Spezialzahnseiden erhältlich wie etwa mit besonderen Gleiteigenschaften oder breiteren, flauschigen Anteilen bzw. Einfädelhilfen für Brücken. Hier empfiehlt sich eine Beratung mit dem Zahnarzt, welche Zahnseide geeignet ist.

Dr. Laurisch, sollte man Zahnseide vor oder nach dem Putzen, morgens oder abends verwenden?

Grundsätzlich gilt, dass die Zahnzwischenräume einmal täglich gereinigt werden müssen, um einen wirksamen Schutz vor Karies und Parodontitis zu erzielen. Ob dies vor oder nach dem Putzen, am Morgen oder am Abend erfolgt, ist dabei weniger entscheidend, denn der eigentliche Effekt liegt in der systematischen Entfernung der Plaque. Vor dem Putzen hat jedoch den kleinen Vorteil, dass die Fluoride aus der Zahnpasta in den gereinigten Zwischenräumen wirksamer sind.

Gibt es einen Unterschied zwischen Mundspüllösungen und Mundwasser?

In der Alltagssprache werden die beiden Begriffe nicht immer korrekt verwendet. Mundwasser dient in erster Linie zur Verbesserung von Atem und Geschmack im Mund und enthält entsprechende Substanzen wie etwa Menthol.
Seit einigen Jahren haben jedoch Mundspüllösungen den Markt erobert, deren Inhaltsstoffe eine medizinische Bedeutung haben.

Für die Zähne sind zunächst einmal fluoridhaltige Spüllösungen zu nennen, die durch ihre regelmäßige Anwendung zur Kariesreduktion beitragen und Schutzeigenschaften gegen Empfindlichkeiten besitzen.

Andere Inhaltsstoffe haben vorrangig eine plaquereduzierende Wirkung und tragen dadurch zur Reduktion von krank machenden Bakterien bei. Dabei sind in erster Linie chlorhexidinhaltige Spüllösungen zu nennen, aber auch andere, die bakterienreduzierende Eigenschaften besitzen. Sie bekämpfen die für Karies und Zahnfleischerkrankungen verantwortlichen Keime, besonders bei akuten Gefährdungen. Inzwischen gibt es Kombinationspräparate, die sowohl Fluoride als auch bakterienwirksame Substanzen enthalten. Auch unterscheiden sich die Produkte hinsichtlich ihrer Konzentration der entsprechenden Wirkstoffe. Die Verwendung einer Spüllösung sollte unbedingt mit dem behandelnden Zahnarzt abgesprochen werden. Er kennt die individuelle Mundsituation und Gefährdung seines Patienten und kann gezielt bei der Auswahl beraten.

Es wird immer empfohlen, bei Zahncreme auf Fluoride zu achten – warum?

Die Fluoridverbindungen in Zahnpasta haben einen erheblichen, nachweisbaren Anteil am Kariesrückgang während der letzten Jahrzehnte. Von keinem anderen Inhaltsstoff ist eine vergleichbare Wirkung bekannt. Deshalb ist die Empfehlung, morgens und abends eine fluoridhaltige Zahnpasta zur Zahnreinigung zu verwenden, nach wie vor aktuell. Die Intensität des Fluoridierungseffektes kann durch Verzicht auf das anschließende Ausspülen gesteigert werden, da so eine längere Verweildauer auf den Zahnoberflächen besteht.

Im Büroalltag fällt die Zahnpflege schwer: Was halten Sie von Zahnpflegekaugummis?

Nicht nur im Büroalltag, sondern ganz allgemein ist das „Zwischendurchreinigen“ problematisch. Gerade hier können Zahnpflegekaugummis eine gute Unterstützung sein. Durch den Bestandteil Xylit wird eine hemmende Wirkung auf kariesrelevante Bakterien ausgelöst, und die Kauaktivität bewirkt einen erhöhten Speichelfluss, wodurch sich die „Selbstreinigung“ im Mund verbessern lässt. Als Ergänzung zum Zähnebürsten und zur Zwischenraumpflege sind Zahnpflegekaugummis insbesondere nach (zuckerhaltigen) Speisen und Getränken empfehlenswert.

Ist ein Esslöffel ein adäquater Ersatz für einen Zungenschaber und wie kommt er zum Einsatz?

Auch bei uns wird die Zungenreinigung zunehmend populär. Ihr Ziel ist es, die auf der rauen Zungenoberfläche oft in großen Mengen vorhandenen Bakterien zu reduzieren. Damit wird das Erkrankungsrisiko gesenkt und für einen verbesserten Atem gesorgt. Gerade bei Patienten mit einem hohen Karies- oder Parodontitisrisiko ist die Zungenreinigung eine wichtige Reinigungsmaßnahme. Grundsätzlich können verschiedene Hilfsmittel der Zungenreinigung dienen. Zum Bürsten der Zunge eignen sich Zungenreiniger mit Borstenreihen, Zahnbürsten oder Spezialbürsten. Häufiger werden schabend arbeitende Zungenreiniger eingesetzt. Entsprechend könnte auch ein Esslöffel zur Entfernung des Zungenbelages dienen. Mit Zungenschabern wird vom Rachenbereich ausgehend nach vorne mit sich überlappenden Bahnen gearbeitet und der gelöste Belag wird ausgespült.

Zahnvorsorge vor dem ersten Kuss

Montag, Oktober 14th, 2013

Ob erste Liebe, erster Discobesuch oder erstes Vorstellungsgespräch: Jugendliche machen zu Beginn der Pubertät viele neue Erfahrungen, bei denen es auf die Körperpflege ankommt. Für die meisten Ereignisse gilt: Ein strahlendes Lächeln sagt mehr als 1000 Worte. Doch gerade die bei Teenagern angesagten „coolen“ Sachen können das Lächeln gefährden. Jetzt ist regelmäßige Zahnpflege und Vorsorge besonders wichtig.

Anders als in der Kindheit, wo Eltern, Lehrer und Erzieher die Zahnpflege und Ernährung kontrollieren, ist als Teenager Eigenverantwortung gefragt. Der Einfluss der Eltern schwindet und die Versuchungen in Form von Fast Food, Rauchen und Alkohol nehmen zu.

Besonders beim ersten ernsthaften Aufeinandertreffen der Geschlechter rückt der Mund wieder verstärkt in den Blickpunkt. Schöne weiße Zähne und frischer Atem erhöhen die Attraktivität. Damit Küssen richtig Spaß macht, müssen die Zähne und die Mundhöhle gesund und gepflegt sein. Es gibt nichts Unangenehmeres, als wenn noch Essensreste zwischen den Zähnen hängen, der Atem unangenehm riecht und auch eine belegte Zunge ist nicht wirklich attraktiv.

Was die Zähne schützt und zum Strahlen bringt

Konsequente Zahnpflege zu Hause und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen beim Zahnarzt halten die Zähne gesund und lassen die natürliche Zahnfarbe strahlen. So steht dem ersten Kuss nichts mehr im Wege.

proDente hat einige Tipps zusammengestellt, wie ihr die Zahnfarbe zum Strahlen bringt und Mundgeruch und Karies vorbeugen könnt.

  • Die richtige Technik macht’s

Mund auf, Zahnbürste rein und wild drauflosschrubben mag zwar dynamisch sein, ist aber nicht wirklich effektiv. Die richtige Technik ohne zu viel Druck schont die Zahnsubstanz. Mit leicht rüttelnden Bewegungen von Rot nach Weiß auf der Innen- und Außenseite der Zähne. Nur auf den Kauflächen kann geschrubbt werden. So werden die drei Minuten Zähneputzen sinnvoller und mit weit weniger Kraftaufwand genutzt.

Auch der Belag auf der Zunge sollte einmal täglich runter, um Mundgeruch vorzubeugen. Dafür gibt es spezielle Zungenschaber zu kaufen.
Für die Zahnzwischenräume empfiehlt sich Zahnseide. In Hand- oder Hosentasche hilft sie auch im Notfall, um nach Pizza und Co. Essensreste zu beseitigen.

  • Paste mit Geschmack und Wirkung

Fluoridhaltige Zahnpasta beeinflusst die Mineralisation und Säureresistenz der Zähne positiv. Außerdem verringert sie die Plaquebildung und hemmt den Stoffwechsel der Kariesbakterien. Die Palette in Supermarkt und Drogerie bietet für jeden Geschmack die richtige.

  • Cola, Limo und Co.

Nach dem Genuss säurehaltiger Lebensmittel sollte man den Mund mit klarem Wasser ausspülen, um den Säureangriff auf die Zähne zu minimieren. Hier ist zum Schutz des Zahnschmelzes der richtige Zeitpunkt entscheidend. Frühestens eine halbe Stunde nach dem Verzehr säurehaltiger Lebensmittel sollten die Zähne gereinigt werden, um gesunde Zahnsubstanz nicht mit wegzuputzen.

  • Kaugummi kauen erwünscht

Regelmäßiges Kauen von zuckerfreiem Kaugummi fördert die Speichelproduktion und unterstützt die Mundgesundheit. Allerdings sind sie nicht mehr als eine Ergänzung zur täglichen Zahnpflege und ersetzen den regelmäßigen Griff zur Zahnbürste auf keinen Fall.

  • Alles in Maßen

Hamburger, Pizza und Co. gehören gerade am Wochenende vor oder nach der Party oder dem Discobesuch zu den bevorzugten Snacks. In Maßen und in Verbindung mit einer gründlichen Pflege der Zähne vor dem Schlafengehen, können die leckeren Verführer ohne schlechtes Gewissen genossen werden. Jedoch sollte auch immer die schlanke Linie im Auge behalten werden.

  • Ein kleiner Blick auf die Ernährung

Kommen Obst, Gemüse und kalziumhaltige Milchprodukte in ausreichender Menge im täglichen Speiseplan vor, hilft das nicht nur der Figur, sondern liefert zudem wichtige Vitamine und Mineralstoffe für gesunde Zähne. Der regelmäßige Verzehr von Milchprodukten wie Käse ersetzt nach neuen Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft durch das Protein Kasein und die Mineralstoffe Kalzium und Phosphat die Minerale des Zahnschmelzes genauso schnell, wie sie zuvor aufgelöst wurden.

  • Zweimal im Jahr zur Kontrolle

Regelmäßige Zahnarztbesuche gehören zum Pflichtprogramm, will man mit einem makellosen Gebiss punkten. Die regelmäßige Kontrolle beugt hässlichen und ggf. schmerzhaften Erkrankungen der Zähne vor. Zahnarzt und Praxisteam können zusätzlich Tipps zur Zahnpflege und zu einem Lächeln à la Brad Pitt oder Jennifer Lopez geben.

Gerüche und Geräusche lösen Angst aus

Montag, Oktober 14th, 2013

Viele Menschen speichern Gerüche einer Zahnarztpraxis jahrelang ab und verbinden damit bestimmte Erinnerungen. Kommen noch die typischen Geräusche von Bohrer, Sauger und Co. hinzu, ist das Kopfkino perfekt. Ängstliche Patienten assoziieren negative Erfahrungen in einer Zahnarztpraxis mit diesen Geräuschen und Gerüchen und verankern Sie im Unterbewusstsein. Dabei ist der „spezielle Geruch“ einer Zahnarztpraxis schon lange Geschichte.

Ob negative Erinnerung oder nicht: Die ersten zehn Minuten sind entscheidend ob sich ein Patient in der Praxis wohlfühlt und entspannen kann. Der Geruchssinn spielt dabei eine wesentliche Rolle. Die über einen Geruch wahrgenommene Information gelangt direkt in einen der ältesten Bereiche des Gehirns – das limbische System. Als emotionale und soziale Entscheidungszentrale hat dieses System die Aufgabe die Gerüche je nach Wertigkeit an die passende Schublade im Gehirn weiterzuleiten.

Verbindet ein Patient mit der Zahnarztpraxis Schmerzen und eine für ihn höchst unangenehme Situation, kann allein der Geruch das gesamte Erinnerungsspektrum heraufbeschwören. Ein schlechtes Gefühl stellt sich ein, obwohl der Patient noch nicht einmal auf dem Behandlungsstuhl Platz genommen hat.

Chirurgische Zahnbehandlungen von A bis Z

Freitag, Oktober 11th, 2013

Kieferknochen wird aufgebaut

Oft kommen jegliche Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
erhaltende Maßnahmen zu spät und es bleibt nur noch eine letzte Möglichkeit: der Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
muss gezogen werden. Jetzt ist es wichtig, die Lücke so schnell wie möglich zu schließen, damit keine bleibenden Veränderungen im Gebiss Gebiss
Gesamtheit der Zähne des Ober- und Unterkiefers. Das erste Gebiss, die Milchzähne, besitzt 20, das bleibende Gebiss 32 Zähne. Es besteht aus einem oberen und einem unteren -> Zahnbogen.
entstehen. Eine Möglichkeit bilden Implantate, welche sich als Anker für Brücken und Prothesen eignen. „Implantatgetragener Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
kommt der Natur am nächsten, deshalb fühlen sich die Patienten damit auch sehr wohl“, beschreibt Dr. Silke Liebrecht, proDente-Expertin und Oberärztin im Zentrum für Zahn- Zahn-
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Köln, den Wert der künstlichen Zahnwurzeln für den Patienten.
Eine Voraussetzung für das erfolgreiche Einsetzen eines Implantats ist jedoch ein gesunder und starker Kieferknochen. Patienten, welche über Jahrzehnte hinweg klassische Brücken und Prothesen getragen haben, verfügen meist über zu wenig Knochen rund um das Implantat Implantat
In der Zahnmedizin: künstliche Zahnwurzel im Kiefer zum Ersatz eines fehlenden Zahnes, an der eine Krone, Brücke oder Prothese befestigt werden kann.
. Hier ‚augmentieren’ die Spezialisten in leichteren Fällen. „Der Arzt entnimmt zum Beispiel in einem ambulante Eingriff am Kinn oder im Mund im Bereich des hinteren Ober- und Unterkiefer Knochensplitter und fügt sie dort ein, wo das Implantat Implantat
In der Zahnmedizin: künstliche Zahnwurzel im Kiefer zum Ersatz eines fehlenden Zahnes, an der eine Krone, Brücke oder Prothese befestigt werden kann.
gesetzt werden soll“, erklärt Dr. Liebrecht. Der Zweiteingriff am Kinn oder im Kiefer ist in der Regel gefahrlos. Werden nur geringe Mengen Knochensplitter benötigt, können diese während der Implantation gewonnen werden, indem Knochenspäne beim Bohrvorgang mit speziellen Filtern aufgefangen werden.

Fest macht sicher

Donnerstag, Oktober 10th, 2013

Eine Zahnlücke ist kein schöner Anblick. Die meisten Menschen legen daher Wert darauf, Lücken schnellstmöglich zu schließen. Viele wissen nicht, dass eine dauerhafte Lücke außerdem gravierende Folgeschäden hervorrufen kann: benachbarte Zähne kippen in die Lücke, es entstehen Fehlbelastungen im Kiefer und damit möglicherweise Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen. Moderner Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
verhindert körperliche Folgebeschwerden und garantiert dem Träger zugleich ein strahlendes Lachen Lachen
Lachen ist gesund!
. Diesem steht eine breite Palette an Möglichkeiten zur Verfügung, seine Zahnlücken zu schließen.

Entscheidend bei der Auswahl des passenden Zahnersatzes ist die Ausgangsituation im Kiefer. Fehlt nur ein Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
, gilt das Implantat Implantat
In der Zahnmedizin: künstliche Zahnwurzel im Kiefer zum Ersatz eines fehlenden Zahnes, an der eine Krone, Brücke oder Prothese befestigt werden kann.
als die optimale Lösung in der modernen Zahnmedizin. „Besonders empfiehlt sich diese künstliche Zahnwurzel Zahnwurzel
Sie dient der Verankerung der Zähne im Kiefer. An der Wurzelspitze treten Nerven und Gefäße in den Wurzelkanal ein. Die Wurzel bildet sich bei der Zahnentwicklung zuletzt und bewirkt durch ihr Wachstum den Zahndurchbruch.
, wenn die Nachbarzähne noch völlig gesund sind und man so deren Abschleifen vermeiden kann“ erklärt Dr. Silke Liebrecht, Zahnärztin und Expertin der Initiative proDente e.V. Die künstliche Zahnwurzel Zahnwurzel
Sie dient der Verankerung der Zähne im Kiefer. An der Wurzelspitze treten Nerven und Gefäße in den Wurzelkanal ein. Die Wurzel bildet sich bei der Zahnentwicklung zuletzt und bewirkt durch ihr Wachstum den Zahndurchbruch.
aus Titan Titan
Leichtes, schmiedbares Metall, sehr bioverträglich, das vor allem bei der Herstellung von Implantaten verwendet wird.
wird in den Kieferknochen eingesetzt, mit dem sie fest verwächst. Auf dem Wurzelaufbau wird die Krone Krone
Ist die Stabilität eines Zahnes als Folge sehr großer Kariesschäden oder Füllungen nicht mehr gegeben, werden Zähne ,,überkront“. Dabei wird die Zahnkrone des natürlichen Zahnes durch „Beschleifen“ reduziert, um Platz für die vom Zahntechniker angefertigte künstliche Krone zu schaffen. Kronen werden aus Metalllegierungen, aus Keramik oder aus einer Kombination von beiden (-> Metallkeramik) angefertigt.
befestigt.

Implantate sind auch sehr hilfreich bei großen Lücken, die nur schwer mit einer Brücke Brücke
Im wahrsten Sinne des Wortes eine Brücke von einem gesunden Zahn über eine Zahnlücke hin zum nächsten Zahn. Brückenglieder ersetzen die fehlenden Zähne, die Nachbarzähne werden dabei als tragende Pfeiler genutzt.
geschlossen werden können. „Und wer gar keine Zähne hat, dem können Implantate als eine feste Verankerung der Prothese Prothese
Künstlicher Ersatz von fehlenden Zähnen. Im engeren Sinne versteht man darunter herausnehmbaren Zahnersatz. Bei Teilprothesen sind noch eigene Zähne vorhanden, an denen die Ersatzzähne befestigt werden. Durch Totalprothesen werden alle Zähne eines oder beider Kiefer ersetzt. Siehe auch Kombinationsarbeit.
oder einer umfangreichen Brücke Brücke
Im wahrsten Sinne des Wortes eine Brücke von einem gesunden Zahn über eine Zahnlücke hin zum nächsten Zahn. Brückenglieder ersetzen die fehlenden Zähne, die Nachbarzähne werden dabei als tragende Pfeiler genutzt.
dienen“, so Liebrecht. Für die implantatgestützte Teil- oder Vollprothese Vollprothese
Totalprothese, „dritte Zähne“ genannt; herausnehmbarer Zahnersatz bei kompletter Zahnlosigkeit im Ober- oder Unterkiefers. Die Prothesenbasis besteht in der Regel aus rosafarbenem Kunststoff, in den fabrikgefertigte Kunststoffzähne eingearbeitet werden; nur selten werden Keramikzähne verwendet (zu schwer und bruchanfällig). Die Totalprothese liegt der Schleimhaut des Kieferknochens auf, so dass die Kaukräfte auf diese weitergeleitet werden. Der Prothesenhalt kommt durch den Unterdruck und die Kapillarkräfte zwischen Prothesenbasis und Schleimhaut zustande sowie durch die Stabilisierung der Muskulatur, der Zunge, den Lippen, der Wange und den Zusammenbiss. Um eine gut sitzende Vollprothese zu erhalten, ist eine aufwändige – Abformung und Bissnahme nötig.
werden zwei bis vier künstliche Zahnwurzeln in den Kiefer eingepflanzt. Zur Befestigung der Prothese Prothese
Künstlicher Ersatz von fehlenden Zähnen. Im engeren Sinne versteht man darunter herausnehmbaren Zahnersatz. Bei Teilprothesen sind noch eigene Zähne vorhanden, an denen die Ersatzzähne befestigt werden. Durch Totalprothesen werden alle Zähne eines oder beider Kiefer ersetzt. Siehe auch Kombinationsarbeit.
an den Implantaten gibt es unterschiedliche Systeme die der Zahntechniker anwendet: Stegkonstruktionen, Druckknopf-, und Magnetsysteme. Eine besonders elegante und aufwändige Form ist die Teleskopprothese: Dabei werden zunächst Innenkronen auf der künstlichen Wurzel fest verankert. Darüber wird die äußere Prothese Prothese
Künstlicher Ersatz von fehlenden Zähnen. Im engeren Sinne versteht man darunter herausnehmbaren Zahnersatz. Bei Teilprothesen sind noch eigene Zähne vorhanden, an denen die Ersatzzähne befestigt werden. Durch Totalprothesen werden alle Zähne eines oder beider Kiefer ersetzt. Siehe auch Kombinationsarbeit.
gestülpt, die herausnehmbar ist. Implantatgestützte Prothesen erfüllen somit den Wunsch nach absolut festem Halt der ‚Dritten‘. „Je fester der Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
desto sicherer fühlt sich der Träger“, weiß Zahnarzt Joachim Hoffmann aus seinem Praxisalltag. Bei guter Pflege halten Implantate sehr lang. Als Faustregel sagt man, dass nach zehn bis 15 Jahren noch bis zu 90 Prozent der Implantate fest im Kiefer sitzen.

XErnährung

Donnerstag, Oktober 10th, 2013

Gesunde Ernährung ist entscheidend für den Zustand unserer Zähne. Einige schädliche Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln – wie Zucker – sind vielen Menschen bekannt. Doch es gibt auch nahezu unbekannte Angreifer für die Zähne. Dazu gehört die Stärke, wie sie zum Beispiel in Chips vorkommt. Im Gegensatz dazu stärken viele Nahrungsmittel unsere Zähne. Beispielsweise helfen Käse und grüner Tee unsere Zähne zu erhalten.

Häusliche Zahnpflege

Donnerstag, Oktober 10th, 2013

Nach wie vor gilt: Zweimal am Tag sollten die Zähne gereinigt werden – mindestens jeweils drei Minuten. Dabei ist einmal am Tag eine gründliche Zahnpflege mit Reinigung der Zahnzwischenräume erforderlich. Die Zahnzwischenräume sollten entweder mit Zahnseide oder mit Interdentalbürsten gereinigt werden. Bei der Zahncreme darauf achten, dass sie Fluoride enthält.