Archive for Juli, 2013

Bohren

Montag, Juli 8th, 2013

Der Bohrer beim Zahnarzt hat auch heute noch – trotz zumeist schmerzfreier Behandlung – seinen Schrecken nicht verloren.

Um Karies zu entfernen, gibt es bislang nur in wenigen Ausnahmefällen Alternativen.

Bei der „klassischen“ Kariesbehandlung werden die Zähne im ersten Schritt mit Hilfe von Diamantschleifern von Karies befreit. Nur der dann eingesetzte sogenannte „Rosenbohrer“ kann durch alternative Methoden ersetzt werden.

Provisorische Füllmaterialien

Freitag, Juli 5th, 2013

Provisorische Füllmaterialien sind alle Zementarten mit denen ein Zahn kurzzeitig versorgt werden kann. Provisorische Füllungen werden aus Materialien hergestellt, die sich einfach in den Zahn einbringen und auch wieder entfernen lassen. Sie sollen nur für kurze Zeit halten und werden dann gegen eine permanente Füllung ausgetauscht.

Harte Füllungen

Donnerstag, Juli 4th, 2013

Harte Füllungen sind aus Materialien wie Gold-Legierungen, Keramik oder in seltenen Fällen Kunststoff gefertigt. Als so genannte „Einlagefüllungen“ (Inlays oder Onlays) werden sie nach dem Beschleifen und einem genauen Abdruck des Zahns in einem zahntechnischen Labor passgenau hergestellt. Die fertige Füllung wird dann vom Zahnarzt eingesetzt. Sie zeichnen sich durch eine wesentlich längere Haltbarkeit als plastische Füllungen aus und fügen sich passgenau in das Gebiss ein. Je nach Material unterscheiden sich die Füllungen.

Wie sieht eine gute Füllung aus?

Dienstag, Juli 2nd, 2013

Eine Füllung muss den verschiedensten Anforderungen gerecht werden, um dauerhaft zu bestehen. Sie sollte so geformt sein, dass sie je nach Lage optimalen Halt findet und sich mit der verbleibenden Zahnsubstanz verbinden kann. Die Einheit aus Füllung und Zahn muss dem auf ihr lastenden Kaudruck standhalten und so geformt sein, dass sie alle Bereiche exakt einschließt, an denen sich erneut Karies bilden könnte. proDente hat im Folgenden einige Anhaltspunkte zusammengestellt anhand der sich eine Füllung überprüfen lässt:

Bei jeder Füllung, die in Kontakt zu Nachbarzähnen steht, ist es wichtig, dass ein Kontaktpunkt zwischen Füllung und Nachbarzahn besteht. Dieser Kontaktpunkt darf jedoch nur punktförmig sein. Die Zahnseide muss bei der täglichen Zahnpflege mit leichtem Druck durch den Zwischenraum gleiten können.
Am seitlichen Übergang zwischen Zahn und Füllung darf keine Stufe vorhanden sein. Die Zahnseide muss an einer glatten Oberfläche problemlos auf- und abgleiten und darf nicht „hängen bleiben“.
Besonders in den Kauflächen müssen nach einer Füllung die Zähne des Ober- und Unterkiefers wieder genau aufeinanderliegen. Es darf nicht das Gefühl entstehen, dass beim Aufeinanderbeißen ein Zahn höher ist. Nach erfolgter Behandlung prüft der Zahnarzt die so genannte „Okklusion“ mit einem dünnen Farbpapier. Ist die Füllung zu hoch, wird sie entsprechend abgeschliffen.
Nach dem Legen und Aushärten wird die neue Füllung poliert. Diese Politur glättet die Oberfläche und schafft einen glatten Übergang zwischen Füllung und Zahn. Schädlicher Zahnbelag kann sich so schwerer auf dem Zahn ablagern.

Weiche Füllungen

Dienstag, Juli 2nd, 2013

Grob unterteilt werden können die Materialien zunächst in weiche und harte Füllungen. Weiche Füllungen aus Amalgam oder Komposit eignen sich am Besten bei kleinen und mittelgroßen Defekten. Sie werden vom Zahnarzt direkt in die Kavität eingebracht und härten dann im Mund, beziehungsweise im Zahn, aus.

Kunststoff (Komposit)

Montag, Juli 1st, 2013

Komposite bestehen heute nur noch zu 20 Prozent aus Kunststoff. Deshalb ist der Begriff „Kunststofffüllung“ eigentlich irreführend. Die darin eingebetten Füllstoffe, wie Glas- Keramik und Quarzpartikel machen heute den weitaus größeren Anteil dieses Materials aus. Nach dem Einbringen in den Zahn härten Kompositfüllungen durch den Einsatz von blauem Licht im Zahn aus. In der Regel sind sie universell einsetzbar und entsprechen auch in ihrer Farbe den ästhetischen Ansprüchen. Die neuen Kunststoffe halten heute den mechanischen Anforderungen beim Kauen problemlos stand und werden daher bei Bedarf oder auf Wunsch des Patienten als Alternative zum Amalgam eingesetzt. Durch den höheren Schrumpfungsgrad beim Aushärten können durch Mikrorisse jedoch Probleme beim Übergang von der Füllung zum Zahn entstehen.

Füllen

Montag, Juli 1st, 2013

Wenn trotz regelmäßiger Zahnpflege Karies-Bakterien Karies-Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
einen Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
zerstören, muss die kariöse Stelle entfernt und gefüllt werden.
Welches Material am besten geeignet ist, hängt von verschiedenen Faktoren wie Größe und Lage des Defekts ab und muss im Einzellfall bestimmt werden. Häufig sind verschiedene Materialien zur Reparatur möglich, die sich in ihren Eigenschaften und dem Preis unterscheiden.