Lokale Anästhesie – nicht mehr als nötig

Die lokale Oberflächenanästhesie dient der Vorbereitung einer Betäubungsspritze, um das Gewebe vorab unempfindlich zu machen. Der Zahnarzt gibt eine Flüssigkeit auf die Mundschleimhaut, wodurch sie sich taub anfühlt. Danach führt er die Injektion, am besten auf zwei Stiche verteilt, völlig schmerzfrei durch.
Bei der so genannten Infiltrationsanästhesie injiziert der Zahnarzt die betäubende Flüssigkeit unter die Haut im Oberkiefer. Dabei werden nicht nur die oberen Schmerzpunkte der Haut betäubt, sondern auch kleinere Nervenäste. „Im Unterkiefer injiziert der Zahnarzt dagegen meist eine Leitungsanästhesie“, erläutert Dr. Mehrstedt. Diese betäubt gleich eine ganze Hälfte im Unterkiefer.

Leave a Reply