Archive for Juni, 2013

Was ist OsteoGraft?

Montag, Juni 17th, 2013

OsteoGraft steht für allogene knochenmatrix. Grundsätzlich ist dies allogener Knochen, dem das Knochenmineral entfernt wurde. Das verbleibende Material enthält Wachstumsfaktoren, die wesentlich zur Vereinfachung des Heilungsprozesses beitragen. OsteoGraft ist eine besondere Form der allogenen Knochenmatrix, welche speziell zur Knochendefektregeneration entwickelt wurde. Um Ihrem Zahnarzt die Anwendung zu erleichtern, ist das knochenregenerationsmaterial in verschchiedenen Formen (Spritzenform, flexible Streifen, Putty, Blöcke) erhältlich. Ihr Zahnarzt setzt dieses Material aus mehreren Gründen ein, vor allem aber, weil es aktiv zur erfolgreichen Knochenregeneration in Verbindung mit einem hohen Behandlungsstandart beiträgt.

Welchen Nutzen bietet mir Osteograft ?

Montag, Juni 17th, 2013

Zusätzlich zur dokumentierten Sicherheit ermöglicht OsteoGraft Ihrem Zahnarzt den Eingriff durchzuführen, ohne Knochen an einer anderen Stelle ihres Körpers zu entnehmen. Für Sie bedeutet dies wesentlich weniger Schmerzen, aktive Knochenneubildung und einen schnelleren Genesungsprozess. Dadurch wird die Notwendigkeit eines Zweiteingriffs begrenzt oder ganz vermieden.

Wer stellt OsteoGraft her?

Montag, Juni 17th, 2013

DIZG – Deutsches Institut für Zell- und Gewebeersatz, das weltweit anerkannt führende Unternehmen in der Knochenregenerationstechnologie, beliefert Kliniken und Krankenhäuser europaweit und ist seit 1993 führend im Zell-und Gewebeersatz. DIZG stellt sich sowohl in den Dienst von Patienten als auch Ärzten, um neue Produkte und Verfahrentechniken zu entwickeln. Diese verbessern die Lebensqualität der Patienten sowie die Behandlungsqualität des Chirurgen.

Interview „Jeder Besuch ist ein Erfolgserlebnis“

Mittwoch, Juni 12th, 2013

Sie leiden unter massiver Zahnbehandlungsangst. Wie lange haben Sie sich vor dem gefürchteten Besuch beim Zahnarzt gedrückt?

In den letzten 20 Jahren war ich gerade einmal beim Zahnarzt. Und das auch nur, weil ich die Schmerzen nicht mehr ertragen habe.

Gibt es einen Grund für Ihre Angst vor dem Zahnarztbesuch?

Mit acht Jahren habe ich sehr schlechte Erfahrungen beim Zahnarzt gemacht. Der Zahnarzt bohrte mir ohne Betäubung auf dem Nerv herum. Obwohl ich stark blutete und heftige Schmerzen hatte, hörte er nicht auf. Seither bekam ich jedes Mal Schreikrämpfe, wenn meine Mutter mit mir zum Zahnarzt wollte.

Leiden Sie momentan unter Beschwerden?

Einige meiner Zähne sind kaputt. Ein Weisheitszahn und ein Backenzahn sind abgebrochen, außerdem habe ich vier Löcher. Seit einiger Zeit kann ich nur noch weiche Nahrung zu mir nehmen wie Nudeln, Suppen oder Brot ohne Rinde.

Hat der schlechte Zustand ihrer Zähne Konsequenzen auf ihr Verhalten in der Öffentlichkeit?

Natürlich ist es mir peinlich, wenn ich lache, und die Anderen blicken auf meine Zahnlücken. Fremden gegenüber fühle ich mich gehemmt, da ich Angst habe, dass meine Zähne einen schlechten Geruch verströmen.

Vor was genau haben Sie beim Zahnarztbesuch Angst?

Am meisten habe ich Angst davor, den Schmerzen ausgeliefert zu sein. Deshalb fürchte ich mich schon vor der Spritze.

Was haben Sie unternommen, um Ihre Ängste zu überwinden?

Da ich noch unter anderen Ängsten leide, habe ich eine Verhaltenstherapie gemacht. Es hat mir sehr geholfen, dass meine Ängste dort ernst genommen wurden. Ich habe dort gelernt, wie ich mit ihnen umgehe und wie ich den einsetzenden Kreislauf der ‚Angst vor der Angst’ durchbrechen kann. Wichtig waren für mich auch gute Freunde, mit denen ich offen über alles sprechen konnte. Trotzdem muss man den eigentlichen Schritt immer selbst tun. Ich habe mir schließlich übers Internet einen Zahnarzt gesucht, der sich auf Zahnbehandlungsphobiker spezialisiert hat.

Wie war ihr erster Besuch dort?

Es ist wichtig, von Anfang an zu sagen, dass man starke Angst vor der Behandlung hat. Mein Zahnarzt hat sich beim ersten Mal über eine Stunde Zeit für mich genommen. Er hat mir jedes Instrument in die Hand gegeben und mir alles genau erklärt. Er war sehr ruhig und sehr verständnisvoll, wodurch ich Vertrauen zu ihm aufgebaut habe. Als zweiten Schritt habe ich mir Zahnstein Zahnstein
Verhärteter Zahnbelag, der sich nur vom Zahnarzt mit Schaber oder Ultraschall entfernen lässt. Zahnstein entsteht aus bakterieller Plaque, die sich durch Einlagerung von Mineralien aus dem Speichel verhärtet. Die rauhe Oberfläche begünstigt weitere Auflagerungen des Zahnbelags und ist dadurch an der Entstehung von Entzündungen des Zahnfleischs beteiligt.
entfernen lassen. Obwohl ich immer noch Angst habe, habe ich schon den nächsten Termin, an dem mir zwei kaputte Zähne gezogen werden. Jeder weitere Besuch ist für mich ein Erfolgserlebnis, auf das ich sehr stolz bin.

Angst entsteht schon in der Kindheit

Mittwoch, Juni 12th, 2013

Wie viele Menschen haben Angst vor dem Zahnarzt?

Das ist schwer zu sagen. Nach einer Untersuchung haben etwa zehn Prozent aller Menschen, die im Wartezimmer sitzen, eine regelrechte therapiebedürftige Phobie Phobie
Neurotische, unangemessene objekt- oder situationsbezogene Angst- und Vermeidungsreaktion, z.B. Zahnbehandlungsphobie, Klaustrophobie, Agoraphobie.
vor der zahnärztlichen Behandlung. Geht man davon aus, dass diese Menschen nur zum Zahnarzt gehen, wenn sie es vor Schmerzen nicht mehr aushalten, ist die Dunkelziffer sicher noch viel höher.

Woher kommen solche Ängste?

Oft haben die Patienten schlechte Erfahrungen beim Zahnarzt gemacht: dadurch, dass der Arzt sie grob behandelt hat, sie nicht ernst genommen hat oder nicht ausreichend für eine schmerzfreie Behandlung gesorgt hat. So darf beispielsweise ein Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
nicht behandelt werden, wenn er entzündet und damit nicht zu betäuben ist. Dann muss man erst dafür sorgen, das die Entzündung Entzündung
Gewebeschädigung durch mechanische (z.B. Fremdkörper), physikalische (z.B. Hitze, Kälte, UV-Licht), chemische (z.B. bakterielle Gifte, Säuren, Laugen) Reize oder Erreger (Mikroorganismen, Würmer, Insekten) mit den fünf typischen Symptomen: Rötung, Schwellung, Schmerz, Hitze und gestörte Funktion.
abklingt. Meist entstehen die Ängste schon im Kindesalter, deshalb ist ein behutsamer Umgang des Zahnarztes mit Kindern besonders wichtig. Sonst kommen diese Kinder vor lauter Angst möglicherweise gar nicht mehr in die Praxis.

Sind manche Personengruppen anfälliger für Phobien als andere?

Untersuchungen zeigen, dass Frauen eher betroffen sind als Männer, sozial Schwache eher als Wohlhabende, Jüngere eher als Ältere. Außerdem gibt es Zahnbehandlungsphobien eher bei Menschen, die ohnehin zu psychischen Problemen neigen und auch unter anderen Ängsten leiden.

Wie können Zahnärzte diese Ängste abbauen?

Neben Fortbildungen zum Umgang mit Angstpatienten kann jeder Zahnarzt seine Patienten vor allem ernst nehmen. Er kann zuhören und konkret nach Ängsten fragen. Der Patient sollte gründlich über die Behandlung aufgeklärt werden und sich selbst dazu entscheiden. Wichtig ist auch, dass der Zahnarzt immer schmerzfrei arbeitet. Denn jede zahnärztliche Behandlung ist ohne Schmerzen möglich.

Wie gehen Sie in der Angst-Ambulanz mit phobischen Patienten um?

Ich führe zuerst einmal ein Gespräch, in dem ich mit dem Patienten über seine Angst rede. Für viele Menschen ist es wichtig zu erkennen, dass ihre Angst nichts Ungewöhnliches ist und andere auch betroffen sind. In einer zweiten Sitzung kann man beispielsweise das Gebiss Gebiss
Gesamtheit der Zähne des Ober- und Unterkiefers. Das erste Gebiss, die Milchzähne, besitzt 20, das bleibende Gebiss 32 Zähne. Es besteht aus einem oberen und einem unteren -> Zahnbogen.
nur untersuchen. Beim dritten Mal könnte eine Röntgenuntersuchung stattfinden oder das entfernen von Zahnstein Zahnstein
Verhärteter Zahnbelag, der sich nur vom Zahnarzt mit Schaber oder Ultraschall entfernen lässt. Zahnstein entsteht aus bakterieller Plaque, die sich durch Einlagerung von Mineralien aus dem Speichel verhärtet. Die rauhe Oberfläche begünstigt weitere Auflagerungen des Zahnbelags und ist dadurch an der Entstehung von Entzündungen des Zahnfleischs beteiligt.
. Dann erst kommt es bei einem weiteren Termin zur ersten richtigen Behandlung. Wichtig ist, dass der Patient von Mal zu Mal mehr Vertrauen fasst und kleine Erfolgserlebnisse auf dem Zahnarztstuhl sammelt.

OsteoGraft in Kürze:

Dienstag, Juni 11th, 2013

– Allogener Knochen ist Knochen, welcher von einem selektierten Gewebespender entnommen, verarbeitet und zur Knochenregeneration eingesetzt wird.

– OsteoGraft fördert die aktive Knochenneubildung

– DBM ist der am meisten erforschte allogene Knochenersatz mit dokumentierter
Sicherheit und Effizienz.

– Allogene Transplantate wurden in über 5.000.000 chirurgischen Eingriffen von
mehr als 10.000 Chirurgen und Zahnärzten seit 15 Jahren eingesetzt.

– Patienten haben weniger Schmerzen und weisen eine schnellere Geneseung auf,      weil die zusätzliche Entnahme von Knochen an  einer zweiten Operationsstelle begrenzt oder vermieden wir.

– OsteoGraft entspricht dem akutellen Stand der Knochenregenerationstechnologie und eignet sich für eine Vielzahl Knochenchirurgischer Eingriffe.

– Ihr Zahnarzt wird Sie gerne weiter informieren.

Betäubung? Ja gerne!

Dienstag, Juni 11th, 2013

Aushalten oder Spritze? Für viele Menschen ist das keine Frage. Sie lassen sich für eine Zahnbehandlung eine lokale Betäubung geben. Warum auch nicht? Schmerzen beim Zahnarzt müssen heutzutage nicht mehr sein. Die Initiative proDente e.V. informiert alle Interessierten mit einer Broschüre rund um das Thema Betäubung beim Zahnarzt.

Egal ob eine Füllung erneuert wird, Zähne für Kronen beschliffen werden, Zähne gezogen oder ein Implantat Implantat
In der Zahnmedizin: künstliche Zahnwurzel im Kiefer zum Ersatz eines fehlenden Zahnes, an der eine Krone, Brücke oder Prothese befestigt werden kann.
gesetzt wird, für jede Zahnbehandlung stehen heute moderne lokale Betäubungen, sogenannte Lokalanästhetika, zur Verfügung. Auf welche Weise sie in der Zahnarztpraxis eingesetzt werden und was rund um die lokale Anästhesie Anästhesie
Unter Anästhesie wird eine gezielte Betäubung verstanden, die Schmerzen stillt, lindert oder ihnen vorbeugt. Wird nur ein Nerv oder ein Bereich des Körpers ruhig gestellt, spricht man von lokaler Betäubung; wird der ganze Körper betroffen, von Vollnarkose. Das Anästhesiemittel wird bei der Vollnarkose über die Atemwege oder/und in die Venen gegeben. In der Zahnmedizin wird es am betroffenen Zahn oder Nerv in die Mundhöhle mit einer Spritze injiziert. Die Einstichstelle wird mitunter mit schmerzstillenden Mitteln vorbehandelt, um selbst den leichten Schmerz beim Einstich der Injektionsnadel zu verringern.
zu beachten ist, darüber gibt die Broschüre „Anästhesie“ Auskunft. Zu beziehen unter www.prodente.de im Bereich Service > Broschüren > Beilagen oder über die Bestellhotline 01805-55 22 55.

Wichtiger Teil der Vorsorge

Dienstag, Juni 11th, 2013

Die gründliche und regelmäßige Reinigung der Zähne stellt zahnmedizinisch gesehen die wichtigste Vorsorge¬maßnahme dar. Auch wenn die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten einer PZR nicht übernehmen, lohnt sich die Investition in die Zahngesundheit. Eine zweimal jährlich durchgeführte PZR sichert den langfristigen Zahnerhalt bis ins hohe Alter. Greifen die gewissenhafte Zahnpflege zu Hause, die kostenfreie Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt und eine regelmäßige PZR ineinander können schmerzhafte Zahnerkrankungen oder teurer Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
vermieden werden.
Und eine gründliche Mundhygiene Mundhygiene
Maßnahmen zur Entfernung von Zahnbelägen mit Hilfsmitteln wie Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnstocher, Zahnseide und Wasserstrahlgeräte.
kann sogar noch mehr: Sie mindert das allgemeine Krankheitsrisiko. Denn Erkrankungen im Gebiss Gebiss
Gesamtheit der Zähne des Ober- und Unterkiefers. Das erste Gebiss, die Milchzähne, besitzt 20, das bleibende Gebiss 32 Zähne. Es besteht aus einem oberen und einem unteren -> Zahnbogen.
wirken sich nachweislich auf den gesamten Organismus aus.
So können Bakterien Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
aus dem Mundraum in die Blutbahn gelangen und an anderen Stellen im Körper Entzündungen verursachen. Auch das Risiko von Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen ist bei Patienten mit Parodontitis Parodontitis
Entzündung des Zahnbettes. Zu unterscheiden in Parodontitis apicalis, Parodontitis interradicularis, Parodontitis marginalis.
höher.

Chirugische Eingriffe bei Diabetikern

Donnerstag, Juni 6th, 2013

Antibiotika beugt Komplikationen vor

Bei instabiler Diabeteseinstellung und bei länger bestehender Diabetes ist der Einsatz von Antibiotika Antibiotika
Ursprünglich als Gruppenbezeichnung für Stoffwechselprodukte von Mikroorganismen, die bestimmte Krankheitserreger in ihrer Entwicklung hemmen oder töten. Heute halb- oder vollsynthetisch hergestellte Medikamente, als Synonym für antimikrobielle Chemotherapeutika. Sie kommen bei schweren Infektionen in der Mundhöhle zum Einsatz. Heutzutage kommen neben Penicillin, Clindamycine, Tetrazycline und Erythromyzine zum Einsatz. Ihre Wirkungsweise ist ähnlich: Sie greifen in die Synthese der Außenhülle der Bakterien ein, welche die Mikroorganismen wie ein stabiles Schild schützt und bringen es so zum Absterben.
bei zahnärztlich-chirurgischen Eingriffen sinnvoll. „Nimmt der Patient bereits 24 Stunden vor der Operation Antibiotika Antibiotika
Ursprünglich als Gruppenbezeichnung für Stoffwechselprodukte von Mikroorganismen, die bestimmte Krankheitserreger in ihrer Entwicklung hemmen oder töten. Heute halb- oder vollsynthetisch hergestellte Medikamente, als Synonym für antimikrobielle Chemotherapeutika. Sie kommen bei schweren Infektionen in der Mundhöhle zum Einsatz. Heutzutage kommen neben Penicillin, Clindamycine, Tetrazycline und Erythromyzine zum Einsatz. Ihre Wirkungsweise ist ähnlich: Sie greifen in die Synthese der Außenhülle der Bakterien ein, welche die Mikroorganismen wie ein stabiles Schild schützt und bringen es so zum Absterben.
wird dadurch der Übergang von Bakterien Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
in die Blutbahn verhindert“, so Hoffmann. Das Antibiotikum wird meist vier bis sechs Tag eingenommen. Dadurch werden die bei Diabetikern bekannte Infektanfälligkeit und häufig auftretenden Wundheilstörungen vermieden.

Analgosedierung

Mittwoch, Juni 5th, 2013

Bei dieser Form der Anästhesie behält der Patient das Bewusstsein, spürt aber dennoch keinen Schmerz. Die Analgosedierung schaltet den Schmerz mit Hilfe einer Injektion in den Arm aus. Der Patient reagiert auf physische Reize und die Ansprache des Behandlers, obwohl er sich in einem schlafähnlichen Zustand befindet. Da die Analgosedierung den Schmerz nicht verhindert, sondern lediglich das Empfinden beeinflusst, bleibt eine örtliche Betäubung, die Lokalanästhesie, meist unvermeidlich. Nach einer solchen Behandlung hat der Patient wie unter Hypnose keine unangenehme Erinnerung an die Behandlung.