Archive for Mai, 2013

Hightech für die Zähne – Keramik ist immer öfter Alternative zu Metall

Dienstag, Mai 14th, 2013

Die Entwicklung geht stetig weiter

Keramische Werkstoffe sind aufgrund der sehr guten Bioverträglichkeit Bioverträglichkeit
Beschreibt den Grad der Gewebeverträglichkeit eines in den Körper eingesetzten oder mit seiner Oberfläche in Kontakt kommenden Werkstoffes bzw. Medikamentes. Der Werkstoff Keramik besitzt eine sehr gute Bioverträglichkeit, ebenso wie Titan.
eine ideale Alternative zum Zahnersatz Zahnersatz
Alle Formen zum Ersatz von Zahnteilen (z.B. Teilkrone), von verlorengegangenen Zähnen (z.B. Brücke) und/oder von Kieferanteilen (z.B. Totalprothese) aus künstlichen Materialien. Man unterscheidet festsitzenden (Kronen, Brücken) von herausnehmbarem Zahnersatz (Teilprothesen, Totalprothesen) sowie eine Kombination beider Formen.
aus Metall. Vollkeramische Füllungen und Kronen haben inzwischen schon den Haltbarkeitsstandard erreicht, der früher nur dem Gold Gold
Es ist das dehnbarste aller Metalle und ist sehr widerstandsfähig gegen Säuren. Aufgrund seiner langen Haltbarkeit wird es oft für Zahneinlagefüllungen (-> Inlay) und Kronen verwendet.
zugesprochen wurde. Doch auch mit Keramik Keramik
Keramische Massen; z.B. aus Feldspat, Quarz und Kaolin (Feldspatkeramik) als Verblendungs- oder Gerüstwerkstoff, um z. B. Kronen mit Metallgerüst zahnfarben erscheinen zu lassen; als Werkstoff für vollkeramische Kronen, Inlays, Teilkronen, Verblendschalen und Wurzelkanalstifte. Keramikmassen sind hinsichtlich der Lichtbrechung, Brillanz und Festigkeit der natürlichen Zahnhartsubstanz sehr ähnlich. Sie haben außerdem eine hohe Bioverträglichkeit, Farbbeständigkeit, Härte, chemische Widerstandsfähigkeit und eine geringe Neigung Zahnbeläge anzulagern. Von Nachteil ist ihre Bruchanfälligkeit, so dass sie für herausnehmbaren Zahnersatz als Verblendwerkstoff nicht eingesetzt werden (Bruchgefahr, wenn Prothese runterfällt). Erst durch Anwendung der Adhäsivtechnik zur Befestigung der vollkeramischen Restaurationen an der Zahnhartsubstanz hat (Voll-)Keramik an Bedeutung gewonnen und stellt heute eine Alternative zu Zahnersatz/Füllungen aus Metalllegierungen und Komposits dar.
gibt es keine Standard-Therapielösungen und nicht jedes Gebiss Gebiss
Gesamtheit der Zähne des Ober- und Unterkiefers. Das erste Gebiss, die Milchzähne, besitzt 20, das bleibende Gebiss 32 Zähne. Es besteht aus einem oberen und einem unteren -> Zahnbogen.
ist für eine Versorgung mit Vollkeramik-Kronen oder -Brücken geeignet. So spielen etwa die Platzverhältnisse im Mund des Patienten eine Rolle. Für kleinere Brücken im Front- und Seitenzahnbereich hat sich Keramik Keramik
Keramische Massen; z.B. aus Feldspat, Quarz und Kaolin (Feldspatkeramik) als Verblendungs- oder Gerüstwerkstoff, um z. B. Kronen mit Metallgerüst zahnfarben erscheinen zu lassen; als Werkstoff für vollkeramische Kronen, Inlays, Teilkronen, Verblendschalen und Wurzelkanalstifte. Keramikmassen sind hinsichtlich der Lichtbrechung, Brillanz und Festigkeit der natürlichen Zahnhartsubstanz sehr ähnlich. Sie haben außerdem eine hohe Bioverträglichkeit, Farbbeständigkeit, Härte, chemische Widerstandsfähigkeit und eine geringe Neigung Zahnbeläge anzulagern. Von Nachteil ist ihre Bruchanfälligkeit, so dass sie für herausnehmbaren Zahnersatz als Verblendwerkstoff nicht eingesetzt werden (Bruchgefahr, wenn Prothese runterfällt). Erst durch Anwendung der Adhäsivtechnik zur Befestigung der vollkeramischen Restaurationen an der Zahnhartsubstanz hat (Voll-)Keramik an Bedeutung gewonnen und stellt heute eine Alternative zu Zahnersatz/Füllungen aus Metalllegierungen und Komposits dar.
bereits bewährt, größere Gebisslücken sind mit solchen Lösungen aber zurzeit noch nicht zu versorgen. Allerdings ist die Entwicklung schon auf dem Weg dorthin: Für mehr als viergliedrige Brücken aus Vollkeramik liegen zwar kaum Langzeiterfahrungen vor, die ersten Ergebnisse sind aber vielversprechend. Besonders mit dem noch recht neuen und hoch belastbaren Werkstoff Zirkonoxidkeramik wachsen die Spannen, die sich mit Vollkeramik überbrücken lassen. Bedenkt man also, welche Fortschritte in den vergangenen zehn bis 15 Jahren mit keramischen Werkstoffen in der Zahnmedizin erzielt wurden, so ist von diesem Material auch in der Zukunft noch einiges zu erwarten.

Kleiner Wegweiser durch die Welt der Zahnfüllungen

Freitag, Mai 10th, 2013

Komposite

Hinter diesem Begriff verbergen sich zahnfarbene, stabile Kunststofffüllungen, die sich in erster Linie für Erstversorgungen bei kleinen und mittleren Defekten im Frontzahnbereich, aber auch bei Backenzähnen eignen. Die mittels Ätz-Klebetechnik verankerte Füllung hält etwa vier bis sechs Jahre, schrumpft allerdings und muss zur Vermeidung von Randspalten sehr gut verarbeitet werden.

Vielfältige Formen der Betäubung

Mittwoch, Mai 8th, 2013

Leitungsanästhesie

Soll der Seitenzahnbereich des Unterkiefers oder ein größerer Bereich betäubt werden, kommt die Leitungsanästhesie Leitungsanästhesie
Örtliche Betäubung, bei der der Nerv an seinem Stamm mit Anästhetikum umspritzt wird, so dass die weiterführenden Nerven und das entsprechende Versorgungsgebiet betäubt sind. Im Gegensatz zur >>Infiltrationsanästhesie.
zum Einsatz. Hier wird das Anästhetikum in die Nähe des Nerven gespritzt, der den entsprechenden Kieferbereich versorgt. Mit beginnender Wirkung wird die Unterlippe und häufig auch die Zungenhälfte der entsprechenden Seite taub.

„Von mal zu mal Vertrauen fassen“

Dienstag, Mai 7th, 2013

Feuchte Hände, trockener Mund, ein flaues Gefühl in der Magengegend – die meisten Menschen kennen diese Symptome vor einem Besuch beim Zahnarzt. Doch während die meisten mit ein bisschen Magenkribbeln gut leben können, leiden echte Angstpatienten schon beim Betreten der Praxis unter Schweißausbrüchen. In Deutschland gibt es schätzungsweise 10 % sogenannte Zahnbehandlungsphobiker. Sie verschieben Termin um Termin und vermeiden sogar bei starken Zahnschmerzen den Zahnarztbesuch, was schlimme Folgen haben kann.

„Oft haben die Patienten schlechte Erfahrungen beim Zahnarzt gemacht: dadurch, dass der Arzt sie grob behandelt hat, sie nicht ernst genommen hat oder nicht ausreichend für eine schmerzfreie Behandlung gesorgt hat“, weiß proDente-Experte und Leiter der Zahnärztlichen Angst-Ambulanz in Hamburg Dr. Mats Mehrstedt. So darf beispielsweise ein Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
nicht behandelt werden, wenn er entzündet und damit nicht zu betäuben ist. Dann muss man erst dafür sorgen, dass die Entzündung Entzündung
Gewebeschädigung durch mechanische (z.B. Fremdkörper), physikalische (z.B. Hitze, Kälte, UV-Licht), chemische (z.B. bakterielle Gifte, Säuren, Laugen) Reize oder Erreger (Mikroorganismen, Würmer, Insekten) mit den fünf typischen Symptomen: Rötung, Schwellung, Schmerz, Hitze und gestörte Funktion.
abklingt. Die anschließende Behandlung erfolgt unter einer Betäubung. „Wird diese richtig eingesetzt und optimal auf den Patienten abgestimmt, hat der Schmerz Schmerz
Die Schmerzempfindung wird durch Schmerzreize (Kälte, Hitze, Stress…) ausgelöst, von Schmerzrezeptoren aufgenommen und über sensible Nervenfasern dem Gehirn zugeleitet. Allen Schmerzreizen gemeinsam ist eine Gewebeirritation, bei der körpereigene Stoffe (Histamin, Wasserstoffionen, Serotonin usw.) freigesetzt werden, die die Erregung der Schmerzrezeptoren – welche auch bei häufigen Reizungen nicht abstumpfen – herbeiführen. Man unterscheidet den gut lokalisierbaren Oberflächenschmerz (z.B. Zahnschmerzen), den ungenau lokalisierbaren, dumpfen Tiefenschmerz (nach Prellungen o. Quetschungen, Kopfschmerz usw.) und den zu Krämpfen neigenden Eingeweideschmerz (Herz, Darm, Gallenblase) sowie akute und chronische Schmerzzustände. Eine Sonderform stellt der Phantomschmerz dar. Starke schmerzhafte Vorgänge sind mit vegetativen Begleiterscheinungen verbunden, die sich in Blässe, Schweißausbrüchen, Erweiterung der Pupillen, Blutdruckschwankungen bis hin zum Kollaps äußern können.
keine Chance mehr“, so Dr. Mehrstedt.

Vielfältige Formen der Betäubung

Montag, Mai 6th, 2013

Intraligamentären Anästhesie

Bei der Intraligamentären Anästhesie Anästhesie
Unter Anästhesie wird eine gezielte Betäubung verstanden, die Schmerzen stillt, lindert oder ihnen vorbeugt. Wird nur ein Nerv oder ein Bereich des Körpers ruhig gestellt, spricht man von lokaler Betäubung; wird der ganze Körper betroffen, von Vollnarkose. Das Anästhesiemittel wird bei der Vollnarkose über die Atemwege oder/und in die Venen gegeben. In der Zahnmedizin wird es am betroffenen Zahn oder Nerv in die Mundhöhle mit einer Spritze injiziert. Die Einstichstelle wird mitunter mit schmerzstillenden Mitteln vorbehandelt, um selbst den leichten Schmerz beim Einstich der Injektionsnadel zu verringern.
wird mit Hilfe einer sehr dünnen Nadel und einer speziellen Spritze direkt zwischen dem Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
und seinem Knochenfach eingespritzt Dies kann nötig werden, wenn mit Betäubungsarten keine völlige Schmerzfreiheit hergestellt werden kann. Daneben existieren eine Reihe von Verfahren, deren Bekanntheitsgrad noch nicht so hoch sind oder aber nur von Spezialisten angeboten werden.

Vielfältige Formen der Betäubung

Donnerstag, Mai 2nd, 2013

Oberflächenanästhesie

Abhängig von der gewählten Behandlung werden vier verschiedene Arten der Lokalanästhesie Lokalanästhesie
Örtliche Betäubung zur Ausschaltung sensibler Nerven (Schmerzausschaltung) eines bestimmten Körpergebietes vor operativen Eingriffen und/oder bei starken Schmerzen. Nur geringe Beeinflussung des Zentralennervensystems. Je nach Art und Technik unterscheidet man die Infiltrationsanästhesie, die Leitungsanästhesie und die Oberflächenanästhesie. Die pharmakologischen Substanzen zur Lokalanästhesie wirken chemisch auf die Leitfähigkeit der Nervenströme.
unterschieden. Die Oberflächenanästhesie Oberflächenanästhesie
Ausschalten der oberflächlichen Sensibilität der Haut- / Schleimhaut durch Einpinseln oder Aufsprayen eines Oberflächenanästhetikums. Wird bei ängstlichen Patienten und Kindern vor der Lokalanästhesie angewendet, damit der Einstich der Spritze weniger stark spürbar ist.
– beispielsweise mit einem Spray – dient dazu, die Schleimhaut an der Oberflächliche zu betäuben, um damit vor allem bei Kindern den Einstichschmerz der nachfolgenden Spritze zu reduzieren.