Archive for Mai, 2013

Perfekte Optik für das Gebiss – Ein Inlay aus Keramik ist nahezu unsichtbar

Freitag, Mai 31st, 2013

Lohnende Investition

Renate Bender fühlt sich wohl mit ihren Keramikinlays und ist überzeugt, dass sich die Investition gelohnt hat. In der Regel muss der Patient mit 400 bis 600 € pro Keramikinlay rechnen. Dafür hat sie nun sehr hochwertige und haltbare Füllungen erhalten, die ihren hohen ästhetischen Ansprü­chen genügen. Selbstbewusst und frei kann die Patientin lachen lachen
Lachen ist gesund!
und die Zähne zeigen – in der Gewissheit, ein makel­loses Gebiss Gebiss
Gesamtheit der Zähne des Ober- und Unterkiefers. Das erste Gebiss, die Milchzähne, besitzt 20, das bleibende Gebiss 32 Zähne. Es besteht aus einem oberen und einem unteren -> Zahnbogen.
zu haben. Zur Lebensdauer der Inlays kann sie auch selbst viel beitragen: durch gute Mundhygiene Mundhygiene
Maßnahmen zur Entfernung von Zahnbelägen mit Hilfsmitteln wie Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnstocher, Zahnseide und Wasserstrahlgeräte.
und min­des­tens einmal im Jahr eine professionelle Zahnreinigung professionelle Zahnreinigung
Hiermit werden alle Maßnahmen zusammen gefasst, die der Reinigung der Zahnoberflächen dienen. Durchgeführt werden diese Maßnahmen in der Regel von besonders weitergebildetem Personal (z.B. Prophylaxeassistentin, Dentalhygienikerin) in der zahnärztlichen Praxis. Die Professionelle Zahnreinigung beinhaltet die Entfernung von Zahnstein und anderen hartnäckigen Belägen und Verfärbungen. Anschließend werden die Zähne poliert, um eine erneute Ansiedlung der Bakterien zu erschweren. Eine regelmäßige Professionelle Zahnreinigung ist nicht nur eine kosmetische Maßnahme, sondern sie ist wesentliche Voraussetzung für die Gesunderhaltung der Zähne und des Zahnhalteapparats.
beim Zahnarzt. Dabei wer­den auch die Bereiche gesäubert, die die Patientin selbst mit Zahnbürste und Zahnseide Zahnseide
Hilfsmittel zur Reinigung der Zahnzwischenräume, besonders bei eng stehenden Zähnen. Zahnseide sollte einmal pro Tag zusätzlich zur Reinigung der Zähne mit der Zahnbürste verwendet werden.
kaum erreicht und die deshalb Angriffs­fläche für Bakterien Bakterien
Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
bieten. Denn für die noch gesunden Zähne gilt natürlich: Die beste Füllung im Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
ist gar keine – und da hilft nur eine optimale Vorsorge, zu Hause und vom Zahnarzt.

Tipps vor und nach der OP

Mittwoch, Mai 29th, 2013

Was Sie vor dem Eingriff beachten sollten:

  1. Frühstücken Sie ausreichend
  2. Nehmen Sie alle verordneten Medikamente ein
  3. Nehmen Sie sich Zeit für den Termin und halten Sie sich den Tag, wenn möglich, frei
  4. Nehmen Sie eine Begleitperson mit, wenn Sie zu Schwächeanfällen neigen
  5. Denken Sie daran, dass die Betäubung die Reaktionsfähigkeit einschränken kann. Sie sollten sich danach nicht hinter das Steuer setzen oder Maschinen bedienen. Die Betäubungswirkung kann ein bis sechs Stunden anhalten.

Zahnseide und Co.

Mittwoch, Mai 29th, 2013

Wie wichtig richtiges Zähneputzen mit Zahnbürste und Zahnpasta ist, haben wir – im Idealfall – durch Eltern und Zahnarzt von Kindheit an gelernt. Noch immer Stiefkind bei der Mundpflege ist aber der Zahnzwischenraum. Die Zahnbürste reinigt nur etwa 70 Prozent der Zahnoberfläche, der Rest liegt im Verborgenen. „Gerade hier, wo sich besonders leicht und nachhaltig Zahn- und Zahnfleischschäden entwickeln können, ist der Verbrauch an entsprechenden Hygienehilfsmitteln nach wie vor viel zu niedrig“, erklärt Zahnarzt Joachim Hoffmann von der Initiative proDente. Wissenschaftler empfehlen mindestens 1 x täglich eine Interdentalraumpflege mit Zahnseide und/oder speziellen Bürstchen, um das Erkrankungsrisiko zu mindern.

In Supermärkten, Drogerien, Apotheken und Fachgeschäften steht eine breite Palette verschiedenster Hilfsmittel für die spezielle Zwischenraumpflege bereit: Es gibt gewachste und ungewachste Zahnseide, welche, die dünn oder dick ist, und spezielle biegsame Interdentalraumbürstchen, die in die Zahnzwischenräume eingeführt werden können. Die Bürstchen ähneln kleinen Pfeifenreinigern und sollten möglichst waagerecht in die Zwischenräume eingeführt werden.

Am seidenen Faden

Bei sehr engen Zwischenräumen bietet Zahnseide jedoch nach wie vor die beste und oftmals einzige Lösung, um Beläge zu entfernen. Die gängigste Form der Zahnseide wird auf kleinen Abreißrollen angeboten und ist gewachst oder ungewachst erhältlich. Ungewachste Zahnseide fasert sich im Zahnzwischenraum auf und erfasst so die Beläge sehr gründlich. Gewachste oder spezielle teflonbeschichtete Zahnseide ist glatter und kann gerade von Anfängern leichter in den Zahnzwischenraum eingeführt werden. Sie fasert sich allerdings nicht auf, und es besteht die Gefahr, dass Wachs oder Teflon die Zahnzwischenräume verschließt. Zudem gibt es Zahnseide mit Fluorid oder Chlorhexidin, die den Bakterienbefall reduzieren.

Das Einfädeln

Das Benutzen von Zahnseide ist in Deutschland trotz Aufklärung wenig verbreitet. Viele wissen nicht, wie Sie mit dem dünnen Faden umgehen sollen. Für die richtige Handhabung bedarf es ein wenig Übung. Im Nachfolgenden erklärt proDente daher in kurzen Schritten den Gebrauch:

  • Zunächst schneidet man sich ein etwa 30 cm langes Stück Zahnseide ab.
  • Dann wickelt man jeweils ein Ende der Zahnseide um einen Mittelfinger. Die Handflächen sollten sich dabei anschauen und etwa einen Abstand von 15 cm voneinander haben.
  • Sind die Enden fixiert, dreht man die Handflächen nach unten und hält mit den Zeigefingern die Zahnseide in Position. Jetzt ist auch schon der schwierigste Teil geschafft und das „Seideln” kann begonnen werden.
  • Unter leichtem Vor- und Zurückziehen bewegt man die Seide jetzt an der Seite des Zahns von unten nach oben. So verfährt man bei allen Zahnzwischenräumen jeweils an beiden angrenzenden Zahnseiten.

Ablauf der Behandlung

Dienstag, Mai 28th, 2013

Um die individuelle Mundhygiene Mundhygiene
Maßnahmen zur Entfernung von Zahnbelägen mit Hilfsmitteln wie Zahnbürste, Zahnpasta, Zahnstocher, Zahnseide und Wasserstrahlgeräte.
besser einzuschätzen, steht vor einer PZR immer die gründliche Untersuchung der gesamten Mundhöhle Mundhöhle
Der Raum, der nach vorne durch die Lippen, nach oben durch den harten und weichen Gaumen, der sie von der Nasenhöhle trennt, seitlich durch die Wangen und nach unten durch den Mundboden begrenzt ist. Nach hinten geht die Mundhöhle in den mittleren Rachen über, der hinter den beiden Gaumenbögen liegt. Zwischen dem vorderen und dem hinteren Gaumenbögen liegt die Gaumenmandel, die zusammen mit den Rachenmandeln und der Zungenmandel einen lymphatischen Ring, den sogenannten Waldeyerschen Rachenring bilden. Mundhöhle ist die Mundspalte, die hintere die Schlund- oder Rachenenge. Die gesamte Mundhöhle ist mit Schleimhaut ausgekleidet.
. Hierbei werden mögliche Gefahrenstellen und Beläge aufgespürt und sichtbar gemacht.

Dann werden zunächst die hartnäckigen Beläge wie Zahnstein Zahnstein
Verhärteter Zahnbelag, der sich nur vom Zahnarzt mit Schaber oder Ultraschall entfernen lässt. Zahnstein entsteht aus bakterieller Plaque, die sich durch Einlagerung von Mineralien aus dem Speichel verhärtet. Die rauhe Oberfläche begünstigt weitere Auflagerungen des Zahnbelags und ist dadurch an der Entstehung von Entzündungen des Zahnfleischs beteiligt.
mit einem Ultraschallgerät gelöst. Um dann im Rahmen der PZR auch die weichen Ablagerungen möglichst schonend aus allen Winkeln zu entfernen, ist wieder Handarbeit gefragt. Mit speziellen Instrumenten, kleinen Bürstchen und Zahnseide Zahnseide
Hilfsmittel zur Reinigung der Zahnzwischenräume, besonders bei eng stehenden Zähnen. Zahnseide sollte einmal pro Tag zusätzlich zur Reinigung der Zähne mit der Zahnbürste verwendet werden.
befasst sich die Dentalhygienikerin vorsichtig mit jedem einzelnen Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
. Diese Reinigung erreicht auch die Ablagerungen, die der Patient trotz gewissenhaftem Putzen nicht entfernen kann. Beim so genannten Pulverstrahlgerät treffen ein Luft-Natriumbikarbonat-Gemisch und ein Wasserstrahl zur schnellen und schmerzlosen Entfernung von Verfärbungen wie beispielsweise Kaffee, Tee oder Nikotin aufeinander. Jetzt werden die Zähne noch auf Hochglanz poliert und mit einem schützenden Fluoridlack versehen um einen erneutes Festsetzen von Plaque Plaque
Weiche, weißliche, schwer abwischbare Zahnbeläge auf den Zahnoberflächen; hauptsächlich bestehend aus Speichelbestandteilen, Bakterien und ihren Stoffwechselprodukten. Vor allem die in der Plaque enthaltenen Streptokokken-Bakterien wandeln Zucker (aus zuckerhaltiger Nahrung) in Säuren um, die die Zahnoberflächen entkalken und so zu einer Kariesbildung führen. Plaque muss daher regelmäßig durch mechanische Zahnreinigung (z.B. Zähneputzen) entfernt werden.
und Zahnstein Zahnstein
Verhärteter Zahnbelag, der sich nur vom Zahnarzt mit Schaber oder Ultraschall entfernen lässt. Zahnstein entsteht aus bakterieller Plaque, die sich durch Einlagerung von Mineralien aus dem Speichel verhärtet. Die rauhe Oberfläche begünstigt weitere Auflagerungen des Zahnbelags und ist dadurch an der Entstehung von Entzündungen des Zahnfleischs beteiligt.
zu erschweren und das Putzen zu erleichtern.

Zahnersatz aus dem Computer

Montag, Mai 27th, 2013

Cerec ist die Bezeichnung für ein computergesteuert hergestelltes Keramik-Inlay Keramik-Inlay
Im zahntechnischen Labor individuell angefertigte Versorgung eines Zahndefektes ( s. a. Gußfüllung).
das direkt nach der Karies-Entfernung Karies-Entfernung
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
in einer Behandlung in den Zahn Zahn
Fachausdruck: Dens. Dient der Nahrungszerkleinerung und beeinflusst die Lautbildung. Der Zahn besteht aus der Zahnkrone und der Zahnwurzel. Das Zahninnere nennt man Zahnmark (Pulpa); es ist von Zahnbein (Dentin) umschlossen. Das Dentin wiederum wird im Bereich der Zahnkrone von Zahnschmelz und im Bereich der Zahnwurzel von Wurzelzement umgeben. Im Milchzahngebiss sind 20 Zähne (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht Backenzähne) vorhanden. Mit ca. sechs Jahren beginnt der Zahnwechsel. Die Milchzähne werden durch die bleibenden Zähne ersetzt und weitere bleibende Zähne wachsen dazu, so dass im bleibenden Gebiss inklusive der Weisheitszähne 32 Zähne vorhanden sind (acht Schneidezähne, vier Eckzähne, acht kleine Backenzähne (Prämolaren), zwölf große Backenzähne (Molaren)).
eingesetzt werden kann.

Mit einer speziellen Kamera wird nach dem Entfernen der Karies Karies
Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
innerhalb von Sekunden eine dreidimensionale Aufnahme des zu behandelnden Zahnes gemacht. Diese Aufnahme ermöglicht eine exakte Vermessung des gesamten Zahns und des entstandenen Lochs. Aus den gewonnen Daten konstruiert der geschulte Zahnarzt oder ein speziell ausgebildeter Zahntechniker eine passgenaue Füllung direkt am Bildschirm. Diese Daten gehen dann an eine Schleifeinheit, die die Füllung in etwa 10 Minuten aus einem Keramikblock, in der Zahnfarbe des Patienten, herausfräst. Damit ist in der gleichen Zahnarzt-Sitzung ein direktes Einsetzen des Inlays möglich.

Als Nachteil bei diesem Verfahren kommt es häufiger zu größeren Randspalten (Klebefugen), die bei einem im zahntechnischen Labor gefertigten Inlay Inlay
Im zahntechnischen Labor individuell angefertigte Versorgung eines Zahndefektes ( s. a. Gußfüllung).
, durch exakteres Arbeiten von qualifizierten Zahntechnikern, nicht auftreten.

Kleine Laster mit bösen Folgen

Donnerstag, Mai 23rd, 2013

Die Nuckelflasche ist für die Ernährung des Kleinkindes ein wichtiges Hilfsmittel. Für viele Eltern ist sie ein ständiger Begleiter. Darüber hinaus hilft sie, das unruhige Kind zu besänftigen, und sorgt für gute Laune. Aber Vorsicht! Befinden sich in der Nuckelflasche zucker- und säurehaltige Getränke, wird aus der gut gemeinten Ernährungs- und Beruhigungsmethode eine echte Gefahr für die ersten Zähne. Insbesondere das andauernde Umspülen der Zähnchen mit Zucker und Säure führt häufig zu der folgenschweren Nuckelflaschenkaries.

Zucker schädigt die Zähne nicht direkt. Vielmehr verwandeln Bakterien den Zucker aus den Getränken in Säure, die den Zahn entkalkt und langsam zerstört. Da Milchzähne beim Kauen und für die sprachliche Entwicklung eine große Rolle spielen, sollten Eltern ihren Kindern das Fläschchen nicht zum Dauernuckeln überlassen und es nur mit Wasser oder ungesüßtem Tee füllen. Dabei sollte man beim Einkauf darauf achten, dass der Kindertee wirklich keinen Zucker enthält. Es ist hilfreich zu wissen, dass Zucker viele „Gesichter“ hat. Es gibt Trauben-, Frucht-, Milch- und Rohrzucker sowie Saccharose.

„Sobald ein Baby sitzen kann, sollte man ihm das Trinken aus dem offenen Becher mit Wasser oder ungesüßtem Tee angewöhnen, um ein Dauernuckeln an der Flasche zu verhindern“, weiß Prof. Dr. Dietmar Oesterreich von der Initiative proDente.

Gesund ernähren

Babys und Kinder benötigen eine ausgewogene mineralstoff- und vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von Körper und Zähnen. Dazu gehören Milchprodukte, welche den Zähnen Kalzium und Phosphat liefern, sowie später Obst und rohes Gemüse, das die Kauaktivitäten anregt.
Außerdem spielen Fluoride in der Kariesprophylaxe bei Kindern eine zentrale Rolle.  Fluoride härten die Zähne und schützen vor Säureangriffen von Plaquebakterien. Eltern sollten daher beim Kochen fluoridhaltiges Speisesalz verwenden. Jedoch dürfen nicht gleichzeitig Fluoridtabletten verabreicht werden. Schon ab dem ersten Milchzahn sollten die Zähne einmal täglich mit einem Hauch Kinderzahnpasta mit einem Fluoridgehalt von 500 ppm gereinigt werden. Je früher ein Kind mit der richtigen Mundpflege vertraut gemacht wird, desto besser. Ein im Kindesalter erlerntes Verhalten wird meist ein Leben lang beibehalten.

Kontrolle sorgt vor

Bis zum Ende des ersten Lebensjahres sollte eine Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt erfolgen. Das hat den Vorteil, dass das Kind von Anfang an mit der Zahnarztpraxis vertraut wird und Eltern in dieser Lebensphase viele wichtige Informationen zur Mundgesundheit erhalten.

In zahlreichen Bundesländern bieten Zahnärzte den Eltern einen „Zahnärztlichen Kinderpass“ an, der die Mundgesundheit des Kindes bis zum sechsten Lebensjahr begleitet. In der Regel sieht der Kinderpass halbjährliche Vorsorgeuntersuchungen in dieser Zeitspanne vor. „Schritt für Schritt begleitet der Zahnarzt während dieser Zeit die gesunde Entwicklung des Kiefers und der Milchzähne. Altersgerechte Mundhygiene ist dabei genauso ein Thema wie zahngesunde Ernährung und die Verabreichung von Fluoriden“, erklärt Prof. Dr. Oesterreich. So ist auch das Thema „Umgang mit der Nuckelflasche“ in den Kinderpass aufgenommen worden. „Ziel ist, dass der „Zahnärztliche Kinderpass“ bereits werdenden Müttern genauso selbstverständlich mitgegeben wird wie der Mutterpass“, so Prof. Dr. Oesterreich.

Was tun nach der OP?

Donnerstag, Mai 23rd, 2013

So schonend und minimal ein Eingriff auch durchgeführt wird – bei jeder OP sollte man einige Regeln beherzigen, um schnell wieder fit zu sein:

  1. Solange die örtliche Betäubung noch zu spüren ist, sollte man nichts essen oder Heisses trinken, damit man sich nicht auf die gefühllose Lippe oder Wange beißt. Stattdessen ist das Trinken von Mineralwasser oder lauwarmem Tee in den ersten paar Stunden nach der OP ideal.
  2. Auf Alkohol, Kaffee, schwarzen Tee oder Cola sollte man mindestens vierundzwanzig Stunden nach der OP verzichten. Verzichten Sie auch auf das Rauchen, denn sie erhöhen das Risiko von Nachblutungen und verzögern die Wundheilung.
  3. Nach dem Eingriff sind leichte Schmerzen durchaus normal. In den ersten Tagen kann ein Schmerzmittel, welches der Zahnarzt in den meisten Fällen verordnet, helfen. Tendenziell müssen die Beschwerden allerdings rückläufig sein. Halten die Schmerzen allerdings darüber hinaus an oder nehmen diese sogar zu, ist es notwendig, den Zahnarzt sofort aufzusuchen. Er kann kontrollieren, ob eine Infektion Infektion
    Ansteckung: Eindringen von Mikroorganismen in einen Makroorganismus (z.B. Mensch). Die Mikroorganismen – das sind Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten – bleiben im Mensch und vermehren sich dort. Je nach Ort der Ansiedlung, Konzentration und krankheitserregendem Potential der Mikroorganismen, aber auch in Abhängigkeit von der Abwehrreaktion des Makroorganismus entsteht eine Infektionskrankheit. Infektionen in der Mundhöhle können unter anderem vom Zahn, Zahnhalteapparat oder durch therapeutische Maßnahmen (nach Zahnextraktion) ausgelöst werden. Hier wird zunächst die Entzündung behandelt, anschließend der Infektionsherd.
    der Wunde aufgetreten ist, und in diesem Fall entsprechende Behandlungen einleiten. Beachten Sie in jedem Fall die Anwendungsvorschriften der verordneten Medikamente und führen Sie keine Selbstmedikation durch.
  4. Wer die betroffene Stelle im Mund direkt nach der OP von außen kühlt, kann das Anschwellen der Wange verhindern oder wenigstens verringern. Dazu kann man ein Kühlpack verwenden, das in ein Stofftuch gewickelt werden sollte, um Unterkühlungen zu vermeiden. Man sollte über mehrere Stunden kühlen, allerdings alle 15 Minuten eine Pause von zehn bis 15 Minuten einlegen. Eingelegte Tupfer sollten zur Blutstillung 15 Minuten unter Druck im Mund verbleiben. Sofern Nachblutungen auftreten sollte wiederum ein Druckverband (z.B. sauberes Stofftaschentuch) für 30 Minuten angelegt werden. Führt dies nicht zum Erfolg muss unbedingt der Zahnarzt aufgesucht werden.
  5. Beim Schlafengehen ist eine Liegeposition mit erhöhtem Oberkörper empfehlenswert. Um Schmerzen und Schwellungen zu vermeiden, sollte der Kopf immer der höchste Punkt des Körpers sein.
  6. Auf die Wunde sollte kein Druck ausgeübt werden – nicht durch das Kauen auf dieser Seite des Gebisses, nicht durch Zunge Zunge
    Auch Lingua oder Glossa; von Schleimhaut überzogener beweglicher Muskelkörper mit vielseitigen, unterschiedlichen Funktionen: ist ein Tastorgan, durch ihre Muskelkraft entscheidend am Herunterschlucken der Nahrung beteiligt, wichtig für den Saugakt und die Sprache und ein vielfältiges Geschmacksorgan. Sie ist in die Zungenspitze, den Zungenkörper und den Zungengrund oder -wurzel unterteilt und beim gesunden Menschen von einer blassroten Farbe. Ihre Schleimhaut besitzt zahlreiche Drüsen und trägt fadenförmige Papillen (Erhabenheiten der Schleimhaut), wobei die beiden letzteren Träger von Geschmacksknospen sind. Diese Papillen bieten jeder Art von Bakterien eine ideale Lebensgrundlage (warm, feucht und nahrhaft). Durch mechanischen Druck und Reiben der Zunge am Gaumen und an den Zähnen beim Sprechen und Kauen werden die vorderen zwei Drittel und ein Großteil der Seitenränder ständig „natürlich“ gereinigt, das aus den Drüsen austretende Sekret optimiert diesen Prozess.
    , Wange oder Zahnbürste. Gerade elektrische Zahnbürsten und Mundduschen sind in der ersten Zeit nach der OP nicht zu benutzen. Allerdings ist es sehr wichtig alle anderen Regionen der Mundhöhle Mundhöhle
    Der Raum, der nach vorne durch die Lippen, nach oben durch den harten und weichen Gaumen, der sie von der Nasenhöhle trennt, seitlich durch die Wangen und nach unten durch den Mundboden begrenzt ist. Nach hinten geht die Mundhöhle in den mittleren Rachen über, der hinter den beiden Gaumenbögen liegt. Zwischen dem vorderen und dem hinteren Gaumenbögen liegt die Gaumenmandel, die zusammen mit den Rachenmandeln und der Zungenmandel einen lymphatischen Ring, den sogenannten Waldeyerschen Rachenring bilden. Mundhöhle ist die Mundspalte, die hintere die Schlund- oder Rachenenge. Die gesamte Mundhöhle ist mit Schleimhaut ausgekleidet.
    gründlich und mehrfach täglich zu putzen.
  7. Scharfe Speisen, heiße und eiskalte Getränke sowie Zitrussäfte sind zu meiden. Auch Milchprodukte sind in den ersten Tagen wegen der darin enthaltenen Laktobazillen tabu. Wegen der Infektionsgefahr durch Bakterien Bakterien
    Einzellige Kleinstlebewesen, die sich durch Zweiteilung vermehren. Man unterscheidet krankheitserregende und nicht-krankheitserregende Bakterien. Die krankheitserregenden (pathogenen) Formen können sich krankmachend (virulent) und nicht krankmachend verhalten. Bakterien, die auf Sauerstoff angewiesen sind, nennt man Aerobier; die nur in einer sauerstofffreien Umgebung wachsen, Anaerobier. In der Mundhöhle eines jeden Menschen tummeln sich rund 50 Millionen verschiedene Bakterien. Einige davon sind schädlich, z.B. das Streptoccocus mutans. Es schädigt mit sauren Stoffwechselprodukten die Zahnoberfläche. Als Folge kann Karies entstehen.
    sollten nur gekochte Speisen auf den Tisch kommen.
  8. Der Mund sollte nach der OP mit Wasser oder antibakteriellem Mundwasser Mundwasser
    Dient der Erfrischung des Atems. Unterstützendes Mittel bei der Mundhygiene teilweise mit Fluoridzusätzen. Ersetzt aber keinesfalls eine normale Mundhygiene.
    gespült werden – aber nur sehr vorsichtig und nicht direkt nach der Operation. Denn zu frühes und heftiges Spülen könnte die gerade geschlossene Wunde wieder öffnen.
  9. Nach einer OP soll man alles ruhig angehen lassen. Körperliche Belastungen wie Sport, Gartenarbeit oder Hausputz sind zu vermeiden, um den Blutdruck nicht in die Höhe zu treiben und die Heilung zu verzögern.
  10. Lassen Sie sich möglichst nach einem operativen Eingriffs nach Hause fahren, denn durch die Betäubung und die Belastung des Eingriffs kann Ihre Reaktionsfähigkeit für einige Zeit eingeschränkt sein. Halten Sie Bitte die Nachkontrolltermine bei Ihrem Zahnarzt ein.

Tiefe Entspannung

Mittwoch, Mai 22nd, 2013

Die Hypnose kommt manchmal bei Patienten mit Ängsten zum Einsatz. Das Verfahren ermöglicht eine angst- und schmerzfreie Behandlung – aber nicht ohne zusätzliche Betäubungsmittel. Bei der Hypnose wird der rationale Teil des Gehirns „abgeschaltet“. „Alles, was unangenehm ist, wird in diesem Moment ausgeblendet“, so Dr. Mehrstedt. Zahnärzte, die diese Behandlungsart anwenden, müssen zuvor eine spezielle Zusatzausbildung absolvieren.

Zur Entspannung des Patienten ist aber nicht immer eine Hypnose erforderlich; auch ganz einfache Mittel können helfen, die Angst und damit oftmals auch das Schmerzempfinden zu mindern. So kann sich der Patient mit Musik aus dem Discman ablenken und mit dem Zahnarzt ein Zeichen absprechen, mit dem er Schmerzen signalisiert. Dann unterbricht der Arzt die Behandlung. Kann der Patient darauf vertrauen, ist er wesentlich lockerer und damit weniger schmerzempfindlich. Besonders Patienten, welche mehrmals die Erfahrung gemacht haben, dass Zahnbehandlungen schmerzhaft sind, können so ihre Angst vor Schmerzen überwinden.

Karies entfernen

Mittwoch, Mai 22nd, 2013

Um den Zahn vor weiterem Schaden zu bewahren, ist in aller Regel eine zahnärztliche Behandlung unumgänglich. Mit Hilfe eines Zahnarztbohrers müssen die von der Zahnfäule betroffenen Stellen restlos entfernt werden um ihr Ausbreiten zu verhindern und den Zahn zu retten.

Dafür wird zunächst ein geeigneter Zugang zur Karies durch gesunde Zahnhartsubstanz geschaffen. Dies geschieht meist mit schnell rotierenden diamantbeschichteten Bohrern, die wassergekühlt werden, und so eine für den Zahn schädliche Hitzeentwicklung vermeiden. Um die bräunliche und weiche Karies möglichst vollständig zu entfernen, kommen dann unterschiedliche Methoden zur Anwendung:

Am häufigsten ist der Einsatz sogenannter Rosenbohrer. Diese „schaufeln“ die Karies bei geringer Drehzahl und ohne Wasserkühlung rotierend heraus. Mit Handinstrumenten – sogenannten Excavatoren – kann bei kleineren kariösen Stellen die Karies wie mit einem kleinen Löffel ausgekratzt werden. Besonders bei kleinen Kindern, bei denen der Einsatz rotierender Instrumente durch plötzliche, unkontrollierte Bewegungen zu gefährlich wäre, kann ihr Einsatz sinnvoll sein.

Während der Behandlung wird der Zahn mit einem Wasser-Luft-Gemisch (mindestens 50 ml Wasser/min) gekühlt und gleichzeitig gereinigt. Überschüssiges Wasser, Speichel und die ausgebohrte Karies entfernt die Zahnarzthelferin mit einem großen Sauger oder kleinen Speichelzieher.

Warum Anästhesie manchmal versagt

Dienstag, Mai 14th, 2013

Trotz der hohen Sicherheit bei der Lokalanästhesie Lokalanästhesie
Örtliche Betäubung zur Ausschaltung sensibler Nerven (Schmerzausschaltung) eines bestimmten Körpergebietes vor operativen Eingriffen und/oder bei starken Schmerzen. Nur geringe Beeinflussung des Zentralennervensystems. Je nach Art und Technik unterscheidet man die Infiltrationsanästhesie, die Leitungsanästhesie und die Oberflächenanästhesie. Die pharmakologischen Substanzen zur Lokalanästhesie wirken chemisch auf die Leitfähigkeit der Nervenströme.
muss sich die Zahnmedizin einem besonderen Phänomen stellen – der manchmal mangelnden Wirkung der Anästhesie Anästhesie
Unter Anästhesie wird eine gezielte Betäubung verstanden, die Schmerzen stillt, lindert oder ihnen vorbeugt. Wird nur ein Nerv oder ein Bereich des Körpers ruhig gestellt, spricht man von lokaler Betäubung; wird der ganze Körper betroffen, von Vollnarkose. Das Anästhesiemittel wird bei der Vollnarkose über die Atemwege oder/und in die Venen gegeben. In der Zahnmedizin wird es am betroffenen Zahn oder Nerv in die Mundhöhle mit einer Spritze injiziert. Die Einstichstelle wird mitunter mit schmerzstillenden Mitteln vorbehandelt, um selbst den leichten Schmerz beim Einstich der Injektionsnadel zu verringern.
. Hinter dem Sachverhalt verbergen sich vielfältige Ursachen. Die Herausforderung für den Zahnarzt besteht darin, dass bei bis zu 20% der Patienten die Betäubung nur eingeschränkt wirkt – vor allem bei der Leitungsanästhesie Leitungsanästhesie
Örtliche Betäubung, bei der der Nerv an seinem Stamm mit Anästhetikum umspritzt wird, so dass die weiterführenden Nerven und das entsprechende Versorgungsgebiet betäubt sind. Im Gegensatz zur >>Infiltrationsanästhesie.
im Unterkiefer.

Doch was heißt eingeschränkte Wirkung? Zahnmediziner verstehen darunter sowohl einen verzögerten Wirkungseintritt von 2 Minuten als auch ein bis zu 4 Stunden anhaltendes „taubes Gefühl“. Hinzu kommen in sehr seltenen Fällen Schädigungen der Nerven oder unbeabsichtigte Aufbissverletzungen. Zwar sind diese Probleme bei der so genannten Einzelzahnanästhesie (intraligamentären Anästhesie Anästhesie
Unter Anästhesie wird eine gezielte Betäubung verstanden, die Schmerzen stillt, lindert oder ihnen vorbeugt. Wird nur ein Nerv oder ein Bereich des Körpers ruhig gestellt, spricht man von lokaler Betäubung; wird der ganze Körper betroffen, von Vollnarkose. Das Anästhesiemittel wird bei der Vollnarkose über die Atemwege oder/und in die Venen gegeben. In der Zahnmedizin wird es am betroffenen Zahn oder Nerv in die Mundhöhle mit einer Spritze injiziert. Die Einstichstelle wird mitunter mit schmerzstillenden Mitteln vorbehandelt, um selbst den leichten Schmerz beim Einstich der Injektionsnadel zu verringern.
) deutlich geringer. Doch diese in letzter Zeit häufiger verwandte Methode kann nicht bei krankhaften Zahnfleischtaschen oder chirurgischen Eingriffen eingesetzt werden.

Die Gründe für eine nicht optimal erfolgte Betäubung sind vielfältig. Relativ selten sprechen Patienten auf das Lokalanästhetikum selbst nicht an. Vielmehr treten folgende Ursachen häufiger auf:

  • fehlerhafte Injektionstechnik
  • Anomalien im Verlauf des Nervs. Diese nicht vorhersehbaren Probleme lassen sich durch nachanästhesieren in benachbarte Gebiete kompensieren
  • Injektion in ein entzündetes Gebiet.
  • Hier neutralisiert der Körper – bedingt durch das saure Milieu jeder Entzündung Entzündung
    Gewebeschädigung durch mechanische (z.B. Fremdkörper), physikalische (z.B. Hitze, Kälte, UV-Licht), chemische (z.B. bakterielle Gifte, Säuren, Laugen) Reize oder Erreger (Mikroorganismen, Würmer, Insekten) mit den fünf typischen Symptomen: Rötung, Schwellung, Schmerz, Hitze und gestörte Funktion.
    – das Betäubungsmittel.
  • Individuell ausgeprägte Knochendicke.
  • psychische Faktoren
  • Biorhythmus: der Körper reagiert je nach Tageszeit unterschiedlich schmerzempfindlich
  • Genussmittel insbesondere Kaffee können Auswirkungen auf die Narkose-Wirkung Narkose-Wirkung
    Allgemeine Betäubung des gesamten Körpers mit Ausschaltung von Bewusstsein und Schmerzempfinden: durch Inhalation (Einatmung mittels spezieller Vorrichtungen) oder venöser (Einspritzen in die Vene) Zufuhr; Narkosemitteln sind auf der Grundlage von Barbituraten, Halothan, Lachgas usw. Zahnärztliche Behandlungen unter Vollnarkose werden vor allem bei Zahnbehandlungsphobikern (Angstpatienten)und Behinderten durchgeführt.
    haben.