Angst kann erlernt werden

Für Kinder und Eltern wird der Besuch beim Zahnarzt oft zur Zerreißprobe. Fremde Menschen, bedrohlich aussehende Geräte und ungewohnte Gerüche und Geräusche können Angst machen. Der Mund bleibt zu und die Angst steigert sich bei jedem Besuch. Damit es gar nicht erst so weit kommt, ist Vorsicht geboten. Denn wer als Kind gerne zum Zahnarzt geht, wird es auch als Erwachsener tun.

Mit dem ersten Milchzahn gehört die tägliche Zahnpflege zur Tagesroutine. Ab zwei Jahre sollten dann auch erste Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt zur regelmäßigen Pflicht werden. Die Vorbildfunktion spielt hier eine wichtige Rolle. Die Angst vor dem Zahnarzt wird in vielen Fällen vorgelebt und damit „erlernt“. Haben ein oder beide Elternteile Angst vor dem Zahnarzt überträgt sich das auch vermehrt auf den Nachwuchs.

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