Archive for März, 2013

Reparatur für den Milchzahn

Dienstag, März 12th, 2013

Mit sechs Monaten bricht bei den meisten Babys das erste Zähnchen durch, spätestens mit zweieinhalb Jahren sind alle zwanzig Milchzähne sichtbar. Milchzähne sind wichtig – sie ermöglichen das Kauen von fester Nahrung, fördern die richtige Sprachbildung, halten den Platz für die bleibenden Zähne frei und sind wichtig für die psychische Entwicklung des Kindes. Laut der jüngsten Deutschen Mundgesundheitsstudie ist die Zahl der kariesbefallenen bleibenden Zähne bei Kindern in den vergangenen Jahren dank verbesserter Prophylaxemaßnahmen wie die Fissurenversiegelung deutlich gesunken. Es kommt aber immer noch vor, dass eine unzureichende Pflege der Milchzähne oder der häufige Einsatz von kariesauslösenden Getränken in Saugerflaschen das Milchgebiss angreifen und zerstören.

Sind einzelne Zähne oder das Milchgebiss erst einmal kariös, ist unbedingt eine schnelle Sanierung notwendig. „Damit wird die Karies an der Ausbreitung gehindert“, erklärt Dr. Dietmar Oesterreich, ProDente-Experte und Zahnarzt. „Außerdem werden mögliche unangenehme Folgeerscheinungen ausgeschlossen und das Kariesrisiko für das bleibende Gebiss gemindert“, so Dr. Oesterreich weiter.

Stark zerstörte Milchzähne bedürfen eines hohen technischen Aufwandes. Eltern sollten bedenken, dass Kinder zu solch umfangreichen Behandlungen nicht immer bereit sind. Außerdem sind weitere diagnostische Maßnahmen wie beispielsweise Röntgenaufnahmen von Kinderzähnen nicht immer einfach durchzuführen.

Füllung oder Krone?

Die Möglichkeit der Sanierung hängt vom Zerstörungsgrad des Milchzahnes ab. „Sind die Schäden klein bis mittelgroß werden in der Regel plastische Füllungen eingesetzt“, berichtet Dr. Oesterreich aus seiner Praxiserfahrung. Die zuverlässige Füllungstechnik erfordert jedoch einige Zeit und bedarf der guten Mitarbeit und Geduld des kleinen Patienten.

Ist der Zahn stark zerstört, hilft in vielen Fällen nur noch eine konfektionierte Stahlkrone, die unter lokaler Betäubung hergestellt wird. Sie kommt primär bei den Milchbackenzähnen zum Einsatz.

Ran an die Wurzel

Bei tief zerstörten Zähnen ist oftmals eine endodontische Behandlung im Milchgebiss notwendig. Sie ist ratsam, wenn der Nerv des Zahnes angegriffen ist und der Zahn noch nicht in absehbarer Zeit dem physiologischen Zahnwechsel unterliegt. Dabei wird unter örtlicher Betäubung ein Teil oder auch der Nerv vollständig aus dem Zahn entfernt  und durch eine Füllung ersetzt. Solch umfangreiche Behandlungen werden nur durchgeführt, wenn gewährleistet ist, dass der Keim des bleibenden Zahnes nicht beschädigt wird.

Letztes Mittel: das Ziehen des Zahnes

Erst wenn der Zahnarzt nach genauer Diagnosestellung und Befundaufnahme davon überzeugt ist, dass eine Sanierung nicht sinnvoll ist, wird er den Eltern des Kindes zur vorzeitigen Extraktion des defekten Zahnes raten. „In manchen Fällen ist sogar eine vorzeitige Extraktion angezeigt, z.B. wenn der Milchzahn den Durchbruch des bleibenden Zahnes verhindert oder wenn eine kieferorthopädische Behandlung geplant ist“, weiß Dr. Oesterreich. Es kann aber auch sein, dass ein entsprechender Lückenhalter oder eine Kinderprothese für den notwendigen Platz der bleibenden Zähne sorgen muss.

Die moderne Zahnmedizin bietet also auch schon für die Kleinsten zahlreiche Möglichkeiten, die Mundgesundheit wiederherzustellen. Am besten ist es aber, diese kommen erst gar nicht zum Einsatz. Denn jeder Eingriff ist für die betroffenen Kinder mit belastenden Maßnahmen verbunden: Röntgenaufnahmen, lokale Betäubungen, evtl. sogar eine Vollnarkose. Deshalb sollten Eltern von Anfang an größten Wert auf die regelmäßige Pflege der Milchzähne und eine zahngesunde Ernährung legen.

Saubere Zähne – was der Profi besser kann

Freitag, März 8th, 2013

Nicht nur beim Lachen lachen …..
Lachen ist gesund!
Hierbei spielen die Zähne eine große Rolle. Sie erfüllen beim sprechen und essen eine wichtige Funktion. Schöne und gesunde Zähne benötigen daher die gleiche Aufmerksamkeit wie die Körper- oder Gesichtspflege. Eine professionelle Zahnreinigung professionelle Zahnreinigung
Hiermit werden alle Maßnahmen zusammen gefasst, die der Reinigung der Zahnoberflächen dienen. Durchgeführt werden diese Maßnahmen in der Regel von besonders weitergebildetem Personal (z.B. Prophylaxeassistentin, Dentalhygienikerin) in der zahnärztlichen Praxis. Die Professionelle Zahnreinigung beinhaltet die Entfernung von Zahnstein und anderen hartnäckigen Belägen und Verfärbungen. Anschließend werden die Zähne poliert, um eine erneute Ansiedlung der Bakterien zu erschweren. Eine regelmäßige Professionelle Zahnreinigung ist nicht nur eine kosmetische Maßnahme, sondern sie ist wesentliche Voraussetzung für die Gesunderhaltung der Zähne und des Zahnhalteapparats.
(PZR) ist Wellness für die Zähne: Von grundauf gereinigt, von krankmachenden Belägen wie Plaque Plaque
Weiche, weißliche, schwer abwischbare Zahnbeläge auf den Zahnoberflächen; hauptsächlich bestehend aus Speichelbestandteilen, Bakterien und ihren Stoffwechselprodukten. Vor allem die in der Plaque enthaltenen Streptokokken-Bakterien wandeln Zucker (aus zuckerhaltiger Nahrung) in Säuren um, die die Zahnoberflächen entkalken und so zu einer Kariesbildung führen. Plaque muss daher regelmäßig durch mechanische Zahnreinigung (z.B. Zähneputzen) entfernt werden.
und Zahnstein Zahnstein
Verhärteter Zahnbelag, der sich nur vom Zahnarzt mit Schaber oder Ultraschall entfernen lässt. Zahnstein entsteht aus bakterieller Plaque, die sich durch Einlagerung von Mineralien aus dem Speichel verhärtet. Die rauhe Oberfläche begünstigt weitere Auflagerungen des Zahnbelags und ist dadurch an der Entstehung von Entzündungen des Zahnfleischs beteiligt.
befreit und auf Hochglanz poliert, sollte sie regelmäßig (alle sechs Monate) die Zahnpflege unterstützen.

Massage, Sauna und Gesichtsbehandlung – die Palette der Anwendungen für einen gesunden und schönen Körper sind groß. Das gleiche Engagement sollte auch für die Zähne gelten.

 Zahnbeläge –Auflagerungen auf der Zahnoberfläche; weicher Zahnbelag aus anhaftenden Bakterienrasen (Plaque)- Im Gegensatz zum Zahnbelag sind die Speisereste noch mit Wasser abspülbar. Im weiteren Sinne versteht man unter Zahnbelag auch die harten Belägen: Zahnstein, Konkremente. Abzugrenzen sind die Zahnverfärbungen.
  Zahnverfärbungen sind nicht nur ein optischer Mangel, sondern haben eine Anziehungskraft auf bakterienhaltige Beläge, die Karies.

 Karies –Zahnfäule: Entkalkung und Verlust von Zahnhartsubstanz durch Säuren, die von Mundhöhlenbakterien aus Zucker gebildet werden.
Parodontose –laienhafte, überholte Bezeichnung für lockere Zähne mit freiliegenden Zahnhälsen. Früher als entzündungsfreie Rückbildung des Zahnfaches aufgefasst.
Die professionelle Zahnreinigung:
Hiermit werden alle Maßnahmen zusammen gefasst, die der Reinigung der Zahnoberflächen dienen. Durchgeführt werden diese Maßnahmen in der Regel von besonders weitergebildetem Personal (z.B. Prophylaxeassistentin, Dentalhygienikerin) in der zahnärztlichen Praxis. Die Professionelle Zahnreinigung beinhaltet die Entfernung von Zahnstein und anderen hartnäckigen Belägen und Verfärbungen. Anschließend werden die Zähne poliert, um eine erneute Ansiedlung der Bakterien zu erschweren. Eine regelmäßige Professionelle Zahnreinigung ist nicht nur eine kosmetische Maßnahme, sondern sie ist wesentliche Voraussetzung für die Gesunderhaltung der Zähne und des Zahnhalteapparats.
(PZR) ist ein wichtiger Baustein in der individuellen Prophylaxe um Zähne und Zahnfleisch gesund zu halten.

Quelle:“prodente“

Keine Schmerzen – keine Angst

Sonntag, März 3rd, 2013

Tiefe Entspannung

Die Hypnose Hypnose
Menschen mit großer Angst vor zahnärztlichen Behandlungen können durch Hypnose in einen schlafähnlichen Zustand versetzt werden. Die Behandlung wird im so genannten Dämmerschlaf erlebt. Äußere Reize, wie Schmerz, werden gedämpft, manchmal sogar völlig unterdrückt.
kommt manchmal bei Patienten mit Ängsten zum Einsatz. Das Verfahren ermöglicht eine angst- und schmerzfreie Behandlung – aber nicht ohne zusätzliche Betäubungsmittel. Bei der Hypnose Hypnose
Menschen mit großer Angst vor zahnärztlichen Behandlungen können durch Hypnose in einen schlafähnlichen Zustand versetzt werden. Die Behandlung wird im so genannten Dämmerschlaf erlebt. Äußere Reize, wie Schmerz, werden gedämpft, manchmal sogar völlig unterdrückt.
wird der rationale Teil des Gehirns „abgeschaltet“. „Alles, was unangenehm ist, wird in diesem Moment ausgeblendet“, so Dr. Mehrstedt. Zahnärzte, die diese Behandlungsart anwenden, müssen zuvor eine spezielle Zusatzausbildung absolvieren.

Zur Entspannung des Patienten ist aber nicht immer eine Hypnose Hypnose
Menschen mit großer Angst vor zahnärztlichen Behandlungen können durch Hypnose in einen schlafähnlichen Zustand versetzt werden. Die Behandlung wird im so genannten Dämmerschlaf erlebt. Äußere Reize, wie Schmerz, werden gedämpft, manchmal sogar völlig unterdrückt.
erforderlich; auch ganz einfache Mittel können helfen, die Angst und damit oftmals auch das Schmerzempfinden zu mindern. So kann sich der Patient mit Musik aus dem Discman ablenken und mit dem Zahnarzt ein Zeichen absprechen, mit dem er Schmerzen signalisiert. Dann unterbricht der Arzt die Behandlung. Kann der Patient darauf vertrauen, ist er wesentlich lockerer und damit weniger schmerzempfindlich. Besonders Patienten, welche mehrmals die Erfahrung gemacht haben, dass Zahnbehandlungen schmerzhaft sind, können so ihre Angst vor Schmerzen überwinden.

Gerüche und Geräusche lösen Angst aus

Sonntag, März 3rd, 2013

Atmosphäre zum Wohlfühlen schaffen

In Hotels und Geschäften hat man dieses Phänomen bereits erkannt. Hier versuchen spezielle Geruchs- und Sounddesigner dem Einkäufer ein möglichst angenehmes Gefühl zu vermitteln. Auch in vielen Zahnarztpraxen versucht man den Schrecken eines Zahnarztbesuches durch Wohlfühlatmosphäre zu begegnen. Praxisräume sind längst nicht mehr nur weiß und steril. Farben, Bilder und sogar spezielle Duftsäulen sollen zum Relaxen einladen. Freundliches Praxispersonal und ein entspannter Zahnarzt tun dann das Übrige.
Während der Behandlung können Kopfhörer mit der Lieblingsmusik, DVDs oder spezielle Videobrillen von den beängstigenden Geräuschen ablenken und so das Kopfkino überlisten.