Archive for Januar, 2013

Was ist allogener Knochenersatz?

Dienstag, Januar 29th, 2013

Allogener Knochen ist humanen Ursprungs. Er wird ausgewählten Multiorganspenden entnommen und steril verarbeitet. Er hilft Ihnen, als Patient, neuen, eigenen Knochen zu bilden.

Maßnahmen zum Knochenaufbau:

Dienstag, Januar 29th, 2013

In manchen Fällen kann der Zahnarzt ihren Kieferknochen mit Knochenersatzmarerial wieder aufbauen. In einigen Fällen ist noch ein Stabilisator, in Form eines langsam abbaubaren Materials und einer Abdeckfolie, notwendig. Diese Maßnahmen ermöglichen, dass der Knochen ungestört heilen und sich körpereigener Knochen wieder aufbauen kann. Als Alternative gibt es eine Reihe von anderen knochenersatzmaterialien, tierischen oder chemischen Ursprungs, mit strukturell und biologisch unterschiedlichen Eigenschaften sowie Eigenknochen, der Ihnen an einer anderen Körperstelle entnommen werden muss.

Frühzeitig ansprechen: Von Magersucht bis Bulimie

Dienstag, Januar 29th, 2013

Mangelernährung und ein Übermaß an Magensäure greifen massiv die Zahngesundheit an. Nicht nur für die Zähne sind die Auswirkungen von Essstörungen enorm. Bei fehlender medizinischer und psychologischer Behandlung enden Magersucht und Bulimie zum Teil tödlich. Deshalb sollte der Patient darauf angesprochen werden – eine Aufgabe, die viel psychologisches Einfühlungsvermögen abverlangt. Der Zahnarzt kann die Ursachen einer Essstörung nicht lösen, aber psychologische Beratungsstellen nennen und motivieren, diese aufzusuchen. Für eine erfolgreiche Behandlung ist das oft entscheidend. Seele und Zähne hängen eng zusammen. Psychosomatische Erkrankungen mit ihren Manifestationen im Mund-raum  sind nicht selten. Zahnärzte erweitern ihren Blickwinkel in Diagnostik und Therapie um die Psychosomatik. 

Quelle:“Lückenlos“

Spender finden – Mund auf gegen Blutkrebs

Dienstag, Januar 29th, 2013

Alle 45 Minuten bekommt ein Patient in Deutschland die Diagnose Leukämie. Eine Blutkrebsbehandlung – etwa durch eine Chemotherapie – hilft leider nicht allen Patienten. Für viele Betroffene ist die Knochenmark- bzw. Stammzellspende die einzige Überlebenschance. In Deutschland sucht jeder fünfte Patient dringend einen Spender. Dabei reicht ein einfacher, schmerzfreier Abstrich der Wangenschleimhaut, um unverbindlich in die Spenderdatei der DKMS aufgenommen zu werden.

Unter dem Motto „Mund auf gegen Blutkrebs“ engagiert sich die Bundeszahnärztekammer zusammen mit der DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei seit 2012 in einem neuen Projekt. Die Idee: Zahnärzte helfen, potentielle Spender zu finden. Der Patient erfährt in der Zahnarztpraxis, wie einfach es ist, Spender zu werden. Der Zahnarzt kann ein spezielles Set empfehlen, mit dem der Wangenabstrich bequem zuhause vorgenommen werden kann. Fragen zum Prozedere werden vom Zahnmediziner oder seinem Team kompetent beantwortet. 

Quelle:“Lückenlos“

Fehlender Biss – größeres Alzheimer-Risiko

Dienstag, Januar 29th, 2013

Die Fähigkeit, kräftig in einen harten Apfel beißen zu können, hängt offenbar mit dem Risiko zusammen, eine Demenz zu entwickeln. Das legt eine Studie schwedischer Forscher um Marti G. Parker vom Karolinska Institut in Stockholm nahe. Die Wissenschaftler hatten 557 Menschen untersucht, die 77 Jahre oder älter waren. Wie sich zeigte, wiesen diejenigen,die etwa wegen fehlenden Zähnen – Schwierigkeiten hatten, harte Speisen zu Kauen, eher kognitive Beeinträchtigungen auf solche, die noch herzhaft zubeißen konnten. Dieser Zusammenhang bestand auch, wenn Einflussfaktoren wie Geschlecht, Alter , Bildung und Gesundheitszustand berücksichtigt wurden. Die Forscher vermuten, dass bei einer geringeren Kauleistung weniger Blut ins Gehirn strömt.

Quelle:“Lückenlos“

Im Mund gesund

Dienstag, Januar 29th, 2013

– trotz Handicap und hohem Alter.

Die Mundgesundheit von Menschen mit Behinderungen, Hochbetagten oder Pflegebedürftigen ist oft mangelhaft, weil sie nicht den Zahnarzt aufsuchen oder ausreichend Mundhygiene betreiben können. Um diese Versorgungslücke zu schließen, leisten viele Zahnärzte überwiegend ehrenamtliche Arbeit, sei es durch aufsuchende Betreuung vor Ort oder in Pflegeeinrichtungen. Auch das Pflegepersonal erhält eine entsprechende Anleitung zur Mundhygiene der Patienten. Das reicht aber – auch mit Blick auf eine immer älter werdende Gesellschaft – bei weitem nicht aus.

Mit dem Konzept „Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter“ hat die Zahnärzteschaft Vorschläge für eine bessere zahnmedizinische Versorgung dieser Patienten und eine bessere Ausbildung des Pflegepersonals vorgelegt. Die politische und praktische Umsetzung dieser Vorschläge drängt. 

Quelle:“Lückenlos“

Soziales Engagement

Dienstag, Januar 29th, 2013

-Ehrenamt

Zahnmedizin ist ein Heilberuf, Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit sind Kernanliegen der Zahnärzte. Viele Zahnärzte engagieren sich darüber hinaus – ehrenamtlich: Für sozial Schwache, in Deutschland und in der ganzen Welt. Sie helfen Obdachlosen, Migranten, Kindern in sozialen Brennpunkten oder Drogenabhängigen.

Die Bundeszahnärztekammer macht sich für die gesundheitliche Chancengleichheit in unserer Gesellschaft stark, gemeinsam mit dem Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit – einem Zusammen-schluss verschiedener Gesundheitsorganisationen. 

Quelle.“Lückenlos“

Jobs schaffen – Wirtschaftsimpulse setzen

Dienstag, Januar 29th, 2013

Gut ausgebildete Zahnärzte, gemeinsam mit ihren Teams, und eine Behandlungsqualität auf höchstem Niveau: Zahnmedizin „Made in Germany“ gehört zur internationalen Spitzengruppe. Mit über 400 000 Arbeitsplätzen ist die Dentalbranche ein echter Wirtschaftsfaktor für Deutschland. Bis 2030 werden laut aktuellen Studien über 70 000 weitere Arbeitsplätze in deutschen Zahnarztpraxen, in Dentalhandel und Dentalindustrie entstehen. Deutschlands Zahnärzte spielen auch bei der Ausbildungsquote ganz vorne mit – im Übrigen mit dem höchsten Anteil von Lehrlingen mit Migrationshintergrund im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen. 

Quelle:“Lückenlos“

Zahnarzt Angst

Dienstag, Januar 15th, 2013

Angst und Panik

Phobie und Panik vor der Zahnbehandlung ist eine Phobie wo eine Angstberatung sinnvoll ist.

Phobie ist eine krankhafte Angst die Herzrasen, Übelkeit, Kurzatmigkeit, Erstickungsgefühl usw. auslösen kann.

Phobie

Angst oder Panik bei der Zahnbehandlung (Angstattacken) ist eine Phobie bzw. eine neurotische, unangemessene objektbezogene oder situationsbezogene Angstreaktion und Vermeidungsreaktion wie z.B. Zahnbehandlungsphobie, Klaustrophobie oder Agoraphobie. Das Beschwerdebild der krankhaften Angst ist abhängig von der jeweiligen Angststörung wie z.B. Generalisiertes Angstsyndrom, Panikattacken, Phobien wie Sozialphobie und spezifische Phobien.

Angst und Panik beim Hauszahnarzt

Zahnbehandlungsangst zeichnet sich durch grosse Angst, gefolgt von der Vermeidung eines Zahnarztbesuches ab.

Das Ergebnis der Zahnbehandlungsangst ist eine Verschlechterung des Gebisses, Verlust der Lebensqualität, Familienprobleme, gesundheitliche Schäden und soziale Abgrenzung. Eine angstauslösende Situation, oder auch nur der Gedanke daran, kann Symptome wie Herzrasen, Übelkeit, Kurzatmigkeit, Erstickungsgefühl, etc. auslösen.

Phobie und Panik

Als Hauptursache für die Entwicklung der Phobie und Panik sind in der Regel eigene schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit mit anderen Zahnärzten.

Oft finden sich auch als Ursache von Phobie und Panik Erzählungen und Schreckensgeschichten über zahnärztliche Massnahmen, die aus dem Umfeld aufgenommen werden. Ängstliche Eltern können Ebenfalls ihre eigenen Kinder in dieser Hinsicht negativ beeinflussen. Angst ist grundsätzlich ein wirkungsvoller Schutz vor Gefahren. Als Schutzmechanismus treten verstärkt körperliche Symptome wie Herzrasen mit Atemnot, Muskelverspannungen, Schwitzen, Schwindel und Übelkeit auf.

Quelle: „DGZMK“

Zahnarztangst – Angst vor Schmerzen

Dienstag, Januar 15th, 2013

Empfinden von Schmerzen

Schmerz ist eine komplexe subjektive Sinneswahrnehmung, die als akutes Geschehen den Charakter eines Warnsignal und Leitsignals aufweist und in der Intensität von unangenehm bis unerträglich reichen kann.

Schmerzen werden zwischen akuten Schmerzen und chronischen Schmerzen und nach ihrem Entstehungsort in Oberflächenschmerz und Tiefenschmerz unterschieden.

Das Schmerzempfinden eines Menschen ist sehr individuell, denn Schmerzen können unterschiedlich stark sein oder auch unterschiedlich stark empfunden werden.

Der Zahnschmerz entsteht wie jeder andere Schmerz durch Reize wie Kälte, Hitze, Süss, Sauer oder auch durch eine Verletzung sowie durch Entzündungen. Das Schmerzempfinden ist eine Form der Wahrnehmung wie Sehen oder Hören, denn über Schmerzrezeptoren werden die Informationen an den Nerven und an das Rückenmark „Schmerz“ bis ins Gehirn zum Thalamus geleitet, die in dieser Region den Schmerz an die Hirnrinde weitergibt, die für das körperliche Fühlen zuständig ist. Der Schmerz wird durch die wechselseitige Erregung verschiedener Hirnareale als unangenehm empfunden und kann Angst vor Schmerzen auslösen.

Quelle: „DGZMK“