Archive for Dezember, 2012

Risiko bei Implantantbehandlungen

Dienstag, Dezember 18th, 2012

Abstossungsreaktionen wie sie bei Allergien bekannt sind treten bei Zahnimplantaten extrem selten auf.

Für einen Langzeiterfolg ist eine gute Mundhygiene Voraussetzung, damit das Zahnimplantat-Risiko möglichst klein gehalten werden kann.

Um das Risiko eines Implantatverlustes klein zu halten ist die Bereitschaft zu einer einwandfreien Mundhygiene eine Grundvoraussetzung, denn Zahnimplantate sind bei mangelnder Mundhygiene infektionsanfälliger als die eigenen Zähne.

Risikofaktoren für Implantatverlust können sein:

Ungenügende Bereitschaft zur Mundhygiene
Eingeschränkte Wundheilung des Patienten
Zahnbetterkrankung (Parodontitis)
Ausgedehnte Knochendefekte
Zähneknirschen (ohne Knirscherschiene)
Psychische Erkrankungen (gilt allgemein als Risiko)

Durch die heutige Diagnostik und Planung ist das Implantatrisiko jedoch weitgehend auszuschliessen und gleicht dem Risiko einer Weisheitszahnentfernung.

Eine falsche Positionierung kann durch eine 3D-unterstützte Zahnimplantation vermieden werden.

Durch Panoramaröngen oder noch besser mit Hilfe einer Computertomographie oder Digitales Volumen Tomogramm kann die künftige Position des Zahnimplantats vor dem Eingriff genau festgelegt werden.

Die Sorge, dass es bei einer Implantatbehandlung „schiefgehen“ könnte bestimmt häufig die Entscheidung für oder gegen eine Zahnimplantation, die Implantationsbehandlung ist aber ein risikoarmer Eingriff.

Die Planung erfolgt dreidimensional am Computer und wird teilweise anhand einer individuell hergestellten Bohrschablone umgesetzt. Ausgeschlossen kann die Abstossungsreaktion durch den Körper nie und ist zu vergleichen mit künstlichen Hüftgeelenken. Das Implantat-Risiko, das es frühzeitig zu einem Implantatverlusts kommt liegt bei normalen Verhältnissen unter 1%. Nach eingehender Untersuchung kann das individuelle Risiko durch den Operateur eingeschätzt werden. Wie bei jeder anderen Operation besteht auch bei der Einbringung des Implantats die Möglichkeit, das Komplikationen wie die Verletzung von Nerven oder Blutgefässen auftreten können. Ein Misserfolg kann aber auch auftreten, wenn die Position des Zahnimplantats ungenau ist. Das Zahnimplantat-Risiko eines Misserfolges bei künstlichen Zahnwurzeln (Zahnimplantate) ist bei Rauchern erhöht. Durch Implantate kann die Lebensdauer auch von Zahnersatz verlängert werden, denn Implantatgetragener Zahnersatz hat eine längere Lebensdauer als konventioneller Zahnersatz und verursacht dadurch auch weniger Folgekosten als konventioneller Zahnersatz.

Quelle:“DGZMK“

Zahnimplantate Vorteile?

Dienstag, Dezember 18th, 2012

Ein fester Halt der „Dritten Zähne“ ist der eindrucksvollste Erfolg der Implantologie.

Häufig sind Zahnimplantate auch die einzige Möglichkeit, festen Zahnersatz anzufertigen, ohne gesunde Zahnsubstanz zu opfern.

Implantat verbessert die Kaukraft
Implantat bietet höchsten Kaukomfort
Implantat verringerter Knochenabbau
Implantat ermöglicht festen Prothesenhalt
Implantate gelten als sicher und dauerhaft
Implantat verbessert Halt der Zahnprothese
Stabilisierung der Vollprothesen durch Implantat
Implantat verringerter Druck auf die Schleimhaut
Verbesserung der Ästhetik und Lebensqualität
Kein beschleifen der Nachbarzähne notwendig
Implantate bilden mit Knochen einen sicheren Verbund
Implantat verbessert das Sprechen (Phonetik)
Implantat schützt vor weiterem Knochenabbau

Wenn Zähne durch eine Zahnbettverlust verloren gegangen sind, sind Zahnimplantate eine sinnvolle Methode, die entstandenen Zahnlücken so schonend wie möglich zu schliessen. Überbelastungen der Nachbarzähne können durch Zahnimplantate vermieden werden. Um einen totalen Knochenabbau verhindern zu können, ist es wichtig, dass man frühzeitig Zahnimplantate implantiert.

Feste Zähne werden von Zahnwurzeln oder von Zahnimplantaten gehalten.

Zahnimplantate sind eine komfortable Lösung, denn aufgrund der Vielfältigkeit der Implantatsysteme bieten sich individuelle Möglichkeiten der Zahnversorgung an.

Die individuelle Möglichkeiten der Zahnversorgung mit Zahnimplantaten reichen vom Einzelzahnersatz bis zum vollständig Zahnersatz zahnlosen Kiefer.

Ein besonderer Vorteil bietet das Implantat beim Verlust eines einzelnen Frontzahnes, denn dabei müssten bei einer konventionellen Brückenversorgung die gesunden Nachbarzähne beschliffen und überkront werden.

Bei einer Implantatversorgung bleiben die gesunden Zähne unversehrt erhalten.

Für den Verlust der eigenen Zähne gibt es verschiedene Gründe, bedeutet aber für Zahnpatienten meistes eine erhebliche Einschränkung in ganz alltäglichen Dingen wie Essen geniessen, nette Gespräche an geselligen Abenden führen, einem anderen Menschen sagen, dass man ihn mag.

Mit Implantaten kann man wieder Lächeln und ist Selbstsicherer.

Die Empfehlung von Zahnimplantaten ist keineswegs an das Alter des Zahnpatienten gebunden.

Wichtig ist nur die Zahnpflege, Prothesenpflege, Zungenpflege und Implantatpflege.

Zahnimplantate haben viele Vorteile

Zahnimplantate sitzen fest und sicher, man spürt sie nicht und sie fühlen sich an wie eigene Zähne, sodass man alles essen und verzeren kann. Beim Sprechen und Lachen kann nichts verrutschen oder herausfallen. Festsitzende Ersatzzähne fühlen sich an wie die Eigenen, niemand sieht, dass man Implantate trägt. Dank der künstlichen Zahn-Wurzeln lassen sich einzelne Zähne, durch Zahnimplantate ersetzen und grössere Zahnlücken schliessen. Zahnimplantate lassen sich selbst dann noch einpflanzen, wenn die Zähne bereits Jahrelang zuvor verloren gegangen sind. Zahnlose Oberkiefer und Unterkiefer können somit mit festsitzendem Zahnersatz versorgt werden. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht, sofern der Allgemeinzustand des Zahnimplantat-Empfängers gut ist. Die Untergrenze ergibt sich durch den Abschluss des Wachstums.

Quelle:“DGZMK“

Zahnersatz auf Implantaten

Dienstag, Dezember 18th, 2012

Zahnersatz-Aufbau kann nötig sein, um stark zerstörte und wurzelbehandelte Zähne wieder aufzubauen.

Implantat mit Zahnersatzaufbau darf nicht verwechselt werden mit einer Stiftkrone, denn ein Stiftzahn oder eine Stiftkrone ist eine Krone, die mit einem Wurzelstift im Wurzelkanal des Zahnes verankert wird.

Implantat mit Zahnersatz Aufbau

Zahnimplantate mit Zahnersatzaufbau bedeutet, eine Teamarbeit zwischen Zahnimplantologe, Zahnarzt und Zahntechniker.

Entzündungen im Mundraum oder Parodontose müssen vorgängig vom Zahnarzt behandelt werden, da ein Zahnersatz vor einer Ausheilung nicht eingesetzt werden kann.

Der Zahnchirurg setzt die Zahnimplantate nach der Zahnbehandlungs-Planung des Zahnarztes und der Zahntechniker fertigt den Zahnersatzaufbau.Der Zahntechniker hat die Aufgabe, alle zahntechnischen Werkstücke herzustellen und vorzubereiten, die benötigt werden, um eine zahnärztliche Behandlungen erfolgreich durchzuführen.

Zur Arbeit vom Zahntechniker gehören alle Arten von Zahnersatz wie Zahnprovisorium, Zahnkronen, Zahnprothesen und Zahnbrücken usw. Dabei ist es wichtig, dass der Zahnarzt inkl. Zahntechiker-Team Hand in Hand arbeitet. Nicht zu vergessen ist, dass die Arbeit des Zahntechniker-Teams ebenso wichtig ist wie die Arbeit vom Zahnarzt. Wenn ein Zahntechnisches Labor in der Lage ist, ästhetisch hervorragenden Zahnersatz zu fertigen, trägt dies massgebend zum Erfolg der Zahnbehandlung bei. Auch wichtig ist, dass Zahnarzt und der Zahnchirurg der die Zahnimplantate setzt gute Arbeit leisten. Bei einem zu kleinen Abstand oder bei einem schräg gesetzten Zahnimplantat ist es für den Zahntechniker schwierig, etwas Gutes zu machen. Die Arbeit vom Zahnarzt, Zahnimplantologe und Zahntechniker ist eine Team-Arbeit.

Implantante in Zirkon

Dienstag, Dezember 18th, 2012

Zirkonium zeichnet sich durch eine dem Titan vergleichbare Gewebsverträglichkeit aus.

Zirkonimplantate wurden seit ca. 2002 erfolgreich eingesetzt.

Zirkonoxid-Keramiken gibt es schon länger Zeit für Hüftprothesen als für Zahnkronen und Zahnbrücken in der Zahnmedizin. Die Bruchfestigkeit der Zirkonoxid-Keramiken ist min. drei mal höher als bei Titan. Die Zirkonimplantate bestehen aus einem Stück und sind weiss, was Ihr Vorteil ist. Wenn das Zahnfleisch um das Zirkonimplantat zurückgeht oder sehr dünn ist, ist keine schwarze Oberfläche wie beim Titanimplantat zu sehen. Titan und seine Verbindungen sind natürlicher Bestandteil des Organismus, ob sich die Zirkonimplantate durchsetzen ist noch nicht ganz erwiesen, denn Langzeitstudien bestehen noch nicht. N.b. „Tübinger“ oder „Münchner“ Implantate waren ebenfalls aus Keramik und von einer Misserfolgsquote gekennzeichnet. Da das Zirkon Implantat einteilig bzw. aus einem Stück bestehen, geht eine gewisse Flexiblität von der künstlichen Zahnwurzel verloren. Somit kann die Situation im Mund nicht immer nachgeahmt werden, denn die Zähne im natürlichen Kiefer stehen meist nicht wie Soldaten da. Die Entwicklung ging aber weiter, so dass heute auch Mehrteilige Zirkonimplantate af dem Markt sind.

Zirkonoxid-Zahnimplantat

Relativ neu auf dem Markt sind Keramikimplantatsysteme aus dem Werkstoff Zirkoniumdioxid (Zirkonoxid).

Das Zirkonoxid-Zahnimplantat ist ein Keramikimplantat.

Die Zahnfarbe des Zirkoniumdioxids und die biotechnischen Charakteristiken erlauben die Herstellung von biokompatiblen und ästhetischen Zahnkonstruktionen und Implantatrekonstruktionen.

Um das Langzeitverhalten von Zirkonoxid-Implantaten bzw. Dentalimplantaten aus Keramik zu untersuchen, wird seit Mitte 2003 eine durch die Ethikkommission der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg genehmigte Studie an der Bodensee Zahnklinik durchgeführt. Die Studie ist auf 7 Jahre ausgelegt, wobei im halbjährlichen Rhythmus Recall Untersuchungen erfolgen. Im Frühjahr 2005 lag die Überlebensrate der eingepflanzten (inserierten) Implantate bei über 98 Prozent. Die Einheilung der Zirkon-Implantate in den Knochen wird vom Zahnarzt als Osseintegration bezeichnet. Aufgrund der Untersuchungsergebnisse ist die Einheilungszeit der Zirkonimplantat im vergleich zu den Titanimplantaten etwas länger. Die einteiligen Zirkonimplantate müssen sofort provisorisch oder mit Zahnersatz versorgt werden, denn ein gedecktes Einheilen wie bei Titanimplantaten ist nicht möglich. Die Biokompatibilität der Dentalkeramiken muss immer auch im Zusammenhang mit den notwendigen Hilfsstoffen zum Befestigen des Zahnersatzes bzw. Kunststoffe oder Zemente gesehen werden.

Dentalimplantate aus Aluminiumoxid-Keramik

Die meisten der heute verwendeten Dentalimplantate bestehen aus hochreinem Titan, da dies besonders gewebefreundlich bzw. biokompatibel ist und mit dem Knochen einen sicheren Verbund bildet. Zwar gab es auch schon früher Dentalimplantate aus Aluminiumoxid-Keramik, die Tübinger Sofortimplantate, die ebenfalls sehr biokompatibel waren. Aufgrund ihrer geringen Biegefestigkeit brachen diese Zahnimplantate häufig unter Belastung. In den Jahren 1998 bis 2000 entwickelte ein Konstanzer Zahnarzt und ein Schweizer Zahnarzt das weltweit erste zugelassene und zertifizierte metallfreie Keramik-Implantat Z-Systems, welches aus dem Werkstoff Zirkonoxid hergestellt wird. Diese Dentalimplantate sind seit 2001 mittlerweile in der dritten Generation im Einsatz. Zirkoniumdioxid wird zur Fabrikation von Küchenmessern, industrieller Schneidwerkzeuge und thermomechanisch stark beanspruchter Teile in der Automobilindustrie und Flugzeugindustrie verwendet. Neben seiner grossen Festigkeit ist Zirkonoxid biokompatibel. Aus diesem Grunde wird Zirkoniumdioxid in der Medizin für Gehörprothesen, Fingerprothesen und Hüftprothesen und in der Zahnmedizin für Stifte, Kronenversorgung und Brückenversorgungen sowie für Zahnimplantate verwendet.

Quelle:“DGZMK“

Implantante künstliche Zahnwurzeln

Dienstag, Dezember 18th, 2012

Zahnimplantate können den Zahnersatz wie Zahnkronen und Zahnbrücken tragen.

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln und übernehmen die gleiche Funktion wie die eigenen Zahnwurzeln, da sie direkt mit dem Knochen verwachsen.

Das eingebaute Zahn-Implantat ist eine Methode des Zahnersatzes bei verlorengegangenen Zähnen und löst sehr viele Probleme, die in Verbindung mit der Prothese vorkommen können. Die herausnehmbare Prothese hat nachteilige Wirkung auf die Lebensdauer der verbliebenen eigenen Zähne. Mit Hilfe der Zahnwurzelimplantate gibt es keine Störungen und Beschwerden. Bei einem nicht vollständigen Gebiss werden durch die Künstlichen Zahnwurzeln herausnehmbare Prothesen überflüssig, denn mit Hilfe der Wurzelimplantate kann eine fix eingeklebte Brücke eingebaut werden. Der auf dem Zahnimplantat angefertigte Zahnersatz leistet einen genügenden Widerstand zur Kaukraft, ähnlich wie natürliche Zähne. Patienten mit Implantaten gewinnen das Selbstvertrauen zurück, denn mit dem Einbau des Implantates verbessert sich die Lebensqualität. Der Zahnersatz mit einem Implantat hilft auch bei Erhaltung der verbliebenen Zähne und dient damit der Gesundheit der eigenen Zähne und des Mundes. Die „Knochenimplantate“ sind aus gewebefreundlichem Material hergestellt und werden in die erforderliche Form einer natürlichen Zahnwurzel geformt, damit sie beinahe völlig mit dem Knochen verwachsen können.

Quelle:“DGZMK“

Zahnimplantant Lebensdauer?

Dienstag, Dezember 18th, 2012

Die sorgfältige Implantatplanung und Implantatbehandlung sind Voraussetzungen für den langfristigen Erfolg.

Die Implantate sind in der Langlebigkeit dem herkömmlichen Zahnersatz durchaus überlegen.

Zahnimplantate können ein Leben lang halten, wenn man sie entsprechend pflegt, denn auch sie brauchen eine Implantatpflege.

Die Lebensdauer vom Zahnimplantat wird nicht eingeschränkt, wenn man ein Zahnimplantat nicht überlastet und durch korrekte Mundhygiene entzündungsfrei hält. Durch Zahnimplantate werden nicht zuletzt auch die eigenen Zähne gesichert, was die Implantattherapie zur Stütze der Mundgesundheit macht. Nach der Implantation wird eine Röntgenaufnahmen gemacht, um die Stabilität der künstlichen Zahnwurzeln zu überprüfen. Darüber hinaus ist wichtig, dass das Zahnfleisch um die Implantate herum blass rosa ist und bei Berührung nicht zu bluten anfangen.

Wichtig für die Lebensdauer von Zahnimplantaten ist:

♦ Knochenmenge und Knochenqualität
♦ Erfahrung des Operateurs
♦ Prothetische Versorgung (Belastung und Pflegbarkeit)
♦ Gesundheitszustand des Patienten (Nachfolge-Erkrankungen)
♦ Mundhygiene (Implantatpflege)

Quelle:“DGZMK“

Implantant künstliche Zahnwurzel Zahnimplantant

Dienstag, Dezember 18th, 2012

ZAHNIMPLANTATE – Kieferknochen Rückbildung

Kieferknochen Rückbildung

Der Kieferknochenrückgang wird auch als Kieferknochenabbau oder Kieferknochenschwund bezeichnet.

Durch den Einsatz von einem Zahnimplantat wird die Knochenrückbildung vom Kieferknochen verhindert.

Der Rückgang des Kieferknochens erfolgt wie beim Bein im Gips, wenn die Muskeln nicht gebraucht werden, schwinden sie.

Gleich verhält sich der Kieferknochen, wenn dieser nicht gebraucht wird. Der Zahnpatient hat mit dem Zahnimplantat keine Zahnlücke oder Zahnlückengebiss bzw. Zahnlückenstand im Mundraum.

Zahnimplantat verhindert Rückbildung vom Kieferknochen

Das Zahnimplantat verhindert die Rückbildung des Kieferknochens. Bei der Implantologie (Zahnimplantation) werden schraubenähnliche Implantate aus Titan oder Keramik in den Kieferknochen eingepflanzt, welche dann die künstliche Zahnwurzel bilden. Nach der Implantologie erfolgt die Abheilung, sodass der eigentliche Zahnersatz aufgeschraubt werden kann. Mit diesem Zahnersatz verfügt der Zahnpatient über einen künstlichen Zahn bzw. künstliche Zähne.

Quelle:“DGZMK“

Implantant künstliche Zahnwurzel Zahnimplantant

Dienstag, Dezember 18th, 2012

Sofortimplantat

Unter Sofortimplantat versteht man die Sofortimplantation bzw. dass in der gleichen Sitzung ein Zahn mit der Zahnwurzel gezogen und durch ein Zahnimplantat als künstliche Zahnwurzel ersetzt wird.

Das Sofortimplantat erspart dem Zahnpatienten einen zusätzlichen Eingriff und ist heute eine Standardprozedur.

Voraussetzung für das Sofortimplantat bzw. sofort implantieren ist, dass der Durchmesser der Alveole nach der Extraktion eines Zahnes nicht zu gross ist.

Bei einwurzligen Zähnen, kann in der gleichen Sitzung immer ein Zahnimplantat gesetzt werden und kann teilweise direkt mit einer provisorischen Krone versorgt werden.

Das Sofortimplantat ist nicht zu verwechseln mit sofort belastbaren Zahnimplantate als Zahnersatz, denn als Sofortbelastung bezeichnet man die Versorgung des Zahnimplantates mittels eines Zahnersatzes unmittelbar anschliessend an das Setzen des Zahnimplantates. Dieser festsitzende oder abnehmbare Zahnersatz wird damit sofort belastet. Unter einer Sofortimplantation versteht man lediglich das Einsetzten eines Zahnimplantates unmittelbar anschliessend an die Extraktion des natürlichen Zahnes. Der Trend zu Sofortimplanten und damit zu Implantatformen, deren unteres Ende verjüngt ist (konische Schraubenimplantate) ist grösser geworden. Diese Implantatgeometrie kommt der natürlichen Wurzelform am nächsten und scheint insbesondere bei Sofortimplantationen sinnvoll, um die vorhandenen knöchernen Strukturen zu schonen. Die zylinderförmigen, parallelwandigen Zahnimplantate gewährleisten jedoch eine bessere Primärstabilisierung weil im Bereich der Spitze des leeren Zahnfachs eine höhere Reibung (Kräfte an der Grenzfläche zweier Körper) erreicht wird.

Quelle:“DGZMK“

Implantante sofort belastbar?

Dienstag, Dezember 18th, 2012

Sofort belastbare Zahnimplantate sind Zahnimplantat die nach der Implantation belastet werden können.

Sofortbelastung der neuen Zähne wird versprochen, das Versprechen „sofort belastbarer“ Implantate ist aber nicht immer haltbar.

Bei der Sofortbelastung wird das Zahnimplantat unmittelbar anschliessend an die Implantatinsertion mit einem Zahnersatz versorgt.

Dieser festsitzende oder abnehmbare Zahnersatz kann sofort belastet werden. Dieses Verfahren bietet einen grossen Komfort und auch einen Zeitgewinn für den Zahnpatienten. Die Sofortbelastung ist nur dann vertretbar, wenn hinreichendes Knochenvolumen und gute Knochenqualität eine stabile Verankerung der Zahnimplantate gewährleisten. Fehlen diese Voraussetzungen, ist es auf jeden Fall empfehlenswert, die Implantate unbelastet für zwei bis sechs Monate unter der vernähten Mundschleimhaut einheilen zu lassen und dann erst die prothetische Versorgung vorzunehmen. Zahnimplantate die sofort belastet werden, weisen eine schlechtere Überlebenschance auf als verzögert belastete Zahnimplantate. Dies gilt besonders bei einer Kombination von Sofortbelastung und Sofortimplantation.

Voraussetzungen für sofort belastbare Zahnimplantate

Dass das Einsetzen sofort belastbarer Zahnimplantate ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Das Zahnfleisch muss entzündungsfrei sein.
Höhe und Breite des vorhandenen Kieferknochens muss ausreichend sein
Durchmesser der Wurzel des verlorenen Zahnes muss kleiner sein als der Zahnimplantatdurchmesser, eine hohe Stabilität des Implantats vorausgesetzt…

 Quelle:“DGZMK“

Implantant Versorgungen

Freitag, Dezember 14th, 2012

ZAHNIMPLANTATE – Suprakonstruktionen

Suprakonstruktion

Die Suprakonstruktion wird auf Zahnimplantat aufgebracht

Bevor der eigentliche Zahnersatz auf dem Implantat aufgebracht werden kann, muss das Zahnimplantat einheilen.

Bei einteiligen Implantaten ragt der Implantatkopf in die Mundhöhle hinein und kann unmittelbar nach dem Einbringen durch die Schleimhaut zur Aufnahme einer nicht in Belastung stehenden provisorischen Krone beschliffen werden. Bei der offenen Einheilung überragt der am Implantatkörper fest aufsitzende Implantathals die Knochenoberfläche bis auf Zahnfleischniveau. Das Implantat steht also schon während der Einheilphase in Kontakt mit der Mundhöhle. Wenn das Implantat eingeheilt ist, muss es Implantatkappe freigelegt werden bzw. das Zahnfleisch, welches das Implantat bedeckt muss geöffnet werden. Auf das Implantat wird der Gingivaformer aufgesetzt, wellcher dafür sorgt, dass das Zahnfleisch sich so formt und die Suprakonstruktion später problemlos befestigt werden kann. Nachdem sich das Zahnfleisch der neuen Form angepasst hat, wird der Gingivaformer noch durch einen anderen ausgetauscht, welcher die exakte Form des späteren Zahnersatzes hat. Um die Suprakonstruktion passgenau herzustellen zu können, muss der Zahnarzt nach dem freilegen vom Implantatkappe einen Abdruck nehmen. Anhand von diesem Abdruck fertigt der Zahntechniker die Suprakonstruktion. Nach der Fertigung wird der Gingivaformer entfernt und das Verbindungsstück zwischen Implantat und Suprakonstruktion, der sog. Implantatpfosten, wird befestigt. Auf diesen kann die Suprakonstruktion entweder aufgeschraubt oder fest zementiert werden.

Suprakonstruktionen

Suprakonstruktionen können Zementiert oder verschraubt.

Der eigentliche Zahnersatz, welcher auf den Implantaten befestigt wird, wird als Suprakonstruktion bezeichnet.

Als Suprakonstruktion für Implantate können z.B. künstliche Zahnkronen, Teleskop Prothesen oder auch Zahnbrücken verwendet werden.

Zahnimplantatgetragene Einzelkronen oder Brückenkonstruktionen können entweder definitiv zementiert, oder über Schraubenverbindungen bedingt abnehmbar fixiert werden. Das Verbindungsstück zwischen Implantat und Suprakonstruktion ist der Implantatpfosten. Auf diesen kann die Suprakonstruktion entweder aufgeschraubt oder fest zementiert werden. Verschraubte Suprakonstruktionen, können leichter wieder abgenommen werden, sind aber schwieriger zu reinigen. Fest zementierte Suprakonstruktionen sind leichter zu reinigen, sind aber nicht einfach zu entfernen.

Vorteile von zementierten Konstruktionen:

Einfachere Konstruktionen
Geringere Kosten
Funktionelle Kauflächengestaltung (keine Okklusalschraube)
Spannungen, die beim Keramikbrand auftreten, können kompensiert werden.

Vorteile von bedingt abnehmbar, verschraubten Konstruktionen:

Vermeidung eines subgigivalen Zementspaltes
Problemlose Kontrollmögichkeit der Hygiene, auch im Bereich des Implantathalses
Problemlose Nachbesserungsmöglichkeit

Die Zahnimplantat-Hersteller bieten ein umfangreicheres Sortiment an Aufbaukomponenten für die unterschiedlichsten prothetischen Situationen an. Es treten aber Fälle auf, die mit den vorhandenen konfektionierten Komponenten nur zu einer unbefriedigenden oder keiner Lösung führen. Dabei sind nach wie vor Kreativität und handwerkliches Geschick eines jeden Zahn-Technikers gefragt. Individuelle Aufbauten, Geschiebe und Verschraubungen helfen, ein funktionell und ästhetisch optimales Ergebnis zu erzielen.

Quelle:“DGZMK“