Archive for November, 2012

Kieferknochenentzündung

Dienstag, November 13th, 2012

Jede Art von akuter Entzündung im Knochen schmerzt insbesondere wenn die Knochenhaut gespannt wird, weil die Entzündung sich den Weg nach aussen bahnen möchte.

Bei der Kieferknochenentzündung handelt es sich meist um das akute Aufflammen einer schon lange bestehenden Entzündung, die von einem toten Zahn ausgeht.

Entzündung im Kieferknochen

Wärme und Druck verstärken den Schmerz bei der Kieferknochenentzündung und Kälte lindert den Schmerz nur vorübergehend. Dieser Zustand vom Abszess ist gut beherrschbar, Gefährlich wird es, wenn sich eine Entzündung im Knochen bzw. Osteomyelitis oder auch im benachbarten Bindegewebe Phlegmone verbreitet, ohne dass es dem Körper gelingt, den Zustand abzugrenzen

Quelle:“DGZMK“

Sinusitis-Kieferhöhlenentzündung

Dienstag, November 13th, 2012

Die Symptome einer Kieferhöhlenentzündung sind meist heftig und schmerzhaft.

Zu den Nasennebenhöhlen zählen die Kieferhöhlen, Stirnhöhlen, Siebbeinzellen sowie die Keilbeinhöhle die mit ihren Hohlräume und Ausführungsgängen in die Nase oder in den Nasenrachenraum münden.

Erkrankung der Kieferhöhle

Die typischen Anzeichen einer Kieferhöhlenentzündung sind Schmerzen, ein starkes Druckgefühl, das sich im Besonderen beim Bücken und beim Treppensteigen verschlimmert, sowie eitriger Sekretfluss aus der Nase. Oberkieferseitenzähne und Kieferhöhle liegen anatomisch eng zusammen, sodass Erkrankungen der Kieferhöhle, im Besonderen eitrige Entzündungen, auf die Zähne übergreifen können. In wenigen Fällen kommen direkte Gefässverbindungen zwischen der Kieferhöhle und der Pulpa vor, so dass eine Überleitung der Infektion möglich ist.

Entzündung Kieferhöhle

Entzündete Kieferhöhlen können stechende bis ziehende oder drückende, pochende Schmerzen auslösen, die sich wie Zahnschmerzen anfühlen, denn die Zahnwurzeln der oberen Seitenzähne berühren unmittelbar den Boden der Kieferhöhle. Der Druck wird dabei typischerweise unter dem Auge, der bei herunterhängendem Kopf nach vorne oder beim Auftreten stärker.

Quelle:“DGZMK“

Akute Zahnschmerzen

Dienstag, November 13th, 2012

Akute Zahnschmerzen sind Schmerzen im Kieferbereich die pulsierend, stechend, bohrend, klopfend, dumpf oder ziehend sein können.

Chronische Entzündungen der Zähne können klinisch unauffällig sein und über eine lange Zeit bestehen.

Akute Zahnschmerzen entstehen im Bereich des Kiefers, bedingt durch Zahnerkrankungen oder Erkrankung vom Zahnhalteapparat.

Akute Zahnschmerzen entstehen vielfach durch Pulpitis, eine Entzündungen des Zahnmarks. In Abhängigkeit von der Immunsituation der Pulpa können akute Entzündungsformen in chronische übergehen oder auch umgekehrt. Bei der Pulpitis treten akute Spontanschmerzen auf die typischerweise schlagartig als Schmerzattacken beginnen und wesentlich länger anhalten als bei der Zahnkaries bzw. Karies-Zahnschmerzen. Die akuten Zahnschmerzen von Entzündungen des Zahnmarks sind aber meistens durch eine bakterielle Infektion im Rahmen eines Kariesbefalls der Zähne bedingt, sodass die Zähne stark temperaturempfindlich sind. Die Zähne sind bei einer darauffolgenden Nekrose der Pulpa mit einer Begleitentzündung des apikalen Parodonts auch aufbissempfindlich. Die infizierte Nekrose stellt eine Zersetzung der abgestorbenen Zahnnerven durch eine bakterielle Mischinfektion dar, wo bis zu 10 Millionen Bakterien daran beteiligt sein können. Der Zahnschmerz tritt meist an der Position der „Zahnentzündung“ auf, kann aber in eine andere Region vom jeweiligen Kiefer oder ins Ohr, das Auge, die Schläfe oder den Hals projiziert werden.

Quelle:“DGZMK“

Zahnfleisch- die Gingiva

Dienstag, November 13th, 2012

Gingiva ist das eng am Zahnhals anliegende Zahnfleisch.

Das Zahnfleisch bedeckt den Kieferknochen wobei die Zahnfleischfarbe hellrosa sein sollte.

Zahnfleischfarbe

Gesundes Zahnfleisch umschliesst den Zahn fest mit einem leichten Wellenprofil und weist eine hellrosa Farbe auf.

Das Zahnfleisch bedeckt den Kieferknochen und sitzt, wenn es gesund ist, wie ein Kragen stramm und eng am Zahnhals. Gesundes Zahnfleisch ist straff, von blass-rosa Farbe, hat eine leicht gestippelte Oberfläche wie die Haut einer Orange und blutet nicht bei Berührung.

Zahnfleisch

Das Zahnfleisch bedeckt die Zähne im Zahnhalsbereich inkl. Ränder vom Alveolarknochen.

Ein schönes Lächeln entsteht aus einem harmonisches Miteinander von Zähnen und Zahnfleisch.

Wenn sich das Zahnfleisch zurückzieht, was Zahnfleischschwund bedeutet, kann dies eine Verschlechterung des kosmetischen Gesamtbildes bedeuten. Das Zahnfleisch bedeckt den Kieferknochen und umschliesst den empfindlichen Zahnhals. Das Zahnfleisch (lat. Gingiva) ist das Deckgewebe bestehend aus dem mehrschichtigen Plattenepithel und ist ein Bestandteil des Zahnhalteapparates. Supragingival bedeutet oberhalb des Zahnfleischsaumes am Zahn gelegen und wird häufig im Zusammenhang mit Zahnsteinbildung gebraucht.

Das Zahnfleisch Ginigva bildet eine Manschette um jeden Zahn, der Rand des Zahnfleisches ist dabei in Richtung Zahnwurzel eingestülpt, so dass eine kleine Furche Tiefe entsteht.

Bei gesunden parodontalen Verhältnissen beträgt die Sondierungstiefe beim Menschen nicht mehr als 2 mm.

Erweiterungen der Zahnfleischfurche werden als Zahnfleischtasche bezeichnet.

Die Furche zwischen Zahn und Zahnfleisch heisst Sulcus gingivae bzw. Zahnfleischfurche.

Das dieser Furche zugewandte Epithel ist das innere Saumepithel. Dieses wird in das frei am Zahn gleitende Sulkusepithel und das durch Hemidesmosomen mit dem Wurzelzement verbundene Haftepithel unterteilt. Das dreiecksförmige Zahnfleisch zwischen den Zähnen wird als Interdentalpapille (Papilla interdentalis), die Grenzlinie zwischen dem Zahnfleisch und der verschieblich dunkelroten Mundschleimhaut (Mucosa) als Mukogingivallinie bezeichnet. Eine regelmässige Reinigung des Sulcus von bakteriellen Belägen und Speiseresten ist notwendig, um einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis) vorzubeugen, die sich schnell unbemerkt in eine Parodontitis entwickeln kann. Subgingival bezeichnet den Raum unterhalb des Zahnfleischsaumes bzw. in der Zahnfleischtasche oder unter dem Zahnfleisch resp. unterhalb des Zahnfleischsaums gelegen. Der Entzündungsprozess bei der Parodontitis führt unbehandelt zu einem fortschreitenden Kiefer-Knochenabbau bzw. zu Knochentaschen das vertikale Einbrüche im Kieferknochen sind.

Quelle:“DGZMK“

Der freiliegende Zahnhals

Dienstag, November 13th, 2012

Das Zahnfleisch schützt Zahnhals und Kieferknochen sowie den unteren Teil des Zahnes vor schädlichen Bakterien, denn wandern Bakterien bis zur Zahnwurzelspitze vor, führt dies zu Zahnausfall.

Gingivoplastik ist die „Operative Gestaltung“ des Zahnfleischrandes und Gingival besagt, zum Zahnfleisch gehörend, das Zahnfleisch betreffend oder zum Zahnfleisch hin.

Zahnfleisch schützt den Zahnhals

Das Zahnfleisch schützt den empfindlichen Zahnhals und hält den Zahn im Kieferknochen fest.

Das Zahnfleisch (Gingiva) bedeckt den Kieferknochen und umschliesst den Zahnhals, d.h. es ist das dem Zahnhals anliegende Weichgewebe. Die Zahnzwischenräume werden vom Zahnfleisch mittels der spitz zulaufenden Zahnfleischpapillen ausgefüllt. Normalerweise findet man nur eine kleine Furche zwischen Zahn und Zahnfleisch. Das Zahnfleisch ist der epitheliale Bestandteil des Zahnhalteapparates. Es besteht aus einem mehrschichtigen Plattenepithel, das nur wenige Hornschichten aufweist. Da eine Unterhaut (Subkutis) fehlt, ist das Zahnfleisch nicht verschiebbar und kann nicht nachgebildet werden. Die Subkutis wird auch Subkutangewebe genannt und ist ist das unter der Haut liegende Gewebe, welches aus den zwischen Bindegewebssepten liegendem Fettgewebe und den die Haut versorgenden Blutgefässen und Nerven besteht. Zahnfleischrezession ist ein lokaler Zahnfleischrückgang, wo freiliegende Zahnhälse, meist an einzelnen Zähnen ohne Zahnfleischentzündungen vielfach bedingt durch Fehlbelastungen von Zähnen oder auch Verletzungen durch unsachgemässe Mundpflege.

Quelle:“DGZMK“

Rot-Weiss-Ästhetik

Dienstag, November 13th, 2012

Verlauf Zahnfleisch

Ein schönes Lächeln wird massgeblich bestimmt durch die Zahn-Ästhetik und den Zahnfleischverlauf.

Der Zahnfleischverlauf ist für die Zahn-Ästhetik von grosser Bedeutung, denn das Zahnfleisch sollte girlandenförmig den Zähnen anliegen und die Zahnwurzel vollständig bedecken.

Ein schönes Lächeln entsteht bei einem harmonischen Miteinander von Zähnen und Zahnfleisch.

Der Übergang von Zahn zu Zahnfleisch mit seinem girlandenförmigen Verlauf bestimmt massgeblich den ästhetischen Eindruck des Lächelns.

Das Zahnfleisch und im Besonderen die Papillen benötigen eine Unterstützung durch den Kieferknochen, fehlt diese so kann das Zahnfleisch den harmonischen Verlauf nicht erhalten. Ästhetisch gut sichtbar wird der Zahnfleischrückgang erst, wenn die Knochenunterstützung nicht mehr vorhandenen ist.

Der Zahnfleischverlauf ist für die Zahn-Ästhetik von grosser Bedeutung.

Das Zahnfleisch sollte girlandenförmig den Zähnen anliegen und die Zahnwurzel vollständig bedecken.

Bei stark zurückgezogenem Zahnfleisch scheinen die Zähne zu lang und verhindern so ein schönes Lächeln.

Wenn der Kieferknochen einen Defekt erleidet, bildet sich das Zahnfleisch zurück, denn der Kieferknochen ernährt das Zahnfleisch durch Blutgefässe.

Zahnfleischverlauf korrigieren

Mit einem chirurgischen Eingriff kann der Verlauf des Zahnfleisches korrigiert werden.

Die Zahnfleischästhetik kann mikrochirurgisch verbessert werden, indem freiliegende Wurzeloberflächen plastisch gedeckt und der Zahnfleischverlauf optimiert werden. Die Behandlung der Zahnfleischrezession erfolgt durch mikrochirurgischen Zahnfleischaufbau mit und ohne Zahnfleischtransplantaten. Durch Transplantieren von lokalem Bindegewebe oder leichtem Umgestalten des Zahnfleischverlaufes lässt sich ein natürlicher Zahnfleischverlauf wieder herstellen. Ein unharmonischer Verlauf des Zahnfleisches, Zahnfleischentzündung oder (Zahnfleischrezession) können das Bild des Lächelns ebenso beeinträchtigen wie defekte Füllungen, verfärbte Zähne oder Lücken zwischen den Frontzähnen.

Quelle:“DGZMK“

Gingivitis

Dienstag, November 13th, 2012

Gingivitis ist eine oberflächliche Entzündung des Zahnfleischsaumes, verursacht durch Bakterien.

Bei der Gingivitis kommt es zu gerötetem und geschwollenem Zahnfleisch welches druckempfindlich ist und zu Blutungen neigt.

Die Gingivitis umschreibt eine Entzündung vom Zahnfleisch.

Als Erreger für Gingivitis (Parodontose) kommen alle in der Mundflora vorkommenden Bakterien in Betracht. Schmerzen sind bei der Gingivitis eher selten. Es wird unterschieden zwischen einer akuten und einer chronischen Form.

Gingivitis kann begünstigt sein durch:

Schlechte Mundhygiene
 Stress
 schlecht angepasster Zahnersatz, Kronen oder Füllungen
 Fehlerhafte Zahnstellungen, geeignet für Schlupfwinkel im Zahnfleisch
 Schwangerschaft, Pubertät und andere hormonelle Veränderungen
 Störungen des Immunsystems durch Diabetes, Leukämie etc.
 Altersschwäche

Chronisch Gingivitis oder akute Gingivitis

Unter einer Gingivitis versteht man eine Zahnfleischentzündung der Gingiva.

Die Gingivitis gehört zu den Parodontalerkrankungen bzw. zu den Erkrankungen vom Zahnhalteapparat.

Gingivitis ist eine akute oder chronische Entzündung des Zahnfleischs (Gingiva), die mit Plaque (Zahnbelag) in Verbindung steht.

Gingivitis ist eine zumeist bakteriell verursachte Entzündung vom Zahnfleisch (Gingiva) und wird nach dem zeitlichen Verlauf unterschieden, man nennt die akute Gingivitis und die chronische Gingivitis. Eine chronische Gingivitis verursacht zumeist keine Schmerzen. Die Entzündung bleibt auf das Zahnfleisch beschränkt und löst keinen Knochenabbau aus. Bei der chronischen Gingivitis kommen als Erreger alle in der Mundflora vorkommenden Bakterien in Betracht, es ist ein langsam, schleppend verlaufendes Krankheitsbild. Die Symptome der chronischen Gingivitis sind individuell sehr unterschiedlich und können neben wechselnden Entzündungsreaktionen begleitet sein von übermässigem Schleimhautwachstum. Tieferliegende Strukturen vom Zahnhalteapparat (Parodont) sind von der chronischen Gingivitis nicht betroffen.

Akute Gingivitis

Akute Gingivitis bedeutet, akute Entzündung der Gingiva mit Rötung, Schwellung sowie Absonderung eiweissreicher Flüssigkeiten des entzündlichen Prozesses bzw. Exsudation.

Ursache für die Akute Gingivitis können mechanische oder thermische Verletzungen und oder aber auch bakterielle Beläge sein. Sofern bakterielle Beläge die Ursache sind und langfristig bestehen bleiben, geht die akute Gingivitis innerhalb weniger Tage in eine chronische Gingivitis über. Eine Gingivitis ist eine Zahnfleischentzündung, welche durch Stoffwechselprodukte von Plaque-Bakterien verursacht wird. Wichtigstes Merkmal der Gingivitis ist gerötetes und geschwollenes Zahnfleisch, übler Mundgeruch und Mundgeschmack und Zahnfleischbluten, welches bei mechanischer Reizung bei der Zahnpflege rasch ausgelöst wird. Gingivitis ist oft mit Mundgeruch verbunden und erfolgt ohne Knochenabbau oder Lockerung der Zähne. Gingivitis kann mechanisch (Zahnstein), infektiös (bakteriell, Plaquebakterien), toxisch (Schwermetallvergiftung) oder hormonell (Schwangerschaftsgingivitis) bedingt sein und kann auch als Begleiterkrankung einer Allgemeinerkrankung wie Diabetes mellitus oder AIDS in erscheinung treten. Auslöser der Zahnfleischentzündung ist in der Regel eine vernachlässigte Zahnpflege und Mundpflege, sowie Erkältungskrankheiten, bei denen es zur Schwellung, Rötung und Blutung des Zahnfleisches kommt. Damit die Entzündung ausheilen kann, müssen die bakteriellen Beläge möglichst vollständig beseitigt werden. Bleibt die Entzündung unbehandelt, kann sich daraus eine Parodontitis entwickeln, die im schlechtesten Fall Zahnverlust zur Folge hat. Regelmässige Prophylaxe und sorgfältige Zahnpflege beugen einer Gingivitis wirksam vor. Mundspüllösungen unterstützen die Bekämpfung von Entzündungsprozessen, indem sie vorhandene bakterielle Beläge inaktivieren und die Neubildung von Belägen hemmen. Wird eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) nicht behandelt, geht die Entzündung auf den Kieferknochen über. Eine Sonderform der akuten Gingivitis ist die ANUG, die sich besonders bei einer nicht gesunden Lebensweise wie Stress, Alkoholabusus, Medikamentenabusus und Nikotinabusus entwickelt.

Gingivitis kann zu Parodontitis führen

Wenn die Gingivitis nicht behandelt wird, geht die Entzündung auf den Kieferknochen über, sodass man von einer Parodontitis spricht.

Diese so genannte Parodontitis führt zu einem langsamen Abbau des Zahnhalteapparates. Ursachen der Zahnfleischentzündung können neben der Plaquebildung auch virale Einflüsse sein. Vitamin-C-Mangel, Pilze oder mechanische Verletzungen von aussen können zu Gingivitis führen. Zu unterscheiden sind gingivale Erkrankungen, die unabhängig von Plaque entstehen, denn alle Formen der gingivalen Erkrankung stellen eine Unterform der Entzündliche Parodontalerkrankungen dar. Eine chronische Gingivitis kann in eine Parodontitis übergehen, oder bei einer bestehenden Parodontitis den Verlauf beschleunigen.

Quelle:“DGZMK“

Die ANUG

Dienstag, November 13th, 2012

Anzeichen einer ANUG sind hohes Fiber, starke Zahnfleischschmerzen, starker Mundgeruch und ein fauliger metallischer Geschmack.

Kennzeichen von ANUG sind neben Schmerzen ein abstossender Mundgeruch und ein verminderter Allgemeinzustand.

Eine Sonderform der akuten Gingivitis ist die ANUG bzw. die akut nekrotisierende ulzerierende Gingivitis von welcher vor allem Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 15-30 Jahren betroffen sind.

ANUG entwickelt sich besonders bei einer nicht gesunden Lebensweise wie Stress, Alkoholabusus, Medikamentenabusus und Nikotinabusus, aber auch bei einem erschwerten Zahndurchbruch (Weisheitszahn). Die Krankheit ANUG beginnt schlagartig mit einer akuten Entzündung, meist an den Frontzähnen bzw. am Zahnfleisch, das zwischen den Zähnen gelegen ist und zerstört die Interdentalpapillen. Dies bedeutet, dass nach dem Ausheilen der ANUG, die Gingiva bzw. Zahnfleisch, das epitheliale Bestandteil des Zahnhalteapparates ist, an diesen Stellen fehlt. Die Erreger sind grösstenteils kleine, grosse und mittelgrosse Spirochäten, Kokken und Stäbchenbakterien. Das Zahnfleisch im Zahnzwischenraum wird rot und kann mit einem leicht gelblichen, abwischbaren Film bedeckt sein. Die Erkrankung ist nicht ansteckend und wird durch schnell ins Gewebe eindringende Bakterien verursacht.  Die am häufigsten betroffenen Patienten von ANUG sind starke Raucher und Menschen die unter starkem Stress leiden. Voraussetzung für eine ANUG ist aber vielfach eine schlechte Mundhygiene.

Quelle:“DGZMK“

Bluten des Zahnfleischs

Dienstag, November 13th, 2012

Blutendes Zahnfleisch ist ein Anzeichen und gleichzeitig ein Alarmsignal, dass mit dem Zahnfleisch oder gleichzeitig mit den Zähnen etwas nicht in Ordnung ist.

Wiederholtes Zahnfleischbluten deutet auf eine Zahnerkrankung hin und ist ein Anzeichen für eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis).

Das Zahnfleisch blutet entweder durch chemischen, hormonellen, bakteriellen oder mechanischen Reiz.

Zahnfleischbluten ist das Resultat einer entzündlichen Erkrankung vom Zahnfleisch (Gingiva). Wenn das Zahnfleisch wiederholt blutet, deutet dies auf eine Zahnerkrankung hin wie bei Zahnschmerzen, denn Zähne senden auch durch den gereizten Zahnnerv ein Alarmsignal aus. Zahnfleischbluten wird meistens beim Zähneputzen bemerkt und ist in der Regel nicht schmerzhaft. Bei einer akuten Zahnfleischentzündung ist das Zahnfleisch gerötet, weich, angeschwollen und druckempfindlich, so dass das Kauen erschwert ist. Die Zahnfleischentzündung kann mit der Bildung von Eiter und einem schlechten Mundgeruch einhergehen, denn Kranke Zähne verursachen oft auch Mundgeruch.

Ursachen von Zahnfleischbluten

Ungenügenden Mundhygiene ist in vielen Fällen die Ursache von Zahnfleischbluten und Zahnfleischentzündungen.

Durch ungenügende Mundhygiene bilden sich Plaque und Zahnstein, die das Zahnfleisch reizen. Zahnfleischentzündung können auch durch Bakterien oder in seltenen Fällen durch Viren ausgelöst werden. Verschiedene Faktoren fördern die Entstehung einer akuten Zahnfleischentzündung, z. B. Rauchen, Trinken von Alkohol, die Einnahme von Medikamenten oder die Hormonumstellung während der Schwangerschaft. Infektionskrankheit oder Allergien können ebenfalls Zahnfleischentzündungen auslösen. Eine schlecht sitzende Zahnprothese kann eine Entzündung des Zahnfleischs verursachen und damit Zahnfleischbluten verursachen. Eine chronische oder wiederholte akute Zahnfleischentzündung kann eine Parodontitis nach sich ziehen und dadurch längerfristig die Erhaltung der Zähne gefährden.

Zahnfleisch blutet durch Entzündung im Mund

Wenn das Zahnfleisch schmerzhaft ist und stark blutet, sollte man einen Zahnarzt aufsuchen.

Blutspuren beim kräftigen Biss in den Apfel oder rötlicher Zahnpastaschaum nach dem Zähneputzen sind eindeutige Anzeichen für eine Zahnfleischentzündung. Das Zahnfleisch kann auch geschwollen sein, sich rötlich verändern oder so empfindlich sein, dass das Putzen der Zähne schmerzt. Zahnfleischbluten ist eine Entzündung des Zahnfleischs (Gingivitis) oder Zahnhalteapparates (Parodontitis). Zum Zahnhalteapparat gehören neben dem Kieferknochen die Zahnwurzeln und das Zahnfleisch.

Speisereste als Ursache für das Bluten des Zahnfleischs

Speisereste können Ursache für das Zahnfleischbluten sein, denn Speisereste sind Bakterienherde.

Die Bakterien an den Zähnen verursachen eine Entzündung vom Zahnfleisch, so dass das Zahnfleisch bluten kann. Der Zahnbelag („Plaque“) wird ebenfalls zum Bakterienherd und kann Zahnfleischbluten auslösen. Zahnspangen wie Zahnklammer, Multibracketapparaturen sowie Zahnspangenfixierungen an den Zähnen sind ebenfalls Bakterienherde und können Zahnfleischbluten und Zahnfleischentzündungen provozieren, im besonderen, wenn die Fixierungen der Zahnspange bzw. eines Innenbogens ins Zahnfleisch hineinreichen und so das Zahnfleisch gleichzeitig dauern irritieren oder verletzen.

Zahnfleischbluten kann in Verbindung mit Herzerkrankung stehen

Bakterien lösen meist eine Zahnerkrankung aus, die sich anfänglich in Form von Zahnfleischbluten, Schwellungen und Entzündungen bemerkbar macht.

Ein Zahnabszess mit einer Zahnfistel die in Verbindung zwischen der entzündeten Zahnwurzel und der Mundhöhle steht ist eine unschöne und schmerzhafte Angelegenheit die im Bereich der Zahnwurzelspitzen entsteht und ist die Bezeichnung für die Bildung von Eiter im Zahn (Eiterzahn).

Der Mund ist einer der schmutzigsten Orte im menschlichen Körper.

Schlechte Zähne und eine mangelhafte Mundhygiene können Herzerkrankungen hervorrufen, denn Personen mit mangelhafter Mundhygiene leiden häufiger unter Zahnfleischbluten, was den Zugang für ca. 700 verschiedene Bakterienarten des Mundraums zum Blutkreislauf möglich macht. Durch offene Blutgefässe, wie sie bei Zahnfleischbluten vorkommen, dringen Bakterien in die Blutlaufbahn ein, wo sie auf winzige Fragmente treffen, die Thrombozyten, welche für die Blutgerinnung bei Verletzungen verantwortlich sind. Indem sie sich an die Thrombozyten anheften, verursachen die Bakterien ein Gerinnen innerhalb des Blutgefässes, wodurch dieses teilweise blockiert wird. Das Blut kann so nicht mehr ungehindert ins Herz zurückfliessen, sodass man die Gefahr läuft, einen Herzinfarkt zu erleiden.

Mundhygiene bei Zahnfleischbluten

Beim Bluten von Zahnfleisch ist die Mundhygiene sehr wichtig.

Wenn die Zähne nicht sorgfältig und regelmässig gereinigt werden, vermehren sich die Bakterien im Mund und scheiden vermehrt Stoffwechselprodukte wie Säuren und Giftstoffe aus. Vor allem schlecht zugängliche Zahnfleischtaschen sind ein Eldorado für Bakterien sowie Speiseresten. Die bakteriellen Giftstoffe (Endotoxine) greifen das Zahnfleisch an und es entsteht eine akute Entzündung. Das Zahnfleisch ist rot gefärbt, geschwollen, blutet bei der geringsten Berührung und schmerzt. Ohne eine gute Mundhygiene vermehren sich Bakterien vermehrt und reizen das Zahnfleisch weiter. Mit der Zeit entsteht so aus der Gingivitis eine Parodontitis. Das entzündete Zahnfleisch zieht sich immer weiter zurück und der Knochen baut sich ab, was zum Zahnausfall führt. Wenn man das Zahnfleischbluten bemerkt oder das Zahnfleisch beim Zähneputzen schmerzt, sollte man den Zahnarzt aufsuchen.

Schwangerschaft und Zahnfleischbluten

Während der Schwangerschaft ist die Mundpflege gegen Zahnfleischerkrankungen besonders wichtig, denn jede Art von Zahnfleischbluten ist ein Alarmsignal.

Zahnfleischbluten während der Schwangerschaft verursacht auch bei der Schwangerschaftsgingivits vielfach keine Schmerzen und wird deshalb oft nicht ernst genug genommen. Zahnfleischerkrankungen können auch durch hormonelle Veränderungen wie Schwangerschaft, Diabetes oder Störungen der Schilddrüse entstehen. Man sollte daran Denken, dass man dem Zahnarzt sagt, dass man Schwanger ist, so dass Röntgenaufnahmen während der ersten drei Schwangerschaftsmonate vermieden werden können. Lokale Betäubung zur Zahnbehandlung ist dagegen während der gesamten Schwangerschaft unbedenklich.

Quelle:“DGZMK“

Zahnfleisch entzündet

Donnerstag, November 8th, 2012

Zahnfleischschmerzen treten bei diesem Krankheitsbild der Zahnfleischentzündung nur periodisch auf und zwischen Zahnfleisch und Wurzeloberfläche bilden sich tiefe Zahnfleischtaschen.

In diesem Stadium dieser chronischen Zahnfleischerkrankung ist eine Zahnfleischbehandlung durch den Spezialisten erforderlich.

Zahnfleischentzündung

Das Bluten von Zahnfleisch ist das wichtigste Anzeichen der Zahnfleischentzündung, das Zahnprobleme auslösen kann.

Entzündungen des Zahnfleisches führen zu sichtbaren Rötungen, Schwellungen oder Blutungen meist erst im fortgeschrittenen Zustand, wenn es vielfach bereits etwas spät ist. Eine langandauernde Gingivitis bzw. Zahnfleischentzündung kann auf den Kieferknochen, die Wurzelhaut und den Zahnzement übergreifen.

Zahnfleischentzündung mit Zahnfleischschmerzen

Schreitet eine Zahnfleischentzündung unbemerkt schleichend fort wird der umliegende Knochen und das Bindegewebe irreversibel bzw. nicht rückgängig machbar geschädigt.

Durch eine professionelle Zahnreinigung werden beim Zahnarzt zunächst der Zahnstein und die Verfärbungen auf den Zähnen beseitigt. Meist zieht sich auch das Zahnfleisch zurück sodass sich lange Zahnhälse zeigen, die Zähne sind stark Temperatur empfindlich auf heisse oder kalte Getränke oder Speisen bzw. es sind empfindliche Zähne. Im Endstadium der Parodontose lockern sich die Zähne sehr stark, sodass die lockeren Zähne ausfallen oder vom Zahnarzt durch eine Zahnextraktion entfernt werden müssen. Gleichzeitig ist diese chronische Entzündung im Zahnfleisch durch einen starken Knochenverlust (Knochenschwund) gekennzeichnet. Hat sich das Zahnfleisch weit zurückgezogen und sind die erkrankten Zähne schon weites gehend gelockert, muss vom Zahnarzt abgewogen werden, ob ein Zahnerhalt mit Gewebeaufbau (Argumentation) und einer plastischen Rekonstruktion das Zahnfleisch wieder aufgebaut werden kann.