Gangrän Schmerzen

Als eine Gangrän oder Gangräne „fressendes Geschwür bezeichnet man eine Gewebs-Nekrose, meist infolge von Blutunterversorgung, bei der das betroffene Gewebe durch Verwesung und Autolyse zerfällt und sich als Folge von Hämoglobin-Abbau verfärbt.

Früher wurde von einem trockenen Brand oder feuchten Brand resp. Wundbrand gesprochen. Der Begriff Gasbrand ist für eine infizierte Gangrän mit gasbildenden Clostridien wobei es sich um ein schnell entstehendes, infektiös-toxisches Krankheitsbild (Infektionskrankheit) von extremer Gefährlichkeit handelt.

Gangrän-Schmerzen entstehen durch ein „fressendes Geschwür“

Als eine Gangrän, seltener als Gangräne bezeichnet man eine Gewebsnekrose, meist infolge von Blutunterversorgung, bei der das betroffene Gewebe durch Verwesung und Autolyse zerfällt und sich als Folge von Hämoglobinabbau verfärbt.

Bei einer Gangrän „fressendes Geschwür“ kann der Schmerz gänzlich fehlen oder es sind anamnestisch stärkere Zahnschmerzen vor einigen Monaten zurück zu eruieren. Wegen des typischen, starken, jauchigen, ekelerregenden Geruchs in der vielfach vorhandenen kariösen Kavität fällt die Diagnose meist nicht schwer. Sollte jedoch die gangränöse Pulpa durch eine intakte Kavität verschlossen sein, kann sich in der Pulpa ein enormer Druck mit entsprechenden starken Zahnschmerzen und den Symptomen einer Pulpitis bzw. einer apikalen Ostitis aufbauen. Auch eine chronische apikale Ostitis verläuft meist völlig schmerzfrei, eine gesicherte Diagnose liefert meist das Röntgenbild. Auch bei der chronischen apikalen Ostitis gibt es typischerweise in der Anamnese die Auskunft vom Zahnpatient, vor einigen Wochen oder Monaten gab es stärkere Zahnschmerzen.

Quelle:“DGZMK“

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