Atypischer Zahnschmerzen

Charakteristisch ist für den atypischen Zahnschmerz der blitzartig einschiessende Schmerz.

Atypische Zahnschmerzen bzw. Geschichtsschmerzen sind schwer zu diagnostizieren, denn sie können durch Zahnextraktionen, entzündlichen Zahnherde oder ausgelöst werden durch schwer zu erkennende Ursachen wie Trigeminusneuralgie oder Clusterkopfschmerzen etc.

Atypische Zahnschmerzen durch solche Krankheiten wie Trigeminusneuralgie oder Clusterkopfschmerzen sind sehr heftig und schmerzhaft.

Atypische Schmerzen

Nach einer Zahnextraktion können ähnliche Schmerzzustände auftreten, die aber meist nach Ausheilung wieder verschwinden.

Meistens bestehen diese Atypische Schmerzen nach einer Zahnextraktion als Dauerschmerzen und nicht blitzartigen Attacken wie bei der Trigeminusneuralgie. Weitgehend ungeklärt ist die Ursache atypischer Zahnschmerzen (engl. atypical odontalgia), bei denen der Schmerz nicht mit einer erkennbaren physischen Beeinträchtigung von Zahn oder Zahnfleisch einhergeht. Oft geht dieser Schmerz mit einer verstärkten Druckempfindlichkeit einher. Die Dauer kann von wenigen Tagen bis zu chronischem Schmerz variieren und zugleich die schmerzende Stelle wechseln.

Trigeminusneuralgie

Bei der Trigeminusneuralgie handelt es sich um einen äusserst schmerzhaften Reizungszustand des 5. Hirnnerven, des Nervus trigeminus. Trigeminusneuralgie hält für wenige Sekunden bis zu 2 Minuten an. Die Attacken können mehrmals pro Tag über Wochen und Monate auftreten. Auslöser können Kauen, Sprechen, Schlucken, kalter Luftzug, Gesichtwaschen mit kaltem Wasser oder Zähneputzen sein. Auch Berührung im Gesicht oder Bewegungen der Gesichtsmuskulatur kommen als Ursache in Frage.

Clusterkopfschmerzen

Bei Clusterkopfschmerzen wechselt der Schmerz in rascher Reihenfolge vom Zahn, Aug, Stirn und wieder zurück und kann mehrere Stunden dauern.

Schmerzlinderung können durch Schmerzmittel nicht erreicht werden. Clusterkopfschmerzen sind die stärksten neurologischen Schmerzen unter denen Menschen leiden können und werden als Suizid-Kopfschmerz bezeichnet.

Die Ursache dieser unheilbaren Krankheit der Clusterattacken ist bisher unbekannt, eine allgemein gültige Therapie gibt es derzeit nicht.

Symptome der Clusterattacken haben eine spontane Dauer von 15 bis 180 Minuten im Durchschnitt eine 3/4 Stunde. Am häufigsten sind die Attacken nachts zwischen 1 Uhr und 2 Uhr zu beobachten. Bei vielen Patienten kommen Clusterattacken meist immer zur gleichen Zeit. Vielfach handelt es sich um 1-3 Attacken pro Tag über einen Zeitraum von 4-8 Wochen (Tage bis 4 Monate). Gefolgt von einem meist schmerzfreien Jahr um dann wieder zu kommen. Pausen können aber auch nur Monate oder bis zu 25 Jahren betragen. Nach mehreren Jahren gibt es dann leider manchmal einen Übergang in die chronische Form.

Quelle:“DGZMK“

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