Archive for Oktober, 2012

Akute Parodontitis

Dienstag, Oktober 30th, 2012

Bei einer akuten apikalen Parodontitis kommt es zu einer schmerzhaften Anschwellung des Zahnhalteapparates.

Der Zahn schmerzt bereits bei leichter Berührung und wird aufbiss- und klopfempfindlich.

Akute apikale Parodontitis

Bohrt man den Zahn auf (Trepanation) und bereitet den Wurzelkanal auf, so verspürt der Patienten bei einer akuten apikalen Parodontitis in den meisten Fällen eine sofortige Erleichterung.

Schreitet die akute Entzündung jedoch in die Markräume des umgebenden Knochens fort, so entsteht eine Knochenentzündung (Ostitis). Eine weitere Ausbreitung der Entzündung erfolgt in den meisten Fällen nach aussen zur Knochenhaut hin, wo es zu einer teilweise sehr schmerzhaften Knochenhautentzündung (Periostitis) kommt. Sobald die Entzündung die Knochenhaut durchbrochen hat, lassen die Schmerzen häufig nach. Die Entzündung dringt in das umliegende Weichgewebe ein und bildet dort ein entzündliches Infiltrat (eindringen). In jedem Stadium dieses Entzündungsweges von der Parodontitis über die Ostitis (Knochenentzündung) und Periostitis (Knochenhautentzündung) bis zum entzündlichen Weichteilinfiltrat kann es zu einer Vereiterung kommen. Der Eiter besteht dabei aus abgestorbenen weissen Blutkörperchen, eingeschmolzenem Gewebe und Krankheitserregern. Ist die Vereiterung abgekapselt, so spricht man von einem Abszess. Ist sie jedoch flächenhaft ohne erkennbare Grenze, so liegt eine Phlegmone vor. Bei einer Vereiterung in der Kieferhöhle spricht man von einem Kieferhöhlenempyem. Breitet sich die anfängliche Knochenentzündung (Ostitis) flächenhaft im Knochenmark aus, so entsteht eine Osteomyelitis (Knochenmarkentzündung). Dabei kann der erkrankte Knochenbereich absterben und als Sequester (abgestorbenes Knochenstück) abgesondert werden. Für die Schwellung im Wangenbereich wird teilweise noch der alte Ausdruck Parulis (dicke Backe) gebraucht. Dieser Begriff ist jedoch unscharf, da er nur allgemein eine Wangenschwellung beschreibt, ohne näher auf die Ursache einzugehen. Die Behandlung eines Abszesses erfolgt durch eine Inzision (Einschnitt). Der Eiter kann dadurch abfliessen und die akute Entzündung in ein chronisches Stadium übergehen. Gleichzeitig ist der Schuldige Zahn zu trepanieren (aufzubohren). Ist die akute Entzündung abgeklungen, so muss der verursachende Zahn noch definitiv versorgt oder extrahiert (entfernt) werden.

Quelle:“Lückenlos“

Herderkrankung

Dienstag, Oktober 30th, 2012

Herdentzündung oder Focus: 

Bei der Fokalinfektion kann es zu einer Streuung von Bakterien sowie ihren Stoffwechselprodukten und Abbauprodukten über den Blutweg kommen. Als Fokus (Herd) kommen aber nicht nur apikale Granulome, sondern auch chronische Mandelentzündungen, Nasennebenhöhlenentzündungen und andere Entzündungsherde bei den inneren Organen infrage. Typisch von einem Fokus (Herd) ausgehende Erkrankungen sind rheumatische Gelenkentzündungen, Entzündungen im Bereich des Herzens, Nervenentzündungen und Nierenentzündungen. Die Therapie besteht in der Sanierung des chronischen Entzündungsherds. Man kann jedoch vor der Behandlung nicht mit Sicherheit sagen, ob eine bestimmte Allgemeinerkrankung auch tatsächlich von diesem chronischen Entzündungsherd ausgeht. Aus einem apikalen Granulom kann sich weiterhin auch eine radikuläre Zyste (gutartige Hohlgeschwulst) entwickeln. Dabei wird von Epithelzellen ein Hohlraum gebildet, dessen Inhalt sich verflüssigt. Dieser Hohlraum kann sich ballonartig vergrössern und so eine Zyste (gutartige Hohlgeschwulst) bilden. Da diese Zyste von der Wurzel (Radix) ausgeht, spricht man hier von einer radikulären Zyste. Zysten können auch andere Ursachen haben. So können sie ebenfalls vom Zahnkeimgewebe (Zahnsäckchen) ausgehen. Man nennt sie dann follikuläre Zysten (kleiner Sack). Zysten wachsen sehr langsam und verursachen in der Regel keine Schmerzen. Häufig werden sie nur durch Zufall bei einer Röntgenuntersuchung festgestellt. Radikuläre Zysten können nur von pulpatoten Zähnen ausgehen. In manchen Fällen kann von einem apikalen Granulom auch eine chronische Fistel ausgehen. Dabei entwickelt sich meistens ein strangförmiger Fistelgang von der Wurzelspitze zum Vestibulum, wo man dann ein kleines Fistelmaul erkennen kann. In seltenen Fällen verläuft die Fistel nach aussen (extraoral). Das Fistelmaul liegt dann in der Regel seitlich vom Unterkiefer im Bereich der Molaren.

Quelle:“Lückenlos“

Chronisch Krank

Dienstag, Oktober 30th, 2012

Kranker Körper durch kranke Zähne

Wenn schädliche Bakterien den Zahnschmelz oder das Zahnfleisch aufgeweicht haben, können sie die Nervenbahnen und die Blutbahn erreichen und auf die Organe übergehen.

Dies führt dazu, dass andere Organe geschwächt oder geschädigt werden, was zu Erkrankungen führen kann.

Chronisch Krank durch kranke Zähne

Kranke Zähne können Krank machen

Zahnkrankheiten können zu erheblichen Schmerzen und körperlichen Schäden führen.

Gesunde Zähne sind nicht nur für ein kräftiges Zubeissen und ein strahlendes Lächeln wichtig, sondern ebenfalls für einen gesunden Körper. Defekte Zähne, schiefer Biss oder eine Fehlstellung des Kiefers sind vielfach Auslöser für Kopfschmerzen, Tinnitus, Migräne oder Verspannungen in der Nackenmuskulatur und der Rückenmuskulatur. Die Mundgesundheit beeinflusst auch das Herz sowie zahlreiche innere Organe. Tote Zähne, entzündetes Zahnfleisch, Amalgam und Weisheitszähne können für viele chronische Krankheiten verantwortlich sein. Vereiterte Wurzelspitzen können eine akute Herzerkrankung auslösen und Parodontitis kann das Risiko einer Frühgeburt erhöhen. Kranke Zähne können Mitverursacher oder sogar Auslöser für Multiple Sklerose (MS), Rheuma, Migräne, Diabetes oder Kreislaufbeschwerden sein.

Chronisch Krank durch Zahnkrankheiten

Weisheitszähne oder entzündetes Zahnfleisch können verantwortlich sein für viele chronische Krankheiten.

Kranke oder abgestorbene Zähne können im Körper Schäden anrichten wie Allergien, Blasenleiden, Rheumaschmerzen, Rückenschmerzen,  Migräne und Herz-Kreislauf-Störungen sowie Ohrenprobleme und Augenprobleme. Diese Beschwerden können in Zusammenhang mit kranken Zähnen stehen, denn in unserem Körper ist nahezu alles miteinander vernetzt.

Chronischen Krankheiten

Leiden man an Chronischen Krankheiten wie Kopfschmerzen, Rückenbeschwerden, nächtlichem Zähneknirschen, Rheuma, ständiger Müdigkeit, Herzproblemen, Schwindel, Zahnlockerung, Tinnitus usw., dann ist es möglich, dass es Krankheiten durch kranke Zähne sind, denn Zähne können Krankheiten auslösen.

Viele Ursachen für akute und chronische Erkrankungen des Körpers sind in der Region der Zähne (Zahnerkrankung), der Kiefer oder der Kiefergelenke zu finden. Störungen in diesen Gebieten können zu erheblichen gesundheitlichen Belastungen des gesamten Körpers führen, was bedeutet, dass die Erkrankung eines Zahnes nicht auf diesen beschränkt bleiben muss, sondern zu Schäden an anderen Organen führen kann. Umgekehrt kann sich eine Erkrankung eines Körperorgans durch Zahnschmerzen, ohne sichtbare Ursache, äussern. Grund dafür sind die Akupunkturmeridiane, die durch den ganzen Körper ziehen und Beziehungen zu den Zähnen bzw. den Zahnpositionen haben. Liegt ein Störherd eines Zahnes, z.B. eine Zyste, auf einem Meridian, so kann der Energiefluss dieses Meridians gestört sein, sodass der Körper krank wird.

Chronische Beschwerden durch Zahnherde

Wenn Zähne an entfernten Stellen im Organismus Beschwerden auslösen, spricht der Ganzheitliche Zahnmediziner von Herden, Zahnherden oder Zahnstörfelder.

Macht ein Zahn an entfernten Stellen Probleme, heisst das nicht, dass auch Schmerzen am Zahn verursacht werden. Chronische Beschwerden werden vielfach durch Zahnherde ausgelöst oder durch diese an der Selbstheilung gehindert. Wenn z.B. eine direkte Beziehung zwischen einem beherdeten Zahn und einem Schulterschmerz besteht, genügt es vielfach, wenn der Zahnarzt nur diesen Zahn behandelt, sodass die Schmerzen dauerhaft dadurch beseitigt sind. Kann eine Verbindung zwischen Schmerz und Zahn nicht gemacht werden, muss der Zahnarzt häufig eine totale Zahnsanierung vornehmen, um alle Herde zu entfernen.

Quelle:“Lückenlos“

Zahnbelag- Plaque

Dienstag, Oktober 30th, 2012

Zahnbelag entsteht im Besonderen dort, wo Zahnflächen nicht durch natürliche oder künstliche Reinigung belagfrei gehalten werden können.

Plaque ist der Zahnbelag der aus mehreren, komplex Schichten besteht und Eiweisse, Kohlenhydrate, Phosphate sowie Mikroorganismen enthält.

Die Plaque ist ein weisslicher Zahnbelag der nicht abspülbar ist, kann aber mit der Zahnbürste sowie Zahnzwischenraumbürste oder Zahnseide entfernt werden.

Plaque ist ein wesentlicher Faktor für die Entstehung der Zahnkrankheit Karies, denn die Bakterien im Zahnbelag leben von den Kohlenhydraten aus der Nahrung, zerlegen sie und bilden dabei Säuren, welche die Zahnoberfläche angreifen. Eine gefährliche Plaque kann innerhalb von 24 Stunden entstehen und zunächst eine Zahnfleischenztzündung (Gingivitis) verursachen, denn die in der Plaque enthaltenen Streptokokken-Bakterien wandeln Zucker aus zuckerhaltiger Nahrung in Säuren um. Durch diese Säuren wie auch der Magensäure und Erbrechen oder saurem Aufstossen (Reflux) können die Zahnoberflächen entkalkt werden und so zu einer Kariesbildung führen. Auch wenn die Zähne eine grosse Härte aufweisen, reagieren sie sehr empfindlich auf Säureeinwirkung, denn Säure löst Mineralien aus der Zahnoberfläche und macht die Zahnoberfläche weicher, sodass ein Abbau von Zahnschmelz erfolgen kann was als Zahnerusion oder Säureerosion bezeichnet wird. Aus der Plaque entsteht im Laufe der Zeit durch Anreicherung mit Kalksalzen Zahnstein, in dem ebenfalls Säure produzierende Bakterien sitzen die den Zahn schädigen. Damit kann es zu einem fauligen Verfall der unter dem Zahnbelag liegenden Zahnsubstanz und damit zu Kariösen Läsionen bzw. Defekten sowie Mundgeruch kommen. Wenn man den Zahnbelag und damit die Kariesherde nicht entfernt, wird auch der restliche Zahn angegriffen sodass Zahnlöscher entstehen können. Zahnbelag führt nicht nur zu Zahn-Karies, sondern kann auch schmerzhafte Zahnfleischentzündungen verursachen, denn die gefährliche Plaque setzt sich zwischen Zahn und Zahnfleisch und sorgt für einen Gewebeabbau rund um den Zahn.

Fluorid als Schutzschild gegen Plaque

Fluorid wie Aminfluorid als Kariesschutz bietet einen Schutz vor Zahnkaries indem es den Zahn bzw. Zahnschmelz und Dentin säureresistenter macht.

Durch den Bakterienstoffwechsel als Abbauprodukt entstehenden Säuren führen zu einer Entkalkung vom Zahn. Karies die stets an der Zahnoberfläche beginnt ist die Folge der Einwirkung organischer Säuren, im Besonderen der Milchsäure. Die Milchsäure wird in der Plaque aus Zucker von den Bakterien gebildet, besonders die Mutans-Streptokokken und die Laktobazillen. Für die den Zahn zerstörenden Kariesbakterien sind Zucker, Stärke und Zellulose die Nahrungsgrundlage. Kohlenhydrate wie Stärke oder Zucker sind neben Eiweiss und Fetten eine der Grundnahrungsmittel nicht nur für den Menschen, sondern auch für die den Zahn zerstörenden Kariesbakterien. Fast alle Karies verursachenden Bakterien im Mund, die auch als Kariesbakterien bezeichnet werden sind Milchsäurebildner. Wenn man keinen Zucker zu sich nimmt oder regelmässig perfekte Plaqueentfernung im Rahmen der Mundhygiene betreibt kann Zahnkaries als Zahnkrankheit verhindert werden. Als Vorbeugung gegen Karies ist der Einsatz von Fluoriden unverzichtbar, wenn man die Karies eindämmen möchte. Zahnpasten enthalten spezielle Wirkstoffe und Fluoride wie Fluoridegel oder Fluorudierungsschiene  zur Kariesprophylaxe. Es gibt auch eine ganz einfache Zahn-Prophylaxenmassnahme durch regelmässiges Kaugummikauen mit Zahnpflegekaugummis, den bewirken einen durch die Kaubewegung angeregten Speichelausfluss und verdünnen die Säuren bzw. neutralisieren die Säuren und fördern die Remineralisation.

Quelle:“Lückenlos“

Rückenschmerzen

Dienstag, Oktober 30th, 2012

Sensible Zähne und Zahnhälse sowie Rückenschmerzen können in Dysfunktionen des Kiefergelenks ihre Ursache haben.

Durch zu starkes Zubeissen kann es zu Verdrehungen der Wirbelsäule und Nackenverspannungen kommen.

Rückenschmerzen durch Zähne und Kiefer

Zähne können über den Kiefer bzw. Kiefergelenk Rückenschmerzen und Nackenverspannungen auslösen.

Wenig bekannt ist, dass die Ursache für die Rückenschmerzen auch in den Zähnen durch ein Kiefergelenksyndrom liegen kann, allgemein ist aber bekannt, das Bewegungsmangel, falsches Sitzen oder eine zu weiche Matratze Rückenschmerzen verursachen können. Die Liste der Funktionsstörungen durch Zähne und Zahngebiss ist lang und reicht von Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Ohrenschmerzen bis hin zum Brennen im Mund. Sehr häufig werden beim Kiefergelenksyndrom auch Knackgeräusche, Knirschgeräusche und Reibegeräusche im Kiefergelenksbereich von derartigen Störungen ausgelöst. Auch übersensible Zähne und Zahnhälse können in Dysfunktionen des Kiefergelenks ihre Ursache haben. Wenn Kieferknochen, Kiefergelenk, Zahnhalteapparat oder Zähne nicht richtig aufeinander abgestimmt sind und aus der Balance geraten, schlägt sich das sichtbar im Gesicht nieder, denn das sogenannte Dysbalancen des Kausystems haben auf den gesamten Körper Auswirkungen. Kiefergelenkbeschwerden und Zahnfehlstellung können Schmerzen in entfernten Körperteilen auslösen und sogar die Funktion und den Stoffwechsel von Organen verändern. Eine Fehlstellung der Zähne bewirkt unter Umständen Verspannungen der Muskulatur und Schmerzen in Hals, Rücken und Schultern. Bei der Diagnostik von Rückenproblemen soll deshalb auch der Zahnarzt miteinbezogen werden. In einem intakten Gebiss steht jeder Zahn in einem ganz bestimmten Kontakt zu seinem Gegenzahn. Dadurch wird die Kaukraft gleichmässig auf den Kiefer verteilt. Ist der Kontakt zwischen Zahn und Gegenzahn gestört, z.B. durch Zahnverlust, zu hoch stehende Füllungen oder schlecht sitzende Brücken und Kronen, kann dies Rückenschmerzen auslösen. Liegt im Gebiss eine Störung vor, versucht die Kiefermuskulatur durch starkes Anziehen, die Fehlstellung auszugleichen. Auf andere Zähne wird mehr Druck ausgeübt, wodurch sich Knochentaschen bilden und Zähne lockern können. Schliesslich überträgt sich der mangelnde Kontakt in der Kieferleiste auf die Wirbelsäule.  Die Backenzähne, Eckzähne und Schneidezähne sind im Kiefer fest verwurzelt und stehen somit über den Schädel in enger Verbindung mit der Wirbelsäule. Durch zu starkes Zubeissen auf einer Kieferseite verkürzen sich die Muskeln auf der anderen Seite. Dadurch kann es zu Verdrehungen der Wirbelsäule und Nackenverspannungen kommen.

Quelle: „Lückenlos“

Krank durch Amalgam

Dienstag, Oktober 30th, 2012

Die Zahnfüllungen aus Amalgam enthalten ungefähr 50 Prozent Quecksilber, das Quecksilber kann aber aus der Legierung freigesetzt werden.

Vielfach erfolgt die Freisetzung von Quecksilber in Form von Quecksilbergas, das hauptsächlich über die Lunge in den Körper aufgenommen wird.

Amalgam ist eine Legierung aus Quecksilber und anderen Metallen, z.B. Kupfer, Zinn und Silber.

Quecksilber das im Dental-Amalgam enthalten ist kann freigesetzt werden und in das umliegende Gewebe gelangen und so den Gesamtorganismus beeinträchtigen was in seltenen Fällen zu unterschiedlichen Folgen Beschwerden führen kann. Meistens kommt es durch Amalgamfüllungen nicht direkt zu einer Vergiftung und die Beschwerden sind häufig unspezifisch. Wissenschaftlich anerkannt sind bis heute lediglich die Amalgamallergie und örtliche Veränderungen der Mundschleimhaut. Die Betroffenen klagen oft über unspezifische Beschwerden wie leichte Ermüdbarkeit / Reizbarkeit / Verlust der Erinnerung / Depressive Verstimmungen / Schlafstörungen / Nachlassende Leistungsfähigkeit / Kopfschmerzen / Konzentrationsprobleme / Erhöhte Infektanfälligkeit / Erhöhte Allergieanfälligkeit / Gesichtsneuralgien / Zungenbrennen / Metallgeschmack / Geschmacksverlust oder andere Missempfindungen in der Mundhöhle. Bei der Untersuchung durch den Zahnarzt können Veränderungen feststellbar sein wie Entzündungen der Mundschleimhaut (Stomatitis) oder vom Zahnfleisch sowie Aphten bzw. Erosion der Mundschleimhaut mit weisslichem Fibrinbelag und entzündlichem Randsaum. Lichen planus oder Lichen ruber planus ist der Fachbegriff für eine flache Knötchenflechte, was eine entzündliche Erkrankung der Haut und Schleimhaut ist die zur Gruppe der Exantheme gehört. Bei grossen und stark korrodierten Amalgamfüllungen kann es zu einer perioralen Dermatitis kommen, was eine entzündliche Veränderung der Haut im zentralen Gesichtsbereich ist. Dabei ist die Haut stark gerötet und Papeln und Pustel treten auf.

Krankheiten durch Plomben und Legierungen

Bakteriengifte aus einer entzündeten Wurzel können in alle Teile des Körpers gelangen, denn jeder Zahn ist über Nerven und Blutgefässe mit unserem Organismus verbunden.

Die Folgen davon sind Entzündungen von Nebenhöhlen oder Herzklappen, Krankheiten der Augen, Nieren oder rheumatische Beschwerden. Zahnfüllungen und Legierungen können nebst Bakteriengiften demzufolge gesundheitliche Probleme auslösen. Nicht selten ist, dass der Zahnpatient dabei noch keine Zahnschmerzen verspürt.

Quelle: „Lückenlos“

Allergien durch Amalgam

Dienstag, Oktober 30th, 2012

Füllungsmaterialien dürfen nicht verwendet werden, wenn eine nachgewiesene Allergie gegen einen Bestandteil des Materials vorliegt, was auch für Amalgam gilt.

Amalgam gilt als preisgünstiger und einfach zu verarbeitender Füllungswerkstoff für Zahnfüllungen als Zahnersatz der dauerhaft ist.

Amalgam und Schwangerschaft

Bei Schwangerschaft sollen möglichst keine Amalgamfüllungen gelegt und entfernt werden.

Bei Schwangeren soll auf eine umfangreiche Füllungstherapie verzichtet werden, die über eine Notfallbehandlung bzw. Schmerzbehandlung hinausgeht. Nach derzeitigem Wissenstand gibt es keinen Beleg, dass die Belastung der Mutter mit Quecksilber aus den Amalgamfüllungen gesundheitliche Schäden beim Ungeborenen verursacht. Alternativ zu Amalgam sind Glasionomere, Kompomere und Komposite möglich.

Nierenfunktionsstörung durch Amalgam

Schwere Nierenfunktionsstörungen stellen eine Gegenanzeige für die Anwendung von Amalgam dar.

Quecksilber lagert sich unter anderem in den Nieren ab, was zu schweren Nierenfunktionsstörung führen kann, denn die Nieren sind das Hauptausscheidungsorgan für Quecksilber.

Amalgame bei Kindern

Grundsätzlich können bei Kindern alle Füllungsmaterialien verwendet werden.

Da eine Behandlung mit Amalgam zu einer Belastung des Organismus mit Quecksilber führen kann, sollte aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes sorgfältig geprüft werden, ob eine Amalgamtherapie notwendig ist, was unter Berücksichtigung einer möglichen Belastung durch andere Füllungsmaterialien zu erfolgen hat.

Gesundheitsgefährdung durch Amalgam

Amalgame sind Legierungen des Quecksilbers mit anderen Metallen zum Füllen von Zähnen.

Als bewährtes Füllungsmaterial wegen seiner einzigartigen Eigenschaften, ist Amalgam aufgrund seines Quecksilberanteils in die Kritik geraten. Gesundheitlich relevante Risiken werden in den seit Jahrhunderten bekannten toxischen (giftigen) Wirkungen des Quecksilbers gesehen. Viele Zahnärzte nutzen deshalb Alternativen zu Amalgam wie Kunststofffüllungen Goldinlays oder Keramikinlays. Bei keinem Füllungsmaterial können Nebenwirkungen ausgeschlossen werden. Daher muss die Entscheidung für Füllungsmaterial im Einzelfall unter Berücksichtigung der individuellen Situation des Patienten gefällt werden.

Risiko Amalgam

Dienstag, Oktober 30th, 2012

Dass das Quecksilber für den Menschen giftig ist, dass es aus den Amalgamfüllungen in geringen Mengen entweicht und sich in den Organen ablagert, ist wissenschaftlich bewiesen und anerkannt.

Die Frage stellt sich nur, wie hoch ist die Gefahr, dass durch ständige Abgabe von geringen Mengen von Quecksilber aus Amalgamfüllungen und Ablagerung in den Organen, irgendwelche Organschäden für den Amalgamträger können. Nach entfernen des Amalgams ist zwar die Giftquelle eliminiert, nicht aber das in den Zellen des Organismus gespeicherte Gift. Es gibt kein anderes Arzneimittel, das beim Menschen so gründlich untersucht wurde wie Amalgam. Bis heute gibt es aber keinen wissenschaftlichen Nachweis, der die immer wieder angeführten physischen und psychischen Symptome als ursächliche Nebenwirkungen des Amalgams anerkennt. Bei Kindern bis zum 6. Lebensjahr und bei Schwangeren sollte die Verwendung von Amalgam jedoch ausgesetzt werden.

Quelle: „LÜckenlos“

Amalgam Unverträglichkeit

Dienstag, Oktober 30th, 2012

Quecksilber kann sich im Körper ablagern, so in der Niere, im Hirn oder in den Haaren, doch Menschen reagieren unterschiedlich oder gar nicht auf Quecksilberablagerungen.

Menschen können mit Kopfschmerzen, Übelkeiten, Hautreizungen und anderen Symptomen reagieren, doch vielfach wird nur eine Quecksilber-Allergie oder eine Quecksilbervergiftung vermutet.

Unverträglichkeit von Amalgamfüllungen

Bekannt sind über 120 verschiedene Krankheitsbilder, die durch Amalgamfüllungen durch Amalgamunverträglichkeit verursacht werden können.

Führend bei der Amalgamunverträglichkeit sind Depressionen, Müdigkeit, Gelenkschmerzen und Entzündungen, Taubheitsgefühl, Schlafstörungen, Kopfschmerzen etc. Frühere psychische Traumen wie z.B. geschlossene Kopfverletzungen, machen das Gehirn empfänglich für die Ansammlung von Blei, Aluminium und Quecksilber. Bei Verdacht auf eine Amalgamunverträglichkeit geht man zunächst zum Hausarzt der prüft, ob die Beschwerden nicht von einer anderen Erkrankung herrühren. Mit einem Urintest oder Bluttest kann der Arzt auch die Quecksilberbelastung ermitteln. Gegebenenfalls wird der Hausarzt den Patienten zu einem allergologisch geschulten Arzt überweisen um zu testen, ob man an einer Quecksilberallergie oder Amalgamallergie leidet. Um Unverträglichkeiten auf Dentalmaterialien zu überprüfen, wird meist ein Epikutantest durchgeführt. Dabei wird ein Stoff auf die Haut gebracht der die Allergie auslösen kann und die Hautreaktion nach 24, 48 und 72 Stunden überprüft.

Quelle: „Lückenlos“

Amalgam- Vergiftung

Dienstag, Oktober 30th, 2012

Der Zahnfüllstoff Amalgam besteht aus Quecksilber, einem hochtoxischen Schwermetall aus Silber, Zinn, Zink und Kupfer.

Bei der Entfernung von Amalgam in der Zahnarztpraxis oder Zahnklinik wird das im Amalgam enthaltene Quecksilber flüchtig.

Eine Amalgamvergiftung zeigt sich nicht bei allen Menschen gleich, denn die Amalgamerkrankung bricht individuell am schwächsten Organsystem aus.

Die Amalgamerkrankung bricht vielfach bei Frauen und Männern im mittleren Alter aus. Besonders gefährdet für Amalgamvergiftung sind ungeborene Kinder, denn bis zu 50 % des gespeicherten Quecksilbers der Mutter geht auf den Fötus über.

Symptome bei Amalgamvergiftungen:

Bei der Amalgamvergiftung ist die Anfälligkeit gegenüber Infekten mit Halsentzündung, Reizhusten grippale Infekte usw. hoch. Krankheiten können aber nur teilweise einer Amalgamvergiftung zugeordnet werden. 

Mögliche Beschwerden bei der Amalgamvergiftung

Depressionen ohne Motiv, plötzlich, hin und wieder
Kopfschmerzen, plötzlich und oft
Metallgeschmack im Mund
Mangelnde Konzentrationsfähigkeit
Energie zeitweise gelähmt
Dauernde Gefahr von Reizhusten
Schlaflosigkeit
Müdigkeit, manchmal ohne Motiv plötzlich auftretend
Gedächtnisstörungen, Mühe mit dem Kurzzeitgedächtnis
Hautentzündung, massiv entzündet Kopfhaut  mit grossen Schuppen
Gelenkschmerzen die auftreten und wieder verschwinden
Herzstechen ohne Motiv resp. ohne jede körperliche Belastung auftretend
Muskelspannen und Zerschlagenheit, plötzlich und oft ohne Motiv
Zittern, hin und wieder an Armen und Augenliedern
Nervenstörung, Missempfindungen an den Füssen oder am ganzen Körper
Polyneurotische Symptome, mehrfach nervliche Störungen
Sprachstörungen, Stottern kann durch Amalgammetalle begünstigt sein
Wetterempfindlichkeit, Wetterfühligkeit
Aufgedunstetes Gefühl an der Handinnenseiten
Zungenerkrankungen, Fieberbläschen, Herpes 1 Woche lang ca. alle 3 Monate
Hautrötungen an den Innenseiten der Hände und der Oberarme
Haarausfall, durch eine Kombination von Amalgammetallen und vergifteten Lebensmitteln
Schwächegefühl, Schwindelgefühl, Schwitzen, Sehstörungen
Durchfälle, die von der Nervosität stammen und auch durch die Amalgam-Metalle provoziert werden
Neuralgien, anfallartig auftretende Nervenschmerzen im Gesichts-Kieferbereich oder Schmerzen dem Kieferknochen entlang während grippalen Infekten.
Geschwächtes Immunsystem, massive Infektionsanfälligkeit, die nicht verstanden wird da der Körper ein normales aussehen hat.
Psychische Verhaltens- und Persönlichkeitsänderungen, denn es besteht der Verdacht, dass die Hypophyse beeinflusst und viele Enzymreaktionen blockiert sind.

Amalgam (Amalgamvergiftung) wirkt vor allem toxisch auf:

Hormonsystem: Müdigkeit, Nervosität, Zyklusverschiebungen
Nervensystem: Schmerzzustände, Depressionen, Lähmungen
Bindegewebe und Stützgewebe: Gelenkschmerzen und Muskelschmerzen
Immunsystem: Infektanfälligkeit, Allergien, Pilze
Schleimhäute: Nebenhöhlenentzündungen, Colitis, Brennen im Mund

Amalgamerkrankung kann in drei Gruppen unterteilt werden:

Amalgamerkrankung Stufe 1
Leute die eine Amalgamerkrankung haben und nicht eigentlich krank sind, jedoch gelegentlich unter Müdigkeitserscheinungen leiden.
Amalgamerkrankung Stufe 2
Leute die eine Amalgamerkrankung haben und gehäuft unter verschiedenen Symptomen wie Müdigkeit, Lichtscheu, Kopfschmerzen, Appetitstörungen und depressiven Verstimmungen leiden, jedoch ihrer Arbeit noch nachgehen können.
Amalgamerkrankung Stufe 3
Patienten die eine Amalgamerkrankung haben und deren Körper dekompensiert hat, die unter enormen Erschöpfungszuständen, Kopfschmerzen, Dämmerzuständen, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel, Atemproblemen, akuter und oder chronischer Hyperventilation, Gefühlsstörungen (Kribbeln in den Extremitäten), Muskelzittern, Krämpfen, Gehstörungen, Metallgeschmack im Mund, vegetativer Dysregulation, Sehstörungen, chronischen Durchfällen, Gewichtsverlust, Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen, Unruhe, Angstzuständen oder Sterbeängsten leiden.

Quelle:“Lückenlos“