Archive for März, 2010

Gesunde Zähne für Mutter und Kind

Mittwoch, März 3rd, 2010

Vor der Schangerschaft

Ein Kind wird erwartet – Denken Sie jetzt auch an ihre Zähne !                                                      Wenn ein Kind erwartet wird, ist das ein Grund zur Freude. Wer denkt da sofort an seine Zahngesundheit. Und doch: Wenn es um die Gesundheit von Mutter und Kind geht, gibt es aus zahnmedizinischer Sicht einige Punkte zu beachten, um eine optimale Entwicklung zu fördern. Das betrifft die rechtzeitige Prophylaxe, die Zahnpflege und die Frage, welche Behandlungen während der Schwangerschaft besser unterbleiben sollten. Deshalb haben wir Ihnen nachfolgend einige Tipps zusammengestellt.

Was ihr Zahnarzt für Sie tun kann:

Vor der Schwangerschaft:

– Kontrolltermin vereinbaren: Zähne und Zahnfleisch in Ordnung bringen lassen, um Behandlungen während der Schwangerschaft zu vermeiden.                                                                                                                                                   

– Plaquetest durchführen lassen, um unsichtbare Zahnbeläge, die Karies auslösen können, zu erkennen                                                                                                                                                                

– Eine Professionelle Zahnreinigung entfernt gründlich hartnäckige Zahnbeläge und vermindert die Kariesgefahr:

Checkliste Schwangerschaftsvorsorge

– Karies entfernen: Wenn mit einem kariesfreien Gebiss in die Schwangerschaft starten, vermeiden Sie effektiv spätere Behandlungen.                                                                                          

– Zahnbeläge entfernen: Lassen Sie eine professionelle Zahnreinigung durchführung – hier werden hartnäckige Zahnbeläge auch an schwierigen Stellen entfernt und das Kariesrisiko sinkt.                                                                                                                                                                     

– Paradontitis behandeln: Paradontitis (im Volksmund: Paradontose) erhöht das Risiko von Frühgeburten und zu geringen Geburtsgewicht. Lassen Sie eine Paradontitis unbedingt behandeln.                                                                                                                                                             

– Zahnfüllungen überprüfen und gegebenenfalls erneuern: Ältere Füllungen können mit der Zeit „undicht“ werden. Über winzige Spalten zwischen Zahn und Füllung können dann Bakterien eindringen und Karies auslösen. Ein Ausbohren von Amalgamfüllungen ist wegen der damit verbundenen Quecksilberbelastung während der Schwangerschaft nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu empfehlen.                                                                                                        

 – Kronen, Brücken, Veneers: Wenn Sie Zahnersatz benötigen, schließen Sie die Behandlung möglichst bis zum Beginn der Schwangerschaft ab.

Während der Schwangerschaft

Mundhygiene ist immer wichtig                                                                                                                   

Durch den veränderten Hormonspiegel in der Schwangerschaft wird das Zahnfleisch stärker duchblutet und es kann zu Schwellungen, Entzündungen und Zahnfleischbluten kommen. Achten Sie jetzt besonders penibel auf Ihre Mundhygiene! Benutzen Sie weiche Zahnbürsten, um das Zahnnfleisch nicht unnötig zu reizen. Reinigen Sie die Zahnzwischenräume täglich mit Zahnseide, damit bakterieller Zahnbelag vermieden wird. Zusätzlich können Sie fluoridhaltige Mundspülungen verwenden, um die Remineralisation Ihrer Zähne zu unterstützen.

Erbrechen                                                                                                                                                                   

Viele Schwangere leiden in den ersten Monaten unter Übelkeit ud Bruchreiz. Beim Erbrechen gelangt aggressive Magensäure an die Zähne. Greifen Sie jetzt NICHT sofort zur Zahnbürste. Der durch die Säure angeätzte Zahnschmelz kann durch die Bürstenbewegungen abgetragen und beschädigt werden. Spülen Sie den Mund mit Wasser aus und warten Sie ab, bis sich der Zahnschmelz regeneriert hat. Nach ca. einer halben Stunde können Sie dann gefahrlos Zähne putzen.

Auf die Ernährung achten!                                                                                                                                 

Die Ernährung spielt eine wichtige Rolle in der Schwangerschaft. Durch die Veränderung der Essgewohnheiten (z.B. Heißhunger auf Süßigkeiten) wächst die Kariesgefahr. Der aufgenommene Zucker wird von Bakterien in der Mundhöhle in Säure verwandelt, die dann die Zahnsubstanz zersetzt. Da Zucker die Nahrungsgrundlage für die „Kariesbakterien“ ist, führt ein erhöhter Zuckerkonsum zu deren Vermehrung und in der Folge zu mehr Säurebelastung für die Zähne. Doch keine Sorge: Sie müssen nicht gänzlich auf Süßigkeiten verzichten. Essen Sie Süßes zu den Hauptmahlzeiten, nach denen Sie die Zähne putzen. Vermeiden Sie aber das häufige Naschen „zwischendurch“, um die Zähne vor langandauernder Säurebelastung zu schützen.

Eine bewusste Ernährung ist auch für Ihr Kind sehr wichtig. Die Zahnentwicklung beginnt bereits im Mutterleib. In der 8. – 10. Schwangerschaftswoche entwickeln sich die Anlagen für die künftigen Milchzähne. Achten Sie deshalb auf eine ausgewogene Ernährung mit frischem Obst und Gemüse, die nicht zuletzt auch eine ausreichende Versorgung mit Mineralien für die Zähne des Kindes sichert.

Was Ihr Zahnarzt für Sie tun kann:

Während der Schwangerschaft:                                                                                                         

Auch während der Schwangerschaft sind Zahnbehandlungen möglich. Fragen Sie Ihren Zahnarzt nach schonenden Behandlungsmethoden.

Nach Durchbruch der ersten Zähne:                                                                                             

Ein erster Vorsorgetermin ohne Spritzen und Bohren ermöglicht dem Kind eine angstfreie „Erkundung“ des Praxisumfeldes und Ihr Zahnarztwird Ihnen wertvolle praktische Tipps für die Babyzahnpflege geben. Nutzen Sie auch die weitergehenden Vorsorgetermine, damit frühzeitig Probleme wie Zahnfehlstellungen oder Karies erkannt werden können. Übrigens: Vorsorgetermine werden von gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

Die ersten Zähnchen

Stillen ist für den Säugling die beste Ernährung in den ersten Lebensmonaten. Die Muttermilch enthält alles, was Ihr Kind braucht und passt sich in ihren Inhaltsstoffen dem Lebensalter des Kindes an. Aus zahnmedizinischer Sicht ist Stillen auch vorteilhaft für die Entwicklung des Kiefers und der Kaumuskulatur, denn der Säugling muss intensive Mundbewegungen ausführen, um an die Milch zu gelangen. Wenn Sie Flaschennahrung geben wollen/müssen, dann achten Sie auf Sauger, dei dem Kind das Trinken nicht zu leicht machen.

Zahnreinigung vom ersten Tag an                                                                                                                       

Der erste Milchzahn zeigt sich nach etwa 6 Monaten. Dann brechen bis zum Alter von 2 Jahren nach und nach alle anderen Zähne durch. Die Durchbruchzeiten können jedoch auch erheblich differieren. Milchzähne besitzen einen weichen, noch nicht vollständig ausgereiften Zahnschmelz und sind besonders anfällig für Karies. Deshalb ist tägliche Zahnpflege vom ersten Zahn an besonders wichtig. Reinigen Sie die kleinen Zähnhen mit einer weichen Finger- oder Kinderbürste.

Zahnkiller Zucker                                                                                                                                                      

Mit dem Durchbrechen der ersten Zähnchen beginnt auch meist die Zeit des Abstillens und des Zufütterns von Breien und Getränken. Eine Gefahr für die Milchzähne sind vor allem zuckerhaltige Getränke. Verzichten Sie am besten ganz auf gesüßte Tees. Bei Obstsäften ist Vorsicht angeraten, da selbst bei Etikettierungen wie „ohne Zuckerzusatz“ Fruchtzucker enthalten sein kann. Übrigens: Auch Säuren aus Obstsäften greifen die Zähne an.

Verhindern Sie das Dauernuckeln!                                                                                                              

Zähne besitzen ein natürliches Regenerationspotential, das aber durch spezielle Essgewohnheiten und Ernährung überfordert werden kann. Das Dauernuckeln zuckerhaltiger Getränke führt zu einer Langzeitbelastung der Zähne und verhindert die Remineralisation des schützenden Zahnschmelzes. Kariesschäden werden so geradezu provoziert.

Fluoride                                                                                                                                                                    

Fluoride unterstützen die Regeneration des Zahnschmelzes und schützen so vor Karies. Aus zahnärztlicher Sicht ist die Gabe von Fluoriden in den ersten 6 Lebensmonaten nicht notwendig. Auch danach werden Fluoridtabletten nur empfohlen, wenn im Haushalt kein fluoridhaltiges Speisesalz und für das Zähneputzen keine fluoridhaltige Zahnpasta verwendet wird.

Die Deutsche Gesellschaft für Zahn -, Mund- und Kieferheilkundehat Empfehlungen für den Einsatz und die Dosierung zusätzlicher Fluoridierungen veröffentlicht (www.dgzmk.de – Rubrik Patienteninformation). Ratsam ist eine maßvolle Fluoridzufuhr – unter Berücksichtigung möglichst aller Fluoridquellen (Trinkwasser, Zahnpasten, fluoridiertes Speisesalz, Nahrung und Getränke).

Zur Kariesprophylaxe der Milchzähne werden heute lokale Fluoridierungen (v. a. fluoridhaltige Zahnpasten) empfohlen – wegen der effektiven Wirkung durch den direkten Kontakt zum Zahn. Zu den Voraussetzungen der Kariesentstehung zählt das Vorhandensein spezieller Bakterien in der Mundhöhle. Der Säugling besitzt diese Kariesbakterien nicht von Geburt an, sondern erwirbt sie durch „Ansteckung“ – meist von den Eltern. Achten Sie also auf die möglichen Infektionsquellen: Lecken Sie niemals den Nuckel des Kindes ab. Verwenden Sie zum Vorkosten von Breien nicht den Kinderlöffel. Jeder Mensch infiziert sich im Laufe seines Lebens mit Kariesbakterien, aber je länger Sie die Ansteckung des Kindes hinauszögern, desto geringer ist das spätere Kariesrisiko.

Milchzähne – Was Sie selbst und Ihr Zahnarzt für gesunde Milchzähne tun können.

Mittwoch, März 3rd, 2010

Gesunde Milchzähne sind wichtig!

Häufig wird die Bedeutung eines gesunden Milchgebisses unterschätzt. Milchzähne seien ja nicht so wichtig, weil sie schon nach einigen Jahren durch die bleibenden Zähne ersetzt werden – so die landläufige Meinung. Aus zahnärztlicher Sicht ist das jedoch falsch. Es gibt gute Gründe, die Pflege der kleinen Zähnchen ernstzunehmen:

Das Milchgebiss

Das Milchgebiss besteht aus 20 Zähnen: pro Kiefer aus 4 Schneidezähnen, 2 Eckzähnen und 4 Milchzähnen. Beim Zahnwechsel wird jeder Milchzahn durch einn bleibenden Zahn ersetzt und es kommen jeweils 6 Mahlzähne (incl. Weisheitszahn) pro Kiefer hinzu.

Milchzähne sind Platzhalter für die bleibenden Zähne. Ein vorzeitiger Milchzahnverlust kann beim Zahnwechsel dazu führen, dass bleibende Zähne „falsch“ durchbrechen und es zu Zahnfehlstellungen kommt. Besonders wichtig ist die Erhaltung des zweiten, hinteren Milchbackenzahns. Dieser Milchzahn wird beim Zahnwechsel erst im Alter zwischen 9-11 Jahren ersetzt, wobei schon ab dem 6. Lebensjahr der erste bleibende Backenzahn hinter dem letzten Milchzahn durchbricht. Fehlt nun der Milchzahn, kann der benachbarte, bleibende Zahn in die Lücke hineinwachsen und es kommt zu Fehlstellungen.

Gesunde und vollzählige Milchzähne sind für die sprachliche Entwicklung wichtig und ermöglichen dem Kind eine deutliche Aussprache. So bringen Experten z.B. das Lispeln in Verbindung mit zu früh verlorenen Milchzähnen.

Auf vernachlässigten Milchzähnen bildet sich schnell Zahnbelag, in dem sich Kariesbakterien vermehren und die später durchbrechenden bleibenden Zähne gefährden können.

Die größte Gefahr für Milchzähne ist die Karies (Zahnfäule)

Sowohl Milchzähne als auch bleibende Zähne in den ersten Jahren nach dem Zahnwechsel haben einen noch nicht ausgereiften Zahnschmelz und damit eine empfindliche Zahnoberfläche. Die größte Gefahr für Milchzähne ist die Karies. Bei fortgeschrittener Karies wird Zahnsubstanz irreparabel zerstört. Der Zahnarzt kann den entstandenen Schaden dann nur noch durch Füllungen begrenzen. Ursache von Karies sind oft Verunreinigungen an den Zähnen (Zahnbeläge – Plaque), in denen sich Kariesbakterien ansiedeln. Diese Bakterien „ernähren“ sich von Nahrungsresten und scheiden säurehaltige Substanzen aus, die dann den Zahn angreifen.

Milchgebiss und bleibende Zähne:

Bereits im ersten Lebensjahr entwickeln sich Anlagen für einige der bleibenden Zähne. Sie wachsen langsam im Kiefer heran, bis sie schließlichab etwa dem 6. Lebensjahr durchbrechen. Der Zahnwechsel beginnt dann oft mit dem ersten bleibenden Backenzahn, der hinter dem letzten Milchzahn durchbricht, ohne dass dieser herausfallen muss.

Um die Milchzähne Ihres Kindes vor Karies zu schützen, haben Sie zunächst einmal alle Mittel selbst in der Hand. Der Eckpfeiler einer wirksamen Kariesvorbeugung sind:

  • Einhalten einiger Ernährungsregeln
  • Gründliche Zahnreinigung
  • Einsatz von Fluoriden
  • Regelmäßige Zahnarztbesuche

Ernährung – Zahnkiller Zucker

Süße Leckereien sind auch für Kariesbakterien eine besondere Delikatesse. Bereits wenige Minuten nach dem Essen von Süßigkeiten wird der darin enthaltene Zucker zu Säure verarbeitet. Der sonst harte Zahnschmelz wird „angeätzt“ und weicher. Das natürliche Mundmilieu des Menschen reagiert jetzt auf solche Angriffe: Mit Hilfe des Speichels werden Säuren neutralisiert und der angegriffene Zahnschmelz remineralisiert (wiederaufgebaut). Dieses natürliche System kommt aber aus dem Gleichgewiht, wenn es oft und langanhaltend mit Zucker belastet wird. Entscheidend ist also nicht, WIEVIEL, sondern WIE OFT Süßigkeiten gegessen werden und WIE LANGE sie auf die Zähne einwirken können. Tipps:

  • Bei Säuglingen Dauernuckeln zuckerhaltiger Getränke aus Saugerflaschen vermeiden (auch Muttermilch enthält Zucker)
  • kein ständiges Naschen zwischendurch
  • keine klebrigen Süßigkeiten
  • keine „Betthupferl“ abends nach dem Zähneputzen (vor allem keine Süßigkeiten und Obstsäfte)

Zahnreinigung

Eine gründliche Zahnreinigung beseitigt Zahnbeläge und schränkt so die Ausbreitung der Kariesbakterien ein. Beginnen Sie bereits nach dem Durchbruch der ersten Zähnchen mit der Zahnreinigung. Benutzen Sie dafür spezielle Kinderzahnbürsten oder Fingerzahnbürsten. In dem Maße, wie sich die motorischen Fähigkeiten Ihres Kindes entwickeln, sollten Sie ihm Schritt für Schritt Zahnputzaufgaben übertragen bis hin zum völlig eigenständigen Zähneputzen. Wichtig dabei ist, dass Ihr Kind ein positives Verhältnis zum Zähneputzen entwickelt und es als normalen Bestandteil seines Lebens begreifen lernt. Tipps:

  • ab dem 2. Geburtstag 2mal täglich Zähneputzen – morgens und abends NACH dem Essen
  • fluoridhaltige Kinderzahnpasta verwenden
  • möglichst 3 Minuten putzen
  • alle 6-8 Wochen Zahnbürste wechseln
  • Lassen Sie sich von Ihrem Zahnarzt zu Putztechniken und Zahnbürsten beraten

Fluoride

Fluoride hemmen die Schädigung des Zahnschmelzes (Demineralisation) nach dem Essen und unterstützen gleichzeitig der Reparatur angegriffener Zahnoberflächen (Remineralisation). Sie werden deshalb gezielt zur Kariesprophylaxe eingesetzt. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse haben gezeigt, dass Fluoride vor allem lokal durch Anreicherung im Mundmilieu (Speichel, Zahnoberflächen) karieshemmend wirken. Deshalb ist gerade das regelmäßige Zähneputzen kariesvorbeugend. Fluoridtabletten werden dagegen nur noch in besonderen Fällen empfohlen.

Tipps:

  • Bis zum 6. Monat sind keine Fluoridierungsmaßnahmen notwendig
  • als Basisprophylaxe fluoridiertes Speisesalz verwenden
  • die ersten Milchzähne 1mal täglich mit einer erbsengroßen Menge fluoridhaltiger Kinderzahnpasta putzen (keine Zahnpasten mit Bonbongeschmack, um keinen Anreiz zum Verschlucken zu geben)
  • ab dem 2. Geburtstag 2mal täglich mit Kinderzahnpasta putzen
  • ab dem Schulalter können Zahnpasten mit höherem Fluoridgehalt verwendet werden
  • Fluoridgele,  -lacke und -wässer nur unter zahnärztlicher Kontrolle anwenden

Regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt

Die ersten Besuche beim Zahnarzt beschränken  sich auf die Kontrolle der Zahnstellung und die Einschätzung und Anwendung von Fluoriden. Sollte doch einmal gebohrt werden müssen, dann machen Sie dem Kind keine falschen Versprechungen. Sätze wie „Es tut gar nicht weh“ sind fehl am Platze. Sagen Sie die Wahrheit und helfen Sie Ihrem Kind, die Unannehmlichkeiten zu meistern. Sparen Sie nicht mit anerkennenden Worten, wenn die Behandlung vorüber ist.

Vorsorgetermine

1. Termin    6.-8. Monat (nach dem Durchbruch der ersten Milchzähne)

2. Termin    16.-18. Monat (nach dem Durchbruch der ersten Milchbackenzähne)

3. Termin    ca. 30. Monat (wenn das Milchgebiss vollständig ausgebildet ist)

Ab dem 30. Monat werden viertel- bis halbjährliche Kontrolltermine empfohlen.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) www.dgzmk.de

Fissuren sind Einkerbungen oder spaltartige Vertiefungen in der Zahnoberfläche, die bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt sein können. Bei einem stark zerklüfteten Zahnrelief ist es praktisch unmöglich, die Fissuren vorbeugend mit einem Füllungsmaterial versiegelt werden. Es entsteht eine glatte Zahnoberfläche, die weniger kariesanfällig ist. Leider bezahlen die gesetzlichen Kassen nur Fissurenversiegelungen an bleibenden Zähnen.